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Conchita Wurst ist Stargast beim Opernball

"Hallo, Wien!" Conchita Wurst ist Stargast beim Opernball

Vom Prater über Schloss Schönbrunn bis hin zum Heurigen: "Hallo, Wien!" ist das Motto des diesjährigen Opernballs. Gäste dürfen sich am 24. und 25. Februar 2017 auf eine Reise in die österreichische Hauptstadt freuen. Highlight in diesem Jahr: Stargast Conchita Wurst tritt in der Mitternachtsshow mit dem Niedersächsischen Staatsorchester auf.

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Conchita Wurst ist der Stargast des Opernballs.

Quelle: dpa

Hannover. Für den Opernball verwandelt sich der Lavesbau in die österreichische Hauptstadt. Denn das Motto der beiden Ballnächte am 24. und 25. Februar ist „Hallo, Wien!“. Highlight in diesem Jahr: Stargast Conchita Wurst tritt in den Mitternachtsshows auf.

Wien sei eine Stadt, die Klassisches und Tradition zelebriert, in der aber auch das Schräge und Originelle einen Platz hat – daher sei es den Organisatoren nicht schwergefallen, sich auf „Hallo, Wien!“ als diesjähriges Motto zu einigen, sagte Michael Klügl, Intendant der Staatsoper Hannover.

Musikalisch wird an den beiden Abenden der Wiener Walzer dominieren, aber auch Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Arnold Schönberg werden zu hören sein. Höhepunkt sind aber die Mitternachtsshows mit Stargast Conchita Wurst. Die „Eurovision Song Contest“-Gewinnerin tritt gemeinsam mit dem Niedersächsischen Staatsorchester auf. „Mit Conchita Wurst haben wir jemanden gewinnen können, der für das liberale und weltoffene Wien steht. Darüber freue ich mich unglaublich“, sagte Klügl. Auch Wurst zeigte sich in einer Videobotschaft begeistert von der Einladung: „Für mich ist das schon Wahnsinn, beim schönsten Opernball des Nordens ein bisschen Wiener Charme zu versprühen“, verkündete sie.

Eröffnet wird der Ball traditionell von den Solisten der Staatsoper Hannover und dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover unter der Leitung von Mark Rohde. Außerdem können sich die Besucher auf Auftritte des Balletts der Staatsoper, die Big-Band-Sound der Thilo Wolf Band und aktuelle Charthits sowie zeitlose Klassiker von der Lounge Society freuen. Im Marschner-Saal wird Musik-Kabarettist Patrik Hahn im Wechsel mit Ensemblemitgliedern der Staatsoper auftreten und wer lieber selber singt, der ist in der Karaoke-Bar richtig.

Dafür zuständig, den Donau-Flair an die Leine zu transportieren, ist Bühnenbildnerin Anja-Katharina Lütgens. „Das Thema ist traumhaft, vielschichtig und wird die Besucher verzücken und zum Tanzen einladen“, schwärmt sie. Zwischen Stephansdom und Prater können die Gäste sich an zwei Abenden von einer eigens geschaffenen Welt mit viel Prunk verzaubern lassen. Besonderer Hingucker: Eine acht mal 23 Meter große Nachbildung von Gustav Klimts „Der Kuss“ – natürlich mit reichlich Blattgold.

Opernball-Unterstützer Klaus Goehrmann ist sich sicher: „In der Liga der Opernbälle ist Dresden toll, Wien toller, aber Hannover ist am tollsten.“ Das sei nicht zuletzt dem Engagement von zahlreichen Sponsoren wie den Firmen Klingenberg und dem Audi Zentrum Hannover zu verdanken. Er appelliert auch an junge Menschen, sich das Spektakel anzusehen. „Es ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis“, sagte Goehrmann.

Wer den Opernball live erleben möchte, sollte sich beeilen. Rund ein Drittel der Tickets sind bereits verkauft. Karten für den Opernball am  Freitag, 24. Februar, und Sonnabend, 25. Februar, gibt es im HAZ-Ticketshop. Die Flanierkarte kostet Freitag 99 Euro, Sonnabend 140 Euro. Die Sitzplatzkarte kostet Freitag 144 Euro, Sonnabend 175 Euro. Besucher unter 30 Jahren zahlen Freitag 45 Euro, Sonnabend 55 Euro. Beginn der Opernabende ist um 20 Uhr. Mehr Infos gibt es auf opernball-hannover.de.     

Rückblick: Opernball 2016

Am Sonnabend ging es auf dem Opernball in Hannover genauso glamourös vor wie am Vorabend. Auch prominente Gäste ließen sich blicken.

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Der Opernball steht dieses Jahr unter dem Motto "Wie im Traum". Am Freitagabend ist das Opernhaus zum Ball komplett verzaubert worden – das Programm setzte dabei auf Bewährtes und Neues. 

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Von Lisa Malecha

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