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Polizei Hannover prüft Lärmschutz für Demo-Einsatzkräfte
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Schutz von Beamten Polizei Hannover prüft Lärmschutz für Demo-Einsatzkräfte

Zum Schutz von Beamten prüft die Polizei Hannover derzeit Lärmobergrenzen für Demonstrationen. Der Arbeitsschutz für die Beamten werde immer wichtiger, sagte Polizeisprecher Stefan Wittke.

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Die Polizei Hannover prüft derzeit Lärmobergrenzen für Demonstrationen.

Quelle: Martin Steiner (Archivbild)

Im Gegensatz zu den Demonstranten könnten die Einsatzkräfte keine Ohrenstöpsel tragen.

Konkret sieht die Polizei Handlungsbedarf wegen einer geplanten Demonstration gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision im Stadtpark Hannover am 7. August. Die Polizei erwartet hier einen „ohnrenbetäubenden Lärm“, da es sich mit dem Friedensbüro Hannover um denselben Veranstalter handelt wie beim lautstarken Protest gegen das Adventskonzert der Bundeswehr im vergangenen Dezember, sagte Wittke. Damals war mit Trommeln, Trillerpfeifen und Topfdeckeln gelärmt worden.

Das Innenministerium in Niedersachsen befürwortet die Idee der Polizeidirektion grundsätzlich, sieht aber Probleme bei der Realisierung. So sei es etwa kaum durchführbar, bei einer Demonstration zu prüfen, ob die einzelnen Trommeln, Sirenen oder Lautsprecher den Auflagen entsprechen. Nichtsdestotrotz sollte die Gefahr durch Lärm nicht unterschätzt werden. „Wenn direkt neben das Ohr eines Polizisten eine Sirene gehalten wird, ist das Körperverletzung“, betonte der Sprecher.

Auch die Gewerkschaft der Polizei begrüßt die Überlegungen. Dagegen kann das Friedensbüro Hannover die Planungen für mögliche Auflagen nicht nachvollziehen.

dpa

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Für mehr Lärm
Die Kulturritter: Stefan Neuenhausen, Mirjam Claus, Klaus Krause, Uwe Thedsen, Ulrich Kühlke und Oli Schulte.

Jetzt geht es ans Sammeln: Am Freitag haben die Mitglieder der neuen Bürgerinitiative „Kulturritter“ begonnen, stadtweit Listen auszulegen, auf denen sie Unterschriften für ein Bürgerbegehren zur Lockerung der Lärmschutzbestimmungen auf Landes- und Bundesebene erreichen wollen.

