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Hannover wird zur Hauptstadt des Poetry-Slam

Slam-Meisterschaften im Oktober Hannover wird zur Hauptstadt des Poetry-Slam

Hannover zählt zu den aktiven Slam-Städten in den Deutschland. Nun kommt die 21. Slammeisterschaft in die Landeshauptstadt. 110 Slammer und noch einmal 20 Teams haben sich dafür bereits angemeldet.

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Freuen sich auf die Meisterschaft in Hannover: Harald Härke, Henning Chadde, Ninia LaGrande, Klaus Urban, Tania Rubenis und Jörg Smotlacha.

Quelle: Behrens

Hannover. „Wie immer sie den Sprachgebrauch auch ausgestalten / Reimende soll man nicht aufhalten“, skandiert Tobias Kunze, eine der festen Größen in der hiesigen Poetry-Slam-Szene. Sollte man nicht, will man auch gar nicht: Denn nun kommen die Besten der Wort­akrobaten nach Hannover. Die 21. Slam-Meisterschaft wird vom 24. bis zum 28. Oktober erstmals in der Landeshauptstadt ausgetragen.

Vier Duos sind am Sonntagabend beim drittem Team-Poetry-Slam in der Oper angetreten. Die Reihe "Macht Worte!" beendete damit ihre Saison.

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Die besten Bühnendichter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz messen sich in Einzel- und Teamkämpfen. Dafür haben sich bereits 110 Einzelpersonen und zusätzlich 20 Teams angemeldet. Organisiert wird die diesjährige Meisterschaft von dem Verein Live Literatur Hannover unter der Leitung von Klaus Urban.

Hier gibt's Karten

Der Vorverkauf ist bereits gestartet, Karten für die Vorrunden und für das Halbfinale gibt es unter www.slam2017.de. Für das Finale können Karten an der Opernkasse und im Künstlerhaus erworben werden.

Dass der Slam nach Hannover kommt, sei eigentlich naheliegend: Nach Berlin und Hamburg gilt nämlich Hannover als eine der aktivsten Slam-Städte im deutschsprachigen Raum, sagt Henning Chadde, Veranstalter von der Veranstaltungsreihe „Macht Worte“. Seit 2004 organisiert er Poetry Slams in der Stadt, im Kulturzentrum Faust gehören sie zum festen monatlichen Programm. Zwar wurde der Poetry-Slam 1986 in Chicago erfunden, doch die deutschsprachige Szene sei inzwischen wesentlich aktiver, behauptet Chadde. Mitorganisator Jörg Smotlacha wies darauf hin, dass der deutschsprachige Poetry-Slam kürzlich von der Unesco zum Immateriellen Kulturerbe erklärt wurde.

Seit sieben Jahren hat sich der Slam außerdem in den Räumen der Hochkultur etabliert: Viermal im Jahr finden Slams in der Oper statt - wo nun auch das Finale der Meisterschaft gezeigt werden wird. Austragungsort aller zehn Vorrunden und der Teamhalbfinals ist das Kulturzentrum Faust, das Einzel-Halbfinale wiederum wird in der Orangerie und der Galerie Herrenhausen stattfinden. Die Kandidaten haben fünfeinhalb Minuten Zeit, ihren selbst verfassten Text vorzutragen. Über den Sieger entscheidet eine Publikums-Jury.

„Hannover hat ein weiteres Highlight dazubekommen“, sagt Kulturdezernent Harald Härke. Die Landeshauptstadt ist der Hauptförderer des Slams, außerdem unterstützen unter anderem die Stiftung Sparda-Bank, die Madsack Mediengruppe und die Nord/LB-Kulturstiftung. Die Veranstalter erwarten 10 000 Besucher.

Neben den Slams gibt es außerdem ein Rahmenprogramm wie die Slammy-Awards sowie ein Slammer-Fußballturnier.

Katharina Derlin

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