Navigation:
AboPlus Online-ServiceCenter
Hannover Aus der Stadt Übersicht

Skandal in Hannover

Pflegehelferin isst Teewurst - und wird fristlos entlassen

Ein hannoversches Pflegeheim hat einer Beschäftigen fristlos gekündigt, weil sie ein Stück Teewurst entwendete. Bei dem Arbeitgeber handelt es sich um die Caritas Seniorendienste Hannover, bei der Entlassenen um eine schwerbehinderte Frau.

Lesezeichen setzen:
Hannover hat jetzt seinen Teewurst-Skandal

Hannover hat jetzt seinen Teewurst-Skandal

© Herbert Rogge

Sabine T. war seit 18 Jahren als Pflegehelferin im Seniorenzentrum St. Martinshof in Hannover-Misburg beschäftigt. Während einer Frühstückspause nahm die 40-Jährige sich vor einigen Monaten aus dem Kühlschrank eine Teewurst, die eigentlich für die Bewohner bestimmt war, und schmierte sich damit ein Brot. Dabei wurde sie beobachtet – und erhielt umgehend die Kündigung.

„Hannover hat jetzt seinen Teewurst-Fall“, sagt die Anwältin der Entlassenen, Sabine Kiemstedt. „Ich bin erschüttert, wie manche Arbeitgeber mit Arbeitnehmern umgehen, die sich seit Jahren für den Betrieb eingesetzt haben.“ Der Arbeitgeber indessen spricht von Diebstahl. „Was sie getan hat, ist strikt untersagt“, sagt Hans-Henning Pflüger, Anwalt der Caritas. „Da muss man einfach reagieren.“ Ob sich die Frau in der Vergangenheit an die Regeln des Hauses gehalten habe, sei dabei völlig unmaßgeblich. „Wir reden hier über Diebstahl, da kann es kein erstes oder zweites Mal geben.“

Wegen anderer „völlig abstruser Vorwürfe“ habe die Frau bereits in der Vergangenheit Abmahnungen erhalten, sagt die Anwältin. „Das zeigt, dass man sie mit allen Mitteln loswerden wollte.“

Die Betroffene wollte am Donnerstag zu den Vorwürfen nichts sagen. Für Dienstag, 1. Dezember, ist vor dem Arbeitsgericht Hannover ein Gütetermin anberaumt worden. „Der Fall reiht sich ein in die Kette von Verfahren, die in der vergangenen Zeit bundesweit die Öffentlichkeit beschäftigt haben“, sagt der Sprecher des Arbeitsgerichts, Kilian Wucherpfennig. Die Rede ist von sogenannten Bagatell-Kündigungen. Es begann mit dem Pfandbon-Fall: Einer Supermarkt-Kassiererin aus Berlin war nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit gekündigt worden, weil sie zwei Pfandbons im Wert von 1,30 Euro unterschlagen hatte. Eine Sekretärin musste gehen, weil sie von einem Chef-Imbiss ein Frikadellen-Brötchen genommen hatte. Eine Altenpflegerin in Radolfzell am Bodensee erhielt jüngst die Kündigung, weil sie sich unerlaubterweise sechs Maultaschen eingepackt hatte.

Oft gaben die Arbeitsgerichte den Arbeitgebern recht. Im Pfandbon-Fall hat aber jetzt das Bundesarbeitsgericht die Revision zugelassen. Die Entscheidung wird mit Spannung erwartet. Sie dürfte Modellcharakter für Kündigungsklagen nach Bagatellvergehen haben.


  • sollte härter geahndet werden ! AG – 21.11.09
    Wenn ich als Arbeitgeber zu entscheiden hätte währen zusätzlich zur fristlosen Kündigung noch ein lebenslanges Hausverbot und eine Strafanzeige wegen Diebstahl hinzugekommen !
    Eine Firma, die einem durch Arbeitslohn das Überleben ermöglicht zu bestehlen entbehrt jeglichen Verständnisses und wer sich so verhält gehört auf jeden Fall vorbestraft !
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @dr Kritik – 21.11.09
    @dr
    Ist der Straftatbestand des Diebstahls in Tendenzbetrieben nicht verfolgungsfähig?
    Im übrigen reichte es noch für ein abgeschlossenes Studium Sie Schlauberger.
    Die Frau hat sich ohne Rücksprache bei ihren Vorgesetzten über das Eigentum der Bewohner hergemacht und diese bestohlen. Mehr ist nicht festzustellen.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • jaja.. Almenschorsch – 20.11.09
    Drum bin ich auch aus der Kirche ausgetreten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Völlig überzogen! upupintothebluesky – 20.11.09
    Hier eine Kündigung auszusprechen ist ja völlig überzogen.

