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Aus der Stadt Störung im Rechenzentrum legt Sparda-Bank lahm
Hannover Aus der Stadt Störung im Rechenzentrum legt Sparda-Bank lahm
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18:06 17.05.2018
Eine Computerpanne im zentralen Rechenzentrum der Sparda-Bank hat auch massive Auswirkungen in Hannover. Quelle: epd
Hannover

 Kunden der Sparda-Bank kamen am Donnerstag nur schwer an ihr Bargeld – in Hannover, wie im gesamten Bundesgebiet. Wegen einer massiven Computerpanne im zentralen Rechenzentrum des Kredithauses war weder das Onlinebanking noch das Abheben von Geld an den Automaten des Unternehmens möglich. Nach Angaben einer Sprecherin der Sparda-Bank in Hannover war das Problem am Donnerstagvormittag gegen 11 Uhr aufgetreten. Betroffene Kunden berichteten der HAZ allerdings davon, die Störung bestehe bereits seit mindestens Mittwoch. Am späten Nachmittag war die Panne behoben.

Kunden der Sparda-Bank konnten nach Angaben des Unternehmens während der Störung über 300 Euro pro Tag verfügen. Den Betrag konnten sie entweder mit ihrer EC-Karte bezahlen oder an Geldautomaten von anderen Banken wie der Targo- oder der Santander-Bank, die mit der Sparda-Bank im sogenannten Cashpool zusammengeschlossen sind, abheben. 

Wie massiv die Auswirkungen der Panne im Rechenzentrum der Bank waren, belegt ein anderer Umstand: Die Mitarbeiter waren wegen der Störung nicht in der Lage, die betroffenen Kunden per E-Mail über den Vorfall zu informieren. Auch war es ihnen nicht möglich, einen Hinweis auf ihrer Internetseite zu platzieren.

Sparda-Bank Kunde Wolfgang Scholtz ist mit der Informationspolitik des Kreditinstituts nicht einverstanden: „Ich war am Mittwochmittag in der Hauptstelle am Ernst-August-Platz und wurde bereits am Eingang von einer Mitarbeiterin abgefangen“, sagte er. Nur in groben Zügen sei er auf die aktuell bestehenden Probleme hingewiesen worden. „Nachfragen konnte sie nicht beantworten“, sagt Scholtz.

Von Tobias Morchner

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