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In der Region gibt es 17 Wintersportvereine

Daten zu Olympischen Spielen In der Region gibt es 17 Wintersportvereine

Statistiker stellen bemerkenswerte Daten zu den Olympischen Winterspielen über Skiläufer und Koreaner in und um Hannover zusammen.

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Am Freitag starten die Olympischen Winterspiele in Südkorea.

Quelle: dpa

Hannover.  An diesem Freitag starten im südkoreanischen Pyeonchang die XXIII. Olympischen Winterspiele mit der Eröffnungsfeier. Das Team Statistik der Region Hannover hat das Sportereignis zum Anlass genommen, einige Zahlen über den Wintersport in und um Hannover sowie die Verbindungen zum Gastgeberland für zusammenzutragen. 

Witterungsbedingt – die Provinz Gangwon-Do, in der Pyeongchang liegt, hat häufig schneereiche Winter – ist Wintersport dort stärker beheimatet als in der Region Hannover. Gleichwohl gibt es in der Region Hannover 17 Vereine, in denen Wintersport betrieben wird. In acht der 21 Städte und Gemeinden sind dabei organisierte Wintersportler aktiv. Die meisten Vereine mit einer zum Wintersport gehörenden Sparte existieren dabei in der Wedemark. Bei den dortigen fünf Vereinen handelt es sich um Eissportvereine, von denen der größte der ESC Wedemark Scorpions mit 285 Mitgliedern ist. Knapp jede fünfte Person, die im Eissport in der Region insgesamt aktiv ist, engagiert sich in diesem Verein. 

Hochburg des Skisports in der Region Hannover ist ausgehend von der Mitgliederzahl Springe. 185 Mitglieder zählt die Skisportsparte des örtlichen Ski-Clubs, mehr als jeder dritte Skisportler in der Region Hannover gehört diesem Verein an. Neben Springe sind in Burgdorf, Burgwedel und Hannover noch Skisportvereine anzutreffen. Als einzige Stadt der Region Hannover beherbergt die Landeshauptstadt Hannover zwei Sportvereine aus dieser Sparte. Während Ski- und Eissport damit in der Region Hannover vertreten ist, fehlt es an Vereinen im Bob- und Rodelsport. Insgesamt betreiben 1.468 Personen in der Region Hannover (0,1 Prozent der Bevölkerung) eine Eis- beziehungsweise Skisportart im Verein. 

Die Zahl der Wintersportler in der Region Hannover liegt deutlich über der Zahl der in und um Hannover beheimateten Koreaner. 432 Süd- und 15 Nordkoreaner leben mit Hauptwohnsitz in der Region Hannover. 

Insgesamt ist die Zahl der Koreaner in den letzten zehn Jahren deutlich angestiegen. Nord- und Südkorea zusammengerechnet leben heute 47,5 Prozent mehr Koreaner in der Region Hannover als vor zehn Jahren, wobei der Anstieg fast ausschließlich auf die Landeshauptstadt Hannover entfällt. 

Der Großteil der Koreaner lebt ohnehin in Hannover. 90,3 Prozent der Personen aus Süd- und 66,7 Prozent der Personen aus Nordkorea, die in der Region Hannover leben, haben in der Landeshauptstadt Hannover ihren Erstwohnsitz genommen. Gegenüber 2007 fällt allerdings auf, dass sich die koreanische Bevölkerung im Umland gleichmäßiger auf die einzelnen Städte und Gemeinden verteilt. 2007 lebten 42,2 Prozent der im Umland lebenden Koreaner noch in der Gemeinde Isernhagen und 15,6 Prozent in der Stadt Laatzen. In nur zwölf der 21 Städte und Gemeinden der Region lebten damals Personen mit koreanischem Pass. 2017 verteilt sich die koreanische Bevölkerung auf 17 der 21 Städte und Gemeinden. Außerhalb der Landeshauptstadt Hannover ist die größte Gruppe immer noch in Isernhagen anzutreffen. 

Von Mathias Klein

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