    In diesem Fall hätte eine kräftige Ohrfeige ausgereicht.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Teewurst lieblos – 20.11.09
    Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen: www.haz.de/nutzungsbedingungen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Psychounfall - Caritas/Teewurst ehemaliger Unternehmer ./. Lebensmittel - Blumen – 20.11.09
    Würde der Vorgesetzte im Sinne der
    Caritas sein Personal leiten, stünde
    jeden Morgen ein Fühstück auf dem Tisch!
    Dieses würde dem Caritasverband eine ausgeübte Würde anderen Menschen gegenüber darstellen und den Bestand der Strafbarkeit ausschließen.
    Wohlbemerkt, beim original
    Caritas-Verband und nicht dem kommerziellen, wobei dadurch auch vom Personal bessere Leistungen zurückerbracht werden als auch ein besseres Betriebsklima die normale
    Folge ist!

    Wie sieht es denn aus, wenn die Öffentlichkeit dem Caritas mal keine Teewurst mehr schenkt(?),dann hat auch dieser Vorgesetzte keinen Job mehr!
    Hier bekomme ich den Grund meines Austretens aus der Kirche bestätigt.

    Danke schön!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @kopfschütteln Bornum – 20.11.09
    Was sie hier von sich geben ist unverantwortlich.Mit so einer Vorgehensweise würde das Betriebsklima entgültig vernichtet werden.Sie fordern die Leute auf sich ihre eigene Hölle zu schaffen.Ich vermute sie haben noch nie längerfristig in einer größeren Gruppe gearbeitet.Dieses Instrument was sie den Menschen empfehlen wird gern von Führungskräften in ihren Breichen Implantiert.(Teile und Herrsche) "Was du nicht willst was man dir tu das füg auch keinem anderen zu" .Nebenbei... Mitarbeiter der Personalstellen in Pflegeheimen unterliegen nicht den Pflegeplänen und müssen nicht früh aufstehen.Nun können sie weiter schütteln Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Teewurst lieblos – 20.11.09
    Alle reden hier immer von Caritas die sind verkauft da steht nur noch der Name dran, was jetzt geschieht ist in der Verantwortung des Johannisstift in Berlin die mit Dumpinglöhnen die Mitarbeiter erpressen oder eben so entsorgen wie jetzt die arme Frau. Da sieht man wie "menschlich" diese Leute sind Profitgeier übelster Sorte.
    Der Name Caritas wird nur benutzt um nach außen hin einen seriösen Eindruck zu vermitteln. Ich denke beim Caritas hätte man eine Scheibe Brot mit Teewurst essen dürfen und man wäre nicht gekündigt worden. Aber die neuen für die Menschen Ware sind und Mitarbeiter Sklaven interessiert so etwas nicht. Denen geht es um Profit und wer stört der wird rausgeschmissen egal wie und es gibt dann auch noch seriöse? Anwälte die dieses schmutzige Spiel mitmachen ekelhaft. Ich hoffe das Arbeitsgericht wird da nicht auch noch mitspielen. Diese Kündigung gehört auf den Müll.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Teewurstcaritas wolpi – 20.11.09
    Geht die Caritas mit den ihr anvertrauten Pflegebedürftigen genauso hartherzig um, wie mit den Mitarbeitern? Wer will schon seine alten Angehörigen einem solchen Laden anvertrauen?
    Dieser Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit wird die Caritas sehr viel teurer zu stehen kommen als die "ungeliebte" Mitarbeiterin oder die läppische Teewurst.
    So viel Kurzsichtigkeit hätte ich dem Caritas-Management nicht zugetraut.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Teewurst kopfschütteln – 20.11.09
    Manche Leute scheinen nicht zu wissen, dass man in Pflegeberufen sehr früh aufstehen muß na ja Unwissenheit macht sich ja im Rest des Kommentares genug breit.
    Den Mitarbeitern des Heimes möchte ich folgenden Tip geben. Ihr werdet doch selber wissen wo die Spitzel und Spione sind dann behandelt sie doch auch so mit so etwas redet man nicht so jemanden grenzt man aus so jemanden bespitzele ich selber und sammele Material jeder macht Fehler wehrt euch gegen solche Leute denunziert den Denunzianten.
    Wie heißt es so schön, der größte Lump in diesem Land ist und bleibt der Denunziant
