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Politik beschließt Hochbahnsteige für Linden

Ausbau D-Linie Politik beschließt Hochbahnsteige für Linden

Auf der Limmerstraße sollen ab 2018 drei neue Hochbahnsteige entstehen. Einmütig hat der Verkehrsausschuss der Region den Plänen am Donnerstag zugestimmt. Damit endet eine jahrelange Diskussion.

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An der Haltestestelle Leinaustraße soll ein Hochbahnsteig entstehen. 

Quelle: Archiv

Hannover.  Sechs Jahre haben Kommunalpolitiker, Anwohner und Verwaltung über die drei Standorte für Hochbahnsteige auf der Limmerstraße gestritten. Es gab endlose Debatten im Bezirksrat und runde Tische mit Anwohnern. Wird die Einkaufs- und Partymeile in Linden verschandelt, wenn dort drei Betonbarrieren auf die Straße gesetzt werden, lautete die Grundfrage. Auf Stadtplänen wurden mögliche Haltepunkte hin- und hergerückt. Am Ende blickten selbst Kenner kaum noch durch.

Jetzt legt die Regionsverwaltung das ursprüngliche Konzept aus dem Jahr 2011 vor – und bekommt einmütige Zustimmung vom Verkehrsausschuss der Region. „Wir wollen nicht weiter in eine langjährige Diskussion einsteigen, sondern rasch mit dem Bau beginnen“, sagt Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz in der Ausschusssitzung und erntet Zustimmung.

Einzig die Grünen legen zunächst einen Änderungsantrag vor, den sie später zurückziehen. Die Verwaltung müsse sich Gedanken machen, wie  der Radverkehr am Haltepunkt Leinaustraße zu führen sei, fordert Grünen-Vertreter Michael Dette. Verkehrsdezernent Franz sichert zu, dass man sich mit der Stadtverwaltung ein Konzept überlegen werde. 

Kritik kommt von den Linken

Einzig von den Linken kommt Kritik. „Wir wären mit einem Bahnsteig weniger auf der Limmerstraße ausgekommen“, sagt Linken-Regionsabgeordneter Michael Fleischmann und spielt auf eine andere Sortierung der Standorte an, sodass die Haltestelle Leinaustraße entfallen wäre. Fleischmann bricht noch einmal eine Lanze für die Niederflurbahn, die ganz am Anfang der Debatten um den Ausbau der Linien 10 und 17 im Gespräch war. SPD-Regionsmitglied Horst Knoke schüttelt den Kopf. „Wir müssen mit dem barrierefreien Ausbau jetzt dringend in die Pötte kommen“, sagt er.

Der Plan der Region sieht vor, die Haltestelle „Leinaustraße“ weiter nach Westen Richtung stadtauswärts zu verschieben. Der Bahnsteig soll zwischen Sparkasse und Supermarkt errichtet werden. 

„Ungerstraße“ wird verschoben

Auch der Haltepunkt „Ungerstraße“ verschiebt sich Richtung stadtauswärts und rückt näher an das Freiheitheim Linden heran. Die Haltestelle „Am Küchengarten“ bleibt am gleichen Standort. Zwischenzeitliche Überlegungen, den Bahnsteig Richtung Fössestraße vorzuziehen, sind vom Tisch.

Kritik erhebt sich aus dem Bezirksrat Linden-Limmer. „An der schmalsten Stelle der Limmerstraße soll der Hochbahnsteig für die Haltestelle Leinaustraße stehen“, kritisiert Daniel Gardemin, Grünen-Fraktionschef im Bezirksrat. Er wundert sich, dass dem Bezirksrat bisher nur die Pläne für die Haltestelle „Leinaustraße“ vorgelegt wurden. „Eigentlich hätten wir auch über die beiden anderen Haltepunkte diskutieren müssen“, sagt er. Offenbar wolle die Regionsverwaltung die Pläne jetzt rasch durch die politischen Gremien bringen. 

Die Eile dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass im Frühjahr die Fristen für Anträge auf Fördergeld auslaufen.

Von Andreas Schinkel

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