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Peiner Salafist setzt sich nach Ägypten ab

Verfassungsschutz besorgt Peiner Salafist setzt sich nach Ägypten ab

 Der Verfassungsschutz beobachtet mit Sorge die Aktivitäten eines 24-jährigen Salafisten aus dem niedersächsischen Landkreis Peine. Der zum Islam konvertierte Dennis R. hat sich mittlerweile nach Ägypten abgesetzt.

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Von Peine nach Alexandria: Salafist Dennis R. im Visier der Behörden.

Quelle: HAZ

Hannover. Der niedersächsische Verfassungsschutz bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des „Spiegel“. „Wir kennen diese Person und wissen von der Ausreise“, sagte Sprecherin Anke Klein. Vor gut einem Jahr hatte Dennis R. in Hannover auf sich aufmerksam gemacht, weil er gemeinsam mit anderen strenggläubigen Muslimen in der Innenstadt kostenlos Ausgaben des Koran verteilt hatte. 

Es komme regelmäßig vor, dass sich deutsche Salafisten in Länder des arabischen Raums absetzten, erklärte der Verfassungsschutz. Offiziell reisten sie, um Sprachschulen zu besuchen oder religiöse Studien zu betreiben. „Es besteht dabei die Gefahr einer weiteren Radikalisierung“, sagte die Behördensprecherin. 

Auch Dennis R., der sich jetzt Abdul Malik nennt, ist angeblich nach Alexandria gereist, um „die Sprache seines Propheten zu lernen“. In der fremden Stadt hat er tatkräftige Unterstützung von einem anderen bekannten deutschen Salafisten bekommen. Sven L., der ehemalige Chef des als fundamentalistisch eingestuften Vereins „Einladung zum Paradies“ in Mönchengladbach, ließ den 24-Jährigen bei sich wohnen. Dennis R. will dem „Spiegel“ zufolge im Sommer in Ägypten heiraten. „Sein Imam habe die Ehe bereits arrangiert, das Mädchen mache gerade das Abitur in Braunschweig und komme dann nach“, heißt es. Ägypten dient vielen deutschen Salafisten als Zufluchtsort.

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