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  • Demos leise vs. Körperverletzung Rotzbengel – 03.08.10
    Ich finde auch die Argumentation, dass Auflagen für eine leise Demo gerechtfertigt sind, weil Lärm Körpervereltzung ist echt traurig. Klar ist Lärm eine große Belastung für Menschen, auch für Polizisten, doch die Folgen solcher Auflagen sind folgenreicher als viele Menschen anscheinend merken. Stellt sie doch eine Möglichkeit für die Polizei da willkürlich zu laute (unbequeme) Demos auflösen zu können. Das ist ein Angriff auf die demokratische Grundordnung und das Grundgesetz. Die Leute mit den unqualifizierten Bemerkungen können ja gerne mal vesuchen einem Polizisten auf einer Demo mit der Trillerpfeife in die Ohren zu Pusten oder solletn mal zu einem Bundesligaspiel fahren. Ich kann echt nicht fassen, wie kurzsichtig manche Menschen sind...
  • Extremismus? Nein danke !! Rotzbengel – 03.08.10
    Der Extremimusbegriff wird mmer mehr zum Standartwerkzeug der scheinbar moralisch Mitte der Gesellschaft, um politisch engagierte Menschen ins Abseits zu stellen. Mensch darf ja protestieren, es soll nur niemanden stören, sonst müsstest ihr ja eure passiven Hintern mal vom Sofa heben...würdet ihr das mal tun und gegen Unrecht das Euch anscheinend nicht betrifft aufstehen, dann wären die Demos auch ganz andere als jetzt!!
  • Ohrenbetäubend Fr. Taube – 01.08.10
    Ganz einfach, wenn bei einer Demo jemand versucht einem anderen das Gehör zu schädigen, muß der Schädiger festgenommen und bestraft werden, wie woanders im öffentlichen Leben auch.
    Sie können doch auch nicht mit einer Trillerpfeife einer Verkäuferin ins Ohr pfeiffen, weil die Ware vergammelt war.
  • Demonstration - Lärm throstlebeard – 01.08.10
    Einigkeit, Recht und Freiheit.
    Das mit dem Lärm sollte man doch nicht zu stark übertreiben. Oder hat es deswegen bei Demos schon Verletzte oder Versehrte gegeben?
  • Polizei und Sommerbiwak ? – 30.07.10
    Sommerbiwak und Bundeswehr gehört eigentlich nicht zum Thema aber warum machen die Demonstranten den Polizisten hier das Leben schwer wenn sie Soldaten schützen müssen.
    Soldaten sind, wie Polizisten auch, nur ausführende Organe dessen, was sich Politiker ausdenken.
    Also warum gehen die Demonstranten nicht nach Berlin?
    Nee, es ist einfacher den Soldaten den Tag zu vermiesen.
  • Leute wie du und ich (@klaus_falk ) tesa – 30.07.10
    Die Bundeswehr: das sind Leute aus der Bevölkerung, warum dürfen die kein Sommerfest feiern. Der Afghanistaneinsatz kann doch nicht Jahr für Jahr ein Hinderungsgrund sein. Bei Einsätzen dieser Art wäre dann ja generell gedämpfte Stimmung angesagt. Auch in Afg. wird es wohl ab und an mal 'ne Feier geben. Trotz der Toten muss so was möglich sein. Die Lebenden haben nun mal das Recht auf Leben (wörtlich genommen).Aber Bundeswehrgegner (insbesondere gegen aktuelle Auslandseinsätze) haben selbstverständlich das Recht auf Gegendemonstrationen.
  • Sommerbiwak ? – 30.07.10
    Was verdammt nochmal ist das Problem beim Einsatz der Polizei zum Sommerbiwak?
    Bundeswehrsoldaten sind Bürger in Uniform, die unser Land nach außen schützen sollen.
    Die Polizei hat die Pflicht, die Rechte der Bürger im Land zu schützen oder Rechtsbrecher festzunehmen.
    Also ist die Polizei auch verpflichtet die Rechte der Soldaten zu schützen.
    Warum sollen die Soldaten kein Recht auf ein Sommerbiwak haben, wo doch jeder P..... einen unangemeldeten, so genannten Flashmob im Maschpark anzetteln darf.
    Die Kritiker messen hier mit zweierlei Maß.
  • "Lärm" klaus_falk – 29.07.10
    wenn ich das richtig sehe wird das alljährliche Spektakel der 1. Panzerdivision im Stadtpark traditionell mit einem Feuerwerk beendet. Ist das kein "Lärm"? In Afghanistan sterben jeden Tag Menschen, die Bundeswehr führt Krieg. der Verteidigungsminister bereitet die bundesdeutsche Bevökerung schon mal päventiv auf weitere tote deutsche Soldaten vor und die 1. Panzerdivision feiert zu Hause eine Gartenparty unter dem Motto "La Luna". Mögen ihnen die Häppchen im Halse stecken bleiben.
  • "Pferdemist" klaus_falk – 29.07.10
    Ich bin habe mehrere Male beim "Friedensritt" mitgemacht. Wir hatten in jeder Stadt von der Polizei die Auflage, den Pferdemist einzusammeln.
    Ein Polizeipferd darf auf die Strasse scheissen, es handelt quasi im öffentlichen Auftrag. Ein normaler Bürger muss sich gegenüber der Polizei ausweisen, wenn diese es verlangt. Ein Polizist muß auch wenn man ihn ausdrücklich dazu auffordert noch nicht einmal seinen Namen nennen. So sieht das aus!
    Vor dem Gesetz sind alle gleich, ausser Polizisten und Polizeipferde.
  • Lärmschutz X – 29.07.10
    Ich finde die Polizei hat recht.
    Das sind teilweise keine Demonstrationen mehr wo Menschen gegen Unrecht demonstrieren, sondern Veranstaltungen wo Extremisten mit unerlaubten Mitteln das Demonstrationsrecht aushebeln und mehr Schaden als Nutzen anrichten.
  • Was gibt es eigentlich zu diskutieren? Doppeldenk – 29.07.10
    Eine Sirene, die neben einem menschlichen Gehör losgelassen wird, ist selbstverständlich gefährlich.
    Deshalb ist es ja bereits verboten, dies zu tun.
    Das angedachte Verbot einer Demonstration hat aber damit genauso wenig zu tun, wie die Eventualität, die linksfaschistischen Gewalt-Chaoten würden Schusswaffen abfeuern wollen.
    Dürfen Polizisten ab morgen nicht mehr zu Banküberfällen ausrücken, weil sie dort um ihr Leben fürchten müssten?
    Oder müssen wir nun die Banken verbieten?
    Wie kann man überhaupt darüber diskutieren, ob etwas vielleicht passieren könnte und dies dann gefährlich wäre?
    Trommeln, Trillerpfeifen, Topfdeckel?
    Ernsthaft?
    Hier sollen Menschen kriminalisiert werden um ihnen ihre Grundrechte wegzunehmen.
    Ihre Bundeswehr hat man ihnen bereits weggenommen um sie in aller Welt zu verteilen.
    Nun will man ihnen den Protest verbieten.

