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Politiker wünscht sich Start-ups im Ihme-Zentrum

Nutzung der Brachflächen Politiker wünscht sich Start-ups im Ihme-Zentrum

Bezirksratsherr Jörg Schimke schlägt als Nutzung für die Brachflächen ein Existenzgründungszentrum vor. Das sei vergleichsweise schnell und mit einfacheren Standards zu verwirklichen als bei konventionellem Gewerbe.

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Ist das Ihme-Zentrum ein Standort für Gründer?

Quelle: Frank Wilde/Archiv

Hannover. Das Ihme-Zentrum könnte zu einem Standort werden, an dem sich Jungunternehmer niederlassen - diese Idee für eine mögliche Nutzung der brachliegenden Gewerbeflächen hat jetzt Jörg Schimke ins Gespräch gebracht. Der parteilose Bezirksratsherr aus dem Bezirk Linden-Limmer schlägt vor, in einem Teil der früheren Ladenpassage ein Existenzgründungszentrum (EGZ) einzurichten. „Das wäre ein erster, kleiner Schritt in Richtung Revitalisierung“, sagt Schimke. In die nächste Bezirksratssitzung bringt er einen Antrag ein, mit dem die Stadt aufgefordert wird, ein solches Ansinnen zu prüfen.

Ein Existenzgründungszentrum sei vergleichsweise schnell zu realisieren, argumentiert Schimke. Dafür müsse nur ein Teil der Gewerbeflächen hergerichtet werden. Der Einzelhandel oder andere etablierte Gewerbemieter würden dagegen erst bei einer vollständigen Sanierung der Brachflächen zur Ansiedlung bereit sein. Zudem lasse sich ein EGZ mit einfacheren Standards verwirklichen, als es konventionelles Gewerbe einfordere. Schimke versteht ein solches Projekt auch als Impuls, die Immobilie für weitere Interessenten attraktiver zu machen - und der Investor könne bereits Mieteinnahmen generieren. Der Eigentümer des Ihme-Zentrums, die Firmengruppe Intown, hat bisher kein konkretes Konzept vorlegt, wie der Komplex wieder mit Leben gefüllt werden soll.

Die Stadt will sich zu Schimkes Vorschlag noch nicht äußern und verweist auf die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hannoverimpuls. Auch dort hält man sich bedeckt. „Wir haben davon bisher nichts gehört“, sagt Prokuristin Katharina Nörthemann.

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