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • recht und Ordnung Bornum – 20.11.09
    Bei dem durchlesen der Kommentare kam mir der Verdacht auf, das Mitarbeiter der Personalstelle des Beklagten Betriebes sehr früh aufgestanden sind.Nun zum eigendlichen Problem.Es stimmt das sich immer wieder,wie in jedem Betrieb eine gewisse Mitnahme Mentalität einschleicht.Das fängt mit dem Chef an ,der alles mögliche von der Steuer absetzt.Dabei es regelmäßig versäumt den Geldwerten Vorteil anzuzeigen.Der Dienstwagen auch Privat genutzt wird und es seinen Untergebenen verbietet.Urlaub als Seminar ausgewiesen wird.Der dann von Firmen bezahlt wird die ihm etwas verkaufen wollen.Es endet mit der kleinen Schreibkraft die die Vordrucke für ihren Kegelverein auf der Firma Kopiert.Von der Hohen Politik vorgelebt wird diese Mentalität schon fast als normal empfunden.Als Skandal empfinde ich es ,wenn Bagatellen benutzt werden um Leute los zu werden.Gerechtigkeit wird dann mit Füssen getreten.Auch in meiner Firma heißt es"Was Zeus darf,darf Merkur noch lange nicht" so sieht es in Deutschland aus.Gesetzestreue muss vorgelebt werden.Vorbilder habe ich trotz intensiver Suche bis heute in unserer Gesellschaft nicht entdeckt.Jeder hat irgendwo eine Leiche im Keller.Wer also mit dem Finger auf diese Frau zeigt muss bedenken das vier auf ihn zurück zeigen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Teewurst absurt – 20.11.09
    Caritas heißt übersetzt soviel wie Liebe aber das ist ja wohl ein Witz.
    Ich glaube auch es geht hier nicht um die Teewurst sondern darum, dass seit dem Verkauf der Caritas an das Johannisstift in Berlin ( Diakonie) die Mitarbeiter entsorgt werden sollen die diese neuen Dumpingarbeitsverträge nicht unterschreiben möchten. Dazu wird diese Mitarbeiterin gehören. Andere werden fast täglich dazu aufgefordert endlich die neuen Arbeitsverträge zu unterschreiben oder eine lächerliche Abfindung anzunehmen. Da wird das Arbeitsgericht im kommenden Jahr noch sehr viel Arbeit bekommen, oder aber man überprüft das jetzt einmal und klopft den Herrschaften mal auf die Finger und den Mitarbeitern im Martinshof sage ich vorsicht vor Spitzeln überlegt euch was ihr tut und sagt. Sonst wird vielleicht morgen der nächste bei irgentetwas beobachtet. Erinnert mich so ein bisschen an Stasi.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Unfassbar PH – 20.11.09
    In allen Fällen waren die Leute seit vielen Jahren in dern jeweiligen Firmen-heisst denen stand ein entsprechendes Gehalt zu-nun werden einfach Billigkräfte eingestellt die z.T. auch schon Jahrelang ohne Job waren-die arbeiten dann für zwei aber fürs halbe Gehalt na da ist der Chef doch seelig Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Teewurstfall OhneAufregung – 20.11.09
    Die Aufregung innerhalb der Kommentare ist zwar durchaus berechtigt, lässt aber den richtigen Blickwinkel vermissen. Es geht hier nicht um den Wert dessen, was gestohlen wurde. Diebstahl ist - unabhängig vom Wert des gestohlenen - ein schwerer Vertrauensbruch, der in einem Dauerschuldverhältnis wie dem Arbeitsverhältnis einfach nicht hinnehmbar ist. Sogar das Strafgesetzbuch hat erkannt, dass auch der Diebstahl geringwertiger Sachen bestrafenswert ist. Unabhängig davon weiß das wohl jeder, dem schonmal von der Ehefrau eine Notlüge aufgetischt wurde: Die Gedanken, ob sie in Zukunft immer ehrlich zu einem ist, ob sie die Wahrheit sagt, ob ich ihr tatsächlich immernoch blind vertrauen kann sind fortan allgegenwärtig. Wenn es in einer Ehe schon so problematisch ist, wo der Kontakt deutlich enger und intimer ist als zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, so ist ein solch imenser Vertrauensbruch - wir sprechen hier von einer Straftat (!!!) - mehr als nur in der Lage dazu, das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien nachhaltig zu erschüttern. Und dann ist nunmal die einzige Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis zu beenden, denn ein vertrauensvolles Zusammenarbeiten ist dann nicht mehr möglich.