  • Spalier und andere Unannehmlichkeiten Rote Zora (Teilnehmende der Biwak-Demo) – 29.07.10
    Wenn die Polizei sich bei der Demo gegen das Sommerbiwak der Bundeswehr auf ihre ureigene Aufgabe konzentrieren würde und nur die Regelung des verkehrs und den Schutz der Veranstaltung der Bundeswehr übernehmen würde, dann wären die einzelnen Cops auch weit genug von der Demonstration entfernt das kein Mensch eine Trillerpfeife 10 cm neben das Ohr eines Cops halten könnte. Da die Polizeiführung aber der Ansicht ist das die Kundgebung vor dem HCC in einem Gitterkessel und die Demo in einer sogenannten "einschließenden Begleitung", sprich einem Wanderkessel, stattfinden muss ist es kein Wunder das die Cops durch die Tröten, Sirenen und Trillerpfeifen, die für die Bundeswehr und ihre Gäste im Stadtpark hörbar sein sollen, beeinträchtigt wird. Das ist hier nicht die Schuld der Demonstrierenden, sondern ist dem repressiven Einsatzkonzept der Polizeieinsatzleitung geschuldet.
  • Lärm tesa – 29.07.10
    Aber eigentlich geht es hier ja nicht um Mist, sondern um das Demonstrationsrecht/Grundrechte in Verbindung mit Lärmerzeugung. Wenn also schon eine Verbingung zu Polizeipferden hergestellt wird, dann sollte man eher deren Belastung durch exzessiven Lärm betrachten. Diese sind aber zumindest nicht so geräuschempfindlich wie Hunde. Die Tier werden ja für solche Einsätze zuvor in der Ausbildung desensibilisiert, aber wenn z.B.bei einer Demo ein Knallkörper neben einem Pferd explodiert, ist das schon eine starke Belastung für das Tier, gerade bei Fluchttieren oder wie sie sich nennen. Und im übrigen: nicht alles ist durch die einschlägigen Grundrechte gedeckt. Ich denke mal, niemand will das Demonstrationsrecht beschneiden. Aber Autonome mit Hass auf die Bullerei können das natürlich nur anders sehen.
  • Mist tesa – 29.07.10
    Reichlich Mist hier!
    Und wer den Unterschied zwischen Hundekot und Pferdeäpfeln nicht erkennen kann - aber zu allem eine Meinung. Rumpel hat es erkannt (gewußt).
  • :-))) pedro – 29.07.10
    man merkt das Sommerpause ist.
  • @Rumpel taff – 29.07.10
    Sie sind total desinformiert. Das Taschentuch war aus einem neuartigen Material, welches sich innerhalb 1 Tages in Kontakt mit Frischluft, zu 99 % biolog. rein zersetzt. Desweiteren gesellte sich ein Raabe dazu, ,der des gen. Taschentuch als Nestunterbau verwenden wollte (unangemeldet).
    Was sagen Sie nun? Sie leben wohl noch in der Steinzeit ? Erst informieren, dann äußern.
  • Pferdeveganer maik – 29.07.10
    @Rumpel: Dann darf ich also als Veganer auf die Straße scheißen, oder wie? So'n Blödsinn!
  • Kommentarfunktion newbie – 29.07.10
    @ liebe HAZ-Redaktion

    Mich als Leser der Artikel überkommt ein Graus wenn ich zufällig etwas tiefer blicke und die Kommentare zu den jeweiligen Artikeln lese.

