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Pavillon kritisiert Hochhaus-Plan

Geplanter Neubau Pavillon kritisiert Hochhaus-Plan

Die Macher vom Kulturzentrum Pavillon sind verärgert. Sie fürchten, dass ihnen durch den 15-stöckigen Neubau auf dem Andreas-Hermes-Platz Raum für Freiluftveranstaltungen genommen wird. Ebenfalls spielt der Schattenwurf des neuen Hochhauses eine wichtige Rolle.

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„Andreas-Hermes-Platz ist für uns notwendig“

Quelle: Thomas/Dröse

Hannover. Die Pläne für einen 15-stöckigen Hotelneubau auf dem Andreas-Hermes-Platz stoßen bei den Machern des Kulturzentrums Pavillon auf Kritik. Sie rechnen sehr wohl damit, dass das Bauwerk ihr großes Solarpanel auf dem Pavillondach verschattet. Zudem sei der Platz notwendig für die Freiluftveranstaltungen des Kulturzentrums.

„Beim jüngsten Umbau wurde extra die Infrastruktur wie Strom- und Wasserleitungen in diesen Bereich gelegt – jetzt wäre diese Vorarbeit zunichte“, sagt Geschäftsführerin Susanne Müller-Jantsch.
Auf der Fläche der bisherigen Wasserwand zu Füßen der Raschplatz-Hochstraße plant der hannoversche Immobilienentwickler BauWo ein Hochhaus. Es soll zwar etwas niedriger als das benachbarte Bredero-Hochhaus sein, würde aber an dem zentralen Ort einen markanten Impuls setzen. Das Grundstück gehört dem Eigentümer des östlich angrenzenden Gebäudes der genossenschaftlichen DZ-Bank. Der Kaufvertrag soll unterschriftsreif sein. Die BauWo will die meisten Etagen an ein Hotel vergeben, die Rede ist aktuell von Steigenberger.

Der Platz zwischen der Wasserwand und dem Pavillon, wo derzeit der meist ungepflegte, steingesäumte Rundsee liegt, gehört der Stadt und ist nicht Teil der Bauplanung. „Aber natürlich braucht ein Hotel Lieferzonen und Anfahrtsbereiche, auch wird es Lärmprobleme geben, wenn wir den Platz weiter für Veranstaltungen nutzen“, sagt Müller-Jantsch. Derzeit gehen dort das Masala-Weltbeatfesival und der Freiluftteil des Klatschmohn-Theaterfestivals über die Bühne, für nächstes Jahr ist auch ein Kulturcamp geplant. „Wir wollen eine inhaltliche Diskussion führen, ob Hannover überhaupt noch ein weiteres Hotel braucht und ob wir dafür vor allem Innenstadtflächen zubauen wollen“, sagt Müller-Jantsch. Derzeit sind Bauwerke mit bis zu acht Etagen erlaubt, bei höheren Bauwerken müssen Anlieger zustimmen. Allerdings ist der Pavillon-Trägerverein nur Mieter im Gebäude – die Immobilie gehört der Stadt.

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