Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Polizei kündigt strenge Sicherheitskontrollen an

Derby gegen Braunschweig Polizei kündigt strenge Sicherheitskontrollen an

Die Polizei will die Fanlager beim brisanten Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig rechtzeitig trennen. Auch die Ereignisse aus Dortmund spielen bei der Vorbereitung eine Rolle. Die Polizei kündigt strenge Kontrollen an. Fans müssen mit langen Wartezeiten rechnen. Das Frühlingsfest öffnet in jedem Fall erst nach dem Derby.

Voriger Artikel
So sieht eine Instagrammerin Linden
Nächster Artikel
Katholiken übergeben Osterkerze

Wie schon beim Derby 2013 (Foto) wird die Polizei mit einem massiven Aufgebot in der Stadt und am Stadion unterwegs sein.

Quelle: Archiv

Hannover. Angesichts der Ereignisse in Dortmund reagiert auch die Polizei Hannover für das anstehende Derby. Als direkte Konsequenz würden die Einlasskontrollen am Stadion verstärkt, teilt Polizeivizepräsident Jörg Müller mit.

"Zusätzlich zum normalen Ordnungsdienst werden Polizeibeamte an den Eingängen stehen", sagt er - was längere Wartezeiten zur Folge haben könnte. Aus diesem Grund rät er allen Fans, sich rechtzeitig auf den Weg zum Spiel zu machen. Darüber hinaus seien Sprengstoffspürhunde im Einsatz.

Außerdem soll es am Mittwochnachmittag Gespräche mit Hannover 96 geben, um eindringlich für den Verzicht von Pyrotechnik zu werben. Nach der Explosion in Dortmund könnte ein Knall der Feuerwerkskörper bei manchen Stadionbesuchern womöglich Panik hervorrufen. Weitere Angaben macht Müller vorerst nicht. "Wir sind in Kontakt mit allen Sicherheitsbehörden und werden entsprechend der Untersuchungsergebnisse aus Dortmund reagieren."

Wenn man Hannoveraner und Braunschweiger nach den Derbys ihrer Fußballvereine fragt, dann lautet die Antwort meist: "Es gibt nur eines!" Gemeint ist das Niedersachsen-Derby, Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig. Treffen diese Vereine aufeinander, dann brennt es auf und neben dem Platz.

Wir werfen einen Blick auf die bewegte Geschichte dieses großen Fußballderbys.

Zur Bildergalerie

42.700 statt 49.000 Besucher

Oberste Aufgabe sei die Trennung beider Fanlager. Die Arena werde aus Sicherheitsgründen nicht ausverkauft sein, sondern nur 42.700 Personen statt 49.000 Fans Platz bieten, weil sogenannte Pufferblöcke eingeplant sind. Die Polizei rechnet mit 4360 Fans aus Braunschweig, die per Sonderzug und Bus anreisen.

Die Problemklientel bestehe insgesamt aus etwa 1500 gewaltbereiten Personen. Bei Lager werden auf getrennten Wegen zum Stadion geleitet. Polizeibekannte, gewaltbereite Fans hätten zudem für einen gewissen Zeitraum ein Zugangsverbot zur Innenstadt. 

Das Frühlingsfest am Sonnabend soll erst nach dem Derby öffnen. Aufgrund des Osterwochenendes werden Polizei und Stadt am Sonnabend ein Bürgertelefon ins Leben rufen.

Auch die Ereignisse von Dienstagabend in Dortmund spielen eine Rolle. "Wir stehen mit allen Sicherheitsbehörden in Kontakt", sagt Müller.

Beim Hinspiel in Braunschweig im November 2016 waren insgesamt rund 2600 Landes- und Bundespolizisten im Einsatz. Das wird am Sonnabend ähnlich sein. Müller: "Wir haben die gesamte niedersächsische Bereitschaftspolizei im Einsatz." Die Niedersachsen werden von Schleswig-Holstein und Bremen unterstützt.

pah/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Anfang Juli heiratete Ernst August Erbprinz von Hannover Ekaterina Malysheva. Auf unserer Themenseite finden Sie Bilder, Videos und Berichte zur Promi-Hochzeit des Jahres in Hannover.

Maschseefest: Das ist die neue Löwenbastion

So sieht es an der neuen Löwenbastion aus