    Sobald das Thema Ausländer/ Polizei/ Kriminalität oder öffentliche Verwaltung/ Politiker auf dem Programm steht finden sich nur noch Kommentare die einem das Blut gefrieren lassen!

    Nichts weiter als ein Sammelsurium überwiegend abwegiger, beleidigender, größenteils dummer, verblendeter oder von persönlichem Hass getriebener, dazu noch polemische Kommentare!

    Schaltet doch bitte diese Kommentarfunktion aus damit sich diese Leute endlich sinnvoll beschäftigen können...
  • @m soso – 28.07.10
    @m...ja richtig, aber nicht direkt 10 cm neben dem ohr oder?
  • selektive wahrnehmung? m. – 28.07.10
    Die Sirenen sind doch meisstens aus Seiten der Polizei, oder?
  • joa soso – 28.07.10
    ja ich geben ihnen recht....lässt einen nicht unbedingt aufmuntern in die zukunft blicken
  • @soso .-. – 28.07.10
    Warum negativ über die Polizei-....?
    Diese Leute hier schreiben über ALLES negativ, nur nicht über den Oberbürgermeister ! Alles klar ?
  • verwundert soso – 28.07.10
    ich bin irgendwie verwundert warum es so viele negative äußerungen gegenüber der poliezi gibt? muss wohl daran liegen dass betroffene kommentatoren nur negative erlebnisse mit der polizei hatten. stellt sich doch irgendwie die frage wie das sein kann....negative erlebnisse mit der polizei erlebt man ja nicht einfach so oder? vielleicht auch mal das eigene handeln überdenken....
  • @Renate Unterscheid Mist/Fäkalien Rumpel – 28.07.10
    <blockquote>... da wurde ein Mann von zwei berittenen Polizistinnen verwarnt, weil er ein Papiertaschentuch aus der Tasche verloren hatte. Danach zogen Sie weiter und das eine Pferde machte voll einen auf den Gehweg.../blockquote>

    Du bewegst dich anscheinend nicht oft in freier Natur? Auch bevor es die "Tempos" in durchschnupfsicherer Qualität gab, dauert es mehr als ein Jahr, bis ein Papiertaschentuch im Wald verrottet. Und das Teil ist ein Bazillenträger.

    Und weswegen dürfen Pferde auf die Straße scheißen, und Hunde nicht?
    Das Liegt an der Qualität des Exkrements. Pferdemist ist unkritisch, da Pferde Vegetarier sind. Es finden sich darin keine dem Menschen feindliche Krankheitserreger. Fäkalien stammen von Fleischfressern, oder möchtegern-Fleischfressern, und die enthalten u.U. schädliche Erreger.
    Es gibt da irgendwo so einen Paragraphen. Willst du mehr wissen frag den Jurist deines Vertrauens, oder einen Biologen, ich habe davon keine Ahnung ich bin nur Elektroingenieur ;-)
  • Polizeiterror Greg – 28.07.10
    Polizisten sind auch Menschen, klar. Sie sollten vor allem zur Regelung des Straßenverkehrs eingesetzt werden, aber nicht, um anständige Menschen bei der Ausübung ihrer Grundrechte zu behindern. Mir läuft jedenfalls schon die Galle über, wenn ich einen von denen nur von weitem sehe. Ich wünsche denen die Pest an den Hals.
  • so, daß habt ihr nun davon nicht mit mir – 28.07.10
    ich kaufe mir eine trillerpfeife für die nächste demo. oder luchse von bekannten eine dieser ausgedienten wm-tröten ab. schluss mit lustig. jetzt mach ich extra krach!
    :)
  • Pfeifenverbot nik – 28.07.10
    Also ein Pfeifenverbot. Fragt sich nur, was der Großteil der Einsatzkräfte an diesem Tag dann tut.

