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Parkplatzsuche in Hannover soll einfacher werden

Linden, List und Südstadt Parkplatzsuche in Hannover soll einfacher werden

Die Parkplatzsituation in Südstadt, List, Oststadt und auch Linden ist bekanntermaßen schwierig. Nun hat das Mehrheitsbündnis von SPD, Grünen und FDP der Stadtverwaltung eine Reihe von Besserungsvorschlägen präsentiert.

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In der Jakobistraße zwischen Voßstraße und Schatzkampe (links) parken über Nacht Autos auf den Fußwegen. Auch am Stephansplatz stehen regelmäßig Fahrzeuge auf dem Bürgersteig.

Quelle: Michael Zgoll

Hannover. In Hannovers dicht besiedelten Stadtteilen ist in den Abendstunden oft keine Parklücke zu finden. Anwohner der Südstadt, der List und der Oststadt kurven meist lange herum, bis sie eine Nische entdecken, in der sie halbwegs legal ihr Fahrzeug abstellen können, und keine Einfahrt oder Straßeneinmündung verstellen. Zugleich gibt es Parkhäuser in Stadtteilen, etwa im Zooviertel beim Congresscentrum, die oft kaum ausgelastet sind.

Es komme folglich darauf an, findet die Ratspolitik, den zur Verfügung stehenden Parkraum effektiver zu nutzen. „Parkraummanagement“ lautet das Zauberwort, das sich zuerst die CDU auf die Fahne geschrieben hat. Das Mehrheitsbündnis von SPD, Grünen und FDP hat die Anregungen der Christdemokraten aufgegriffen und ergänzt. Eine Reihe von Vorschlägen präsentieren sie nun der Stadtverwaltung.

  • Mehr Anwohnerparkplätze: Das Ampel-Bündnis regt an, in den innenstadtnahen Vierteln mehr Anwohnerparkplätze auszuweisen und Stellflächen für Gewerbetreibende zu schaffen. Das Problem daran dürfte sein, dass Anwohnerparkplätze mancherorts von anderen Autos blockiert werden, etwa im Nikolaiviertel.
  • Mehr Park + ride-Plätze: Mit dem Auto aus dem Umland anreisen, das Gefährt auf einem Parkplatz am Stadtrand abstellen und per Bahn in die City weiterfahren - das ist die Idee von Park + ride. Das Ampel-Bündnis meint, davon könne es noch mehr geben in Hannover. Dem stimmt auch die CDU zu und geht noch einen Schritt weiter. „In die Gebühren für den Parkplatz sollten ein Üstra-Ticket und ein Gutschein für den Fahrradverleih inbegriffen sein“, sagt CDU-Verkehrsexperte Felix Blaschzyk. Autofahrern, die in die City wollen, könne auf diese Weise der Umstieg auf andere Verkehrsmittel erleichtert werden.
  • Erneuerung des Parkleitsystem: In welchem Parkhaus sind wie viele Plätze frei? Darüber informiert das sogenannte Parkleitsystem in Hannover. „Das hat gefühlt den Stand der Achtzigerjahre“, sagt CDU-Umweltpolitiker Maximilian Oppelt. Dem schließen sich die Mehrheitsfraktionen an. SPD, Grüne und FDP schlagen vor, dass die Daten des Parkleitsystems allen Autofahrern über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Die Informationen sollten über Angaben zur Zahl der Stellflächen hinausgehen und auch Daten über Preise und Öffnungszeiten enthalten. Für die von der Immobiliengesellschaft Union Boden betriebenen Parkhäuser gibt es schon jetzt ein Programm fürs Smartphone. Die App zeigt an, wie viele Plätze in welchem Parkhaus frei sind.
  • Private Parkplätze einbeziehen: Während sich die Autos an den Straßenrändern drängeln, stehen große Flächen vor Supermärkten und Behörden in den späten Abendstunden frei. Auch das könnte sich ändern, regen die Ratspolitiker an. Große private Parkflächen sollten zu bestimmten Zeiten freigegeben werden.
  • Car-Sharing ausbauen: Je weniger Autos, desto mehr Platz. Diese einfache Einsicht lasse sich durch noch mehr Car-Charing in die Tat umsetzen, meinen die Ratspolitiker. Angebote fürs Auto-Teilen sollten verbessert werden, insbesondere in den dicht besiedelten Stadtteilen, fordert das Ampel-Bündnis.
  • Mehr Quartiersgaragen: Die CDU regt an, bei allen Neubauten sogleich Tiefgaragen einzurichten, die auch von Stadtteilbewohnern genutzt werden können.
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