    Man muss hier zudem bedenken, dass hier offensichtlich noch mehr im Argen liegt als nur die Teewurst.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • lach MM – 20.11.09
    super kommentare hier. was mich interessiert, wieviele von denen, die hier geschrieben haben, haben das während der Arbeitszeit getan. Den müsste sofort gekündigt werden, die haben schliesslich Arbeitszeitdiebstahl begangen !!! Aber geschaut wird nur immer nach den anderen, man selber darf dann doch manch Sachen die andere nicht tun dürfen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Teewurst me – 20.11.09
    Habe hier mal wieder sehr viel Flaches gelesen.Es geht doch hier gar nicht darum, wer der Träger ist oder darum, daß den Banken Millionen in den Rachen gesteckt werden( oder darum, ob der Pölitiker Toepfer einen Mont Blanc Füller auf Staatskosten bekommen hat).Hie wurde einem alten Menschen, für den die Pfegerin verantwortlich ist, etwas was ihm zusteht,vorenthalten.Auch wenn sie die Teewurst vielleicht nie gegessen hätte.Ich kenne viele ähnliche Fälle aus der Pflege(das Frühstücksei, der Joghurt)und immer heisst es,ach was soll's, merkt die doch eh nicht mehr.Für mich war und ist das Missbrauch meiner Funktion als Betreuer und Diebstahl! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Gottes Wille Wasserträger – 20.11.09
    In der Schari'a steht schon geschrieben: "Wer die Teewurst des ihm am Morgen gegrüßten esset, der ist noch gepeitscht an die sechshundert Hiebe, und das noch vor dem Abend. Besonders gelte dies bei der Caritas.".

    Was will uns das sagen? Wir sollten besser hinhören, achten auf die heiligen Gesetze. Denn Härte ist der Weg, derer die Sanftheit brabbeln.

    Amen.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @ Kritik Dr – 20.11.09
    Rechtschreibung 6
    Sozialwissen 6

    Was für einen Schulabschluß haben Sie?

    Schon mal was von einen TENDENZBETRIEB gehört?
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Caritas mensch – 20.11.09
    CARITAS und GOTT

    scheint wie IBM und Börse!

    Was kann Mensch von Katholiken schon erwarten?

    Wer nicht an Sie glaubt, oder ein paar Cent klaut, der wird verbrannt!

    Schähmen Sie sich Herr Tenge!! Statt Spenden für 96 zu pressen sollten sie den Menschen helfen. Wer so mit Angestellten umgeht, wie geht der erst mit Mitmenschen um? Unvorstellbar!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Hart aber Fair Kritik – 20.11.09
    Wenn die Dame ohne zu fragen in den Kühlschrank gegriffen hat, ist eine fristlose Kündigung nebst Strafanzeige das Mindeste. Wehret den Anfängen. Jeder Arbeitgeber kennt den permanenten Werkzeugverlust, die privaten Telefonate während der bezahlten Arbeitszeit etc.
    Hier ist zu begrüßen, daß die Arbeitsgerichte noch hart urteilen und kein Pardon kennen. Aber leider bekommt die Dame dann Hartz IV und ihr Diebstahl fällt der Allgemeinheit wieder zur Last.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Zwiegespalten js.b – 20.11.09
    Es ist schwierig bis unmöglich, nur aufgrund dieses Artikels ein Urteil zu fällen. Zumal ich bereits häufig HAZ-Artikel gelesen habe, deren Recherche leider recht oberflächlich war. (Hoppla, hoffentlich werde ich jetzt nicht gelöscht.)

    Erste Reaktion: Schlimmer gehts eigentlich gar nicht. Dass die Caritas eine Organisation der katholischen Kirche ist und damit - so sehe ich das jedenfalls - christliche Grundwerte auf im Umgang mit dem Personal selbstverständlich sein sollten, macht die Sache noch schlimmer.

    Zweite Reaktion, nach ein bisschen Nachdenken: Wer weiß, was da vorher schon alles gelaufen ist und ob die Sache wirklich so eindeutig zu beurteilen ist. Wenn die Betroffene bereits mehrere Abmahnungen kassiert hat (auch dagegen kann man sich ja rechtlich wehren, wenn diese unbegründet erscheinen), klingt der ganze Fall nach jeder Menge Vorbelastung.

    Ich stimme Herrn Toepffer von der CDU zu, dass hier dringend die gesetzlichen Regelungen überdacht werden müssen. Einerseits macht es das deutsche Arbeitsrecht fast unmöglich, sich von Mitarbeitern zu trennen, die durch mangelhafte Leistungen und Verhalten glänzen - da schießt der Kündigungsschutz offenbar manches Mal übers Ziel hinaus und verursacht große Probleme. Andererseits sind solche Bagatell-Kündigungen rechtlich meist ja offenbar abgesichert. Hier hängt etwas schief.

    Indes: Populistische Einwürfe der Linken, "die kleinen Leute" ließe man bluten, während "die da oben" ungeschoren davonkommen, sind so vorhersehbar wie dümmlich.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • @Hannoveraner :P – 20.11.09
    Hätte ich nicht besser schreiben können.

    Teewurst ist halt eine Versuchung unseres Herrn.
    Wer ihr nachgibt, dem wird schreckliches Widerfahren.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Bitte Gottesdientse umstellen whoknows – 19.11.09
    Bitte nicht mehr apostolisches Glaubensbekenntnis sprechen, denn dort heißt es:
    "Ich glaube an ...Vergebung der Sünden"
    Daran scheint die Katholische Kirche - zumindest in Hannover Ost - offenbar wenig zu glauben, insofern sollten sie diesen Glaubensbekenntnis nicht mehr sprechen.

    @caritas: das ist 6-
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Mundraub Fürst R. – 19.11.09
    Die CARITAS ist ja eine Organisation der katholischen Kirche. Das sind ja richtige Schlaumeier, wenn sie so schwerwiegende Verbrechen konkret beobachtet und aufgeklärt haben. Sonst scheint die Leitung der CARITAS ja nicht so genau hinzusehen, wenn es um das eigene Wohlergehen geht. Da müssten doch noch ganz andere Geschichten ans Tageslicht kommen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • teewurst egal – 19.11.09
    .... sie wurde dabei beobachtet!

    spitzel.

    wie es dazu kam und ob es vielleicht nicht die regel oder üblich war ist doch aus dem artikel nicht zu erkennen.

    hat sie das heimlich getan. vielleicht unter ihrem kittel?

    oder hat sie ganz offensichtlich ohne sich dabei was zu denken gehandelt?

    gleich eine kündigung?

    Abmahnung oder ein gespräch sollte doch wohl noch der vernünftige umgang in einem caritas geführten haus sein.

    die frau ist seit 18 jahren dabei.

    bitte mal die verhältnismäßigkeit berücksichtigen!

    ein urteil aufgrund des artikels zu fällen halte ich für nicht angemessen.

    gruss









    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Warum sich da welche aufregen... Hannoveraner – 19.11.09
    Mein Gott sie hat geklaut, was ist denn daran schwer zu verstehen? Natürlich ist es richtig, wenn sie die Kündigung bekommt! Es macht gar keienn Unterschied ob es 10 Cent sind oder 100 Euro, geklaut ist geklaut! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Unglaublich Marc – 19.11.09
    Der Arbeitgeber kommt doch eh mit der Kündigung durch. Wir Arbeitnehmer haben doch keine Rechte mehr und sind moderne Sklaven.

    Ich mach das auch nicht mit und werde mich jedes Jahr 6 Wochen Krankschreiben lassen.

    Wo sind wir denn hier mitlerweile.

    Am besten einen Tag vor der Rente tot umkippen und alle sind zufrieden.
    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Keller Fisch – 19.11.09
    Als Insider hat die Dame doch bestimmt irgendwas gegen die Caritas in der Hand. Jede größere Firma hat Dreck am Stecken. Ich finde, sie sollte den Spieß umdrehen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Wer Teewurst stiehlt Braunschweiger – 19.11.09
    wird auch vor den Wertsachen der zu betreuenden Personen nicht halt machen.

    Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
  • Tja Hannoveraner – 19.11.09
    Wer Leichenteile isst, hat es verdient gekündigt zu werden.... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kommentar schreiben
Fahrradstadt

Hannover ist als fahrradfreundlichste Kommune in Niedersachsen ausgezeichnet worden. Zu Recht?

Anzeige

Bilder der Woche

Kussminute: Beim 2. Christopher Street Day demonstieren in Hannover 900 Menschen für die Gleichberechtigung von Homosexuellen.

zur Galerie

Einkaufen in Hannover

Shops in the City

Shops in the City

Einkaufen macht Spaß. Wir haben für Sie Hannover nach tollen Angeboten durchsucht - vom Beautytipp über Mode und Wohnaccessoires bis zu essbaren Leckereien. mehr


 

Stadtteil-Rätsel

Stadtteilrätsel

Welcher Stadtteil ist gemeint?

Erkennen Sie die Stadtteile, die in unseren Rätseltexten und Bildern beschrieben werden? Dann machen Sie mit beim Stadtteil-Rätsel des Stadt-Anzeigers. mehr


 

Special




10 Jahre Expo Hannover

Expo 2000: HAZ-Redakteure erinnern sich an Ereignisse, Menschen und Erlebtes. 2. September: Päivi Kuivanen wird durch einen kleinen Versprecher zur beliebtesten Hostess der Expo.

zur Galerie

Anzeige

Garten-Kultur-Veranstaltungen 2010