    „Wenn direkt neben das Ohr eines Polizisten eine Sirene gehalten wird, ist das Körperverletzung“, betonte der Sprecher.“

    Mein Gott, ja, dann wird halt im konkreten Fall derjenige aufgefordert das zu unterlassen oder ein Platzverweis erteilt.

    Braucht es jetzt für jeden - sorry - Bullshit ein extra Gesetz, dass alle Eventualitäten verallgemeinert?! Wo leben wir denn bitte?
  • Prima Idee Doppeldenk – 28.07.10
    Ist das nicht offensichtlich?
    Man hat ein mehr an Zustimmung für unsere Bundeswehr beschlossen (als ginge es um die BW und nicht darum, wozu sie benutzt wird).
    Da dem Bürger trotz aller Mühen der Leitartikler es nicht schmeckt, was die BW so alles treibt und nun zuletzt auch noch ein beliebter (was auch sonst) Bundeshorst und Grüßaugust abtreten musste, weil er zu laut (<--Wortwitz) über das sprach, was wirklich angedacht wurde, muss Öffenlichkeitsarbeit geleistet werden.
    Die tapferen Weltverbesserer werden dort campieren, Pressetermine wahrnehmen und alles ankumpeln, was so doof ist, seinen Stadtpark nutzen zu wollen.
    Anschliessend wird`s von Dauerpraktikanten zu einer breiigen Pampe verarbeitet und wir werden mit Bildern von glücklichen Bürgern überschüttet werden, die sich bei Soldaten "für ihren Einsatz" bedanken, und mit denen vom arbeitslosen Jugendlichen, der sich am Berufsbild des Soldaten interessiert zeigt.
    Demonstranten sind im Arbeitspapier nicht vorgesehen, und wenn sie zudem noch dazu in der Lage sind Lärm zu machen, kann man sie kaum ausblenden.
    Dämmerts?
  • In-Ear-Kopfhörer Der Freund vom Bereitschaftspolizist – 28.07.10
    Lärmschutz ist offenkundig nur ein vorgeschobener Grund, Grundrechte zu beschneiden. Über In-Ear-Kopfhörer bist Du mit dem Zugführer verbunden, und für die andere Seite gibt es aufgeschäumten Lärmschutz in jedem Supermarkt zum Pfennigpreis. Der Christdemokrat sollte mal lieber aufhören von seinem Parteifreund Sauerland abzulenken.
  • militär im innern aussenstehender – 28.07.10
    mal den ganzen andern quatsch ausgeblendet..

    "1. Panzerdivision im Stadtpark Hannover"
    wasn fürne dämliche idee is das denn?!??
  • @ Polizist Polizistenkind – 28.07.10
    Natürlich sind Polizisten Menschen.

    Sie sollten sich dann auch so verhalten.

    *Denken sie darüber nach*
  • Ganz schlauer Kommentar....... Sven – 28.07.10
    Erst denken, dann schreiben!
    Da werden aber nicht die Maschinen leister gestellt, sondern Ohrstöpsel verteilt.

    Allein hier überhaupt ein Wort zu verlieren zeigt, wie weit wir schon beeinflusst worden sind.

    Unfassbar!
  • Doppelplus ungut Doppeldenk – 28.07.10
    Und wenn die sog. Linksextremisten die Bundeswehr blos bitten wollen, sich doch gefälligst Schalldämpfer zuzulegen? Für Afghanen sollten nämlich auch Arbeitsschutz-Minimalanforderungen gelten.
    In bitte nur noch geräuschlos Tanklastzüge nebst 150 armen Schweinen wegbomben.
    Im dann anhängigen U-Ausschuss bitte auch nur noch schweigen, bevor so beliebte und bedeutende Persönlichkeiten wie unser amtierender Kriegsminister noch dazu gezwungen werden kann, die Dinge, zu denen er eben nicht geschwiegen hat, öffentlich einzuräumen.
    Vielleicht geht es aber auch gar nicht um die Form, sondern vielmehr um den Inhalt.
    Dann sollte bestimmt auch ich schweigen.

