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Petition gegen Steintor-Pläne nimmt Fahrt auf

Proteste im Netz Petition gegen Steintor-Pläne nimmt Fahrt auf

Die Initiatoren der Internet-Petition gegen die Bebauung des Steintorplatzes feiern erste Erfolge. Das Ziel der Petition ist bereits zu mehr als einem Drittel erreicht, obwohl sie noch bis in den Februar läuft. 

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Das Steintor soll bebaut werden. Nicht jeder ist für die Pläne.

Quelle: Archivfoto: Wilde, Montage: Winternheimer/Llorens

Hannover. 2089 Unterschriften waren am Neujahres-Nachmittag zusammengekommen. 4300 sind nötig, damit die Plattform Openpetition die Stadt offiziell zu einer Stellungnahme auffordert. Allerdings werden etwa 500 der bisher geleisteten digitalen Unterschriften offiziell nicht für das Quorum gewertet, weil die Unterzeichner ihren Wohnsitz nicht im Stadtgebiet haben – daher ist mit gut 1500 verwertbaren Unterschriften jetzt das Drittel erreicht.

Die Initiatoren der Internet-Petition, die Neuen Liberalen Niedersachsen, rufen trotzdem auch Bewohner mit Wohnsitz außerhalb Hannovers dazu auf, weiterhin ihr Votum abzugeben. Auch wenn diese Stimmen nicht zum Quorum hinzugezählt werden, hätten sie doch symbolisch-politisches Gewicht.

Die Stadt will den Steintorplatz mit zwei sechsgeschossigen Häusern bebauen lassen. Darin sollen Geschäfte und Wohnungen entstehen. Ein Investor steht bereit, die Ratsmehrheit unterstützt das Projekt. In der Bevölkerung regt sich allerdings Widerstand. Sowohl Anlieger wie etwa der Eiscafébetreiber Massimo Dall’Asta wie auch die Oppositionsfraktionen im Rat bekämpfen die Bebauung des Platzes. Sie befürchten, dass langfristig zu viele Plätze in der Innenstadt bebaut werden, der Stadt könne irgendwann die Luft zum Atmen fehlen.

Online-Petition

Die Petition "Keine Bebauung des Steintorplatzes ohne Bürgerentscheid!" ist auf openpetition.de zu finden.

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Proteste

Mitte der Woche haben der städtische Bau- und der Umweltausschuss für die Bebauung des Steintors mit zwei großen, torartigen Gebäuden gestimmt. Der Protest der Bürger gegen das Vorhaben reißt nicht ab, nun gibt es eine Online-Petition gegen die Pläne.

 

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