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„Wir bleiben ein echtes Familienunternehmen“

145 Jahre Parfümerie Liebe „Wir bleiben ein echtes Familienunternehmen“

Am 1. Oktober 1871 eröffnete der Kaufmann Wilhelm Liebe eine Parfümerie, die sein Schwiegersohn Hermann Prenzler später übernahm. Damit legte Liebe den Grundstein für ein Unternehmen, das heute zu Hannover gehört wie I.G. von der Linde oder Leibniz-Keks: die Parfümerie Liebe.

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Vierte und fünfte Generation: Seniorchef Kurt Prenzler mit Frau Helga und Tochter Caroline (r.).

Quelle: Rainer Dröse

Hannover. „Wenn man mehr als 100 Jahre alt ist, kann man jeden Geburtstag groß feiern“, sagt Seniorchef Kurt Prenzler – und so zelebriert Parfümerie Liebe ihr 145-jähriges Bestehen jetzt an ihrem Stammsitz in der Karmarschstraße mit einem ganzen Bündel von Aktionen.

  • Von Donnerstag, 29. September, bis zum 1. Oktober gibt es auf jeden Einkauf einen Rabatt von 14,5 Prozent. An den drei Aktionstagen stehen etliche Events auf dem Programm: Mehrmals täglich gibt es Führungen hinter die Kulissen des Hauses. Ein Foodtruck am Eingang verkauft Burger; der Erlös kommt – ebenso wie Einnahmen aus dem Sonderverkauf in einem Pagodenzelt vorm Haus – den Clinic-Clowns zugute.
  • Am Donnerstag gibt es abends eine öffentliche Party; Beginn ist um 19 Uhr mit einer Licht- und Lasershow auf der Fassade des Hauses.
  • Am Freitag präsentiert Modedesigner Thomas Rath von 14.30 bis 19 Uhr seine Kosmetikkollektion.
  • Am Sonnabend verziert Illustratorin Kera Till („Vogue“) individuell Parfümboxen für die Kunden.
  • Die Mitarbeiter haben eine limitierte Liebe-Box (79 Euro) mit ihren Lieblingsprodukten zusammengestellt.

„Das alles ist auch ein Dankeschön an unsere hannoverschen Kunden“, sagt Caroline Prenzler. Die 41-Jährige führt das Traditionsunternehmen künftig gleichberechtigt mit ihrem Vater Kurt, der seit 45 Jahren in der Firma ist. Dessen Schwester Margit Gieseke scheidet in diesem Monat als Gesellschafterin aus. „Wir bleiben ein echtes Familienunternehmen“, sagt Caroline Prenzler.

Die gelernte Betriebswirtin führt das Haus jetzt in fünfter Generation. Ihre Schwester Florentine ist nicht in die Parfümerie eingestiegen, die Geschäftsfrau betreibt in Hamburg einen Craft-Beer-Handel. Der Konkurrenzkampf in der Branche sei in den vergangenen Jahren gewachsen, sagt Caroline Prenzler. „Wir setzen darauf, unseren Kunden Glücksmomente zu bieten, die man im Internet nicht kaufen kann.“     

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