    @wunayski:
    "Palästinenser oder so"
    Das ist wirklich unerhört von denen, wo die sich doch bereits von Ihren Steuergeldern einen Lenz machen.
    Aber, Tipp für die Zukunft: Schreiben sie doch in Zukunft einfach "braune Menschen oder so".
    Ihre Adressaten verstehen Sie auch ohne ein Mehr an Information.

  • @GmbH Kuklinski – 28.07.10
    Was heißt hier Vermummungsverbot? Für wen gilt das denn ???? Heute habe ich wieder einige Frauen in schwarzer Vollburka ins Auto, sich ans Steuer setzen sehen, ohne die Vermummung auch nur ansatzweise zu lüften. Die haben beim nächst ``Tempoblitzer `` bestimmt nichts danach zu befürchten !!!!
    Warum gilt auch hier nicht : gleiches Recht für Alle ?
  • Lärm etc. Halfway – 28.07.10
    Ein Entgegenkommen von Demonstranten und Polizisten würde hier auch zu einer Deeskalation führen. Weniger Demolärm ist doch für alle Beteiligten wünschenswert.
    So viele Krawallmacher/innen gibt es doch im öffentl. Leben auch nicht !
  • Jeder befürworter dieses Vorgehens... SJ – 28.07.10
    ...ist in meinen Augen ein Feind der demokratischen Grundordnung. FAKT.

    Überlegt euch mal ob ihr nicht nach China oder so ziehen wollt. Eine Demonstration hat das Recht auf sich aufmerksam zu machen. FAKT.
  • Vorschlag GmbH – 28.07.10
    Das Mitbringen bestimmter lärmerzeugenden Werkzeuge ist aus gesundheitlichen Gründen gesetzlich zu untersagen. (analog bereits wirksamem Vermummungsverbot).

    Bei Zuwiderhandlung werden sozusagen als 'Rote Karte'empfindliche Ordnungsstrafen vor Ort erteilt.
  • @ tesa Renate – 28.07.10
    Also neulich bin ich in der Oststadt auf dem Gehweg spaziert , da wurde ein Mann von zwei berittenen Polizistinnen verwarnt, weil er ein Papiertaschentuch aus der Tasche verloren hatte. Danach zogen Sie weiter und das eine Pferde machte voll einen auf den Gehweg, vor dem ertappten Taschentuchverlierer. ...und spielende Kleinkinder kamen auch darauf zu. Das ist eklig.
  • Grübel, Grübel ich_auch – 28.07.10
    Ohropax, kennst de?
  • So ein Quatsch! Bernd – 28.07.10
    Es gibt natürlich ohrabdichtende In-Ear-Kopfhörersysteme auch mit regelbaren Mikrofon.

    Was hier stattfindet, ist nichts als ein weitere Versuch, uns unsere Grundrechte mit fadenscheinigen Ausflüchten unter dem Hintern wegzuschießen.

    Dieses undemokratische Regierungspack muss aus dem Parlament verschwinden!
  • DEMO - Lärm Wunayski – 28.07.10
    Die Polizei hat vollkommen Recht. Es kann doch wohl auch so demonstriert werden, ohne das jemand körperlich Schaden nimmt , oder ?
    Vor einiger Zeit habe ich eine Demo in der Georgstraße beobachten müssen, Palästinenser oder so. Einen dermaßen Lärm von Menschen hatte ich davor meinen Lebtag noch nicht gehört !!!! Die Forderung der Polizei kann ich vollkommen verstehen. ...und außerdem an anderen Arbeitsplätzen gibt es doch auch Lärmschutz.
  • Das hat System SJ – 28.07.10
    Klar, Versammlungen und freie Meinungsäußerungen sind im Grundgesetz verankert, das stinkt dem hiesigen Polizeimufti. Also kommt er eben mal mit einem anderen Gesetz um die ecke und versucht in Zukunft Demos zu verbieten weil sie zu laut wären.

    WO SIND WIR HIER EIGENTLICH? IM IRAN?

    Allein für diesen Vorstoß sollte der Polizeipräsident zurücktreten. Wenn er meint das Grundgesetz wär ihm nicht so wichtig, dann sollte er doch vielleicht seinen posten räumen. UND ZWAR GANZ SCHNELL
  • @tesa ich – 28.07.10
    Die Polente schreibt dir ne Anzeige wenn dein Dackel eine 50 Gramm Schiss auf den Grünstreifen legt.
    Wärend der schreiberei drückt sein Gaul ein 10 Kilo Bombe auf die Straße und da Scheert sich der Herr in Uniform einen scheiß drum.
    Und die wundern sich warum Menschen die Uniformierten nicht mögen.
  • einfach lächerlich ich – 28.07.10
    Die Maschinen die ich täglich auf der Arbeit um nich habe sind immer sehr laut, soll ich jetzt auch sagen "hey Maschine du bist zu laut, schweig oder ich arbeite hier nicht mehr"
    Diese Forderung zeig eindeutig es geht nur um die Bequemlichkeit der Polizisten.
    Die sollten mal so arbeiten wie jemand in der Industrie, aber da wird so ein Forderungssteller schnell entsorgt.
    Tja so sind sie die Uniformierten...
    Oder auch Zivilversager.
  • @Gülcyhan tesa – 28.07.10
    Das trifft ja wohl eher auf Hunde und deren Hinterlassenschaften zu.
    War aber wohl nicht ernst gemeint?!
  • @ my50cent der Commander – 28.07.10
    Den Funk kann man ohne Ohrenstöpsel bei entsprechendem Lärm auch nicht verstehen. Es gibt da aber hervorragende Headsets die das Ohr verschließen und trotzdem eine gute Sprachverständlichkeit bieten. Wenn das Alles ist, wäre das Problem ja gelöst. Also liebe Polizei-Ausrüster, schon mal genügend Ware bestellen!
  • Güterabwägung Polizist – 28.07.10
    Nur mal so zum Nachdenken:
    Was ist höherwertig
    Art. 2 Abs 2 GG (u.a. körperliche Unversehrtheit) oder Art. 8 GG (Versammlungsfreiheit)?

    Ein Polizist ist auch ein Mensch und nicht wie von vielen tituliert ein "männliches Rind".
  • Beschwerde -Läarm etc. Gülcyhan – 28.07.10
    Warum werden die Polizei-Pferde nicht auch von den öffentl. Straßen genommen ? Die Pferdeäpfel liegen auf Straße, Gehweg, Fußgängerzone; es stinkt und ist extrem Krankheitserzeugend!!!! Warum ist das noch erlaubt ? Bei der Hitze kann so schnell eine Seuche ausbrechen.
  • Ohrenstöpsel? tesa – 28.07.10
    Zumindest sollte man dieses Thema ohne Scheuklappen betrachten und keine Nebelkerzen werfen.
    Wie diese Poblematik genau mit dem Beginn des Maschseefestes zusammenfällt - hat da schon jemand eine Verschwörungstheorie? Polizei versus Kulturritter oder oder oder?
  • @Arthur Carsten S. – 28.07.10
    Achja? Woher wollen sie das wissen?
    Meines Wissens, aus den Verbandseinsätzen, sind Knalltraumata und Hörschäden sehr verbreitet bei den eingesetzten Kollegen, hauptsächlich durch Böller, neuerdings auch durchd iese Vuvuzelas...
  • Laermschutz ? – 28.07.10
    Ich denke, dass ist die richtige Antwort auf die selbsternannten "Laermritter".
    Es müsste auch auf die Mitarbeiter bei diesen Festen ausgeweitet werden.
    Die Zapfer und Servicekräfte arbeiten meist viel zu lange, sind unmenschlichem Lärm über lange Zeit ausgesetzt und werden auch noch schlecht bezahlt.
    Das ist zusätzlich noch modernes Sklaventum, nur weil die Leute das Geld brauchen.
  • Der Demokratie den Kampf angesagt? Arthur – 28.07.10
    Warum verbieten sie nicht gleich alle kritischen Demos? Versammlungs- und Meinungsfreiheit ist ja auch echt überbewertet.

    Aber das neue, schwarz-gelbe Versammlungsverhinderungsgesetz ist ja bereits auf dem Weg.

    Vielleicht sollte die Polizei ihren Leuten auch verbieten auf Pferden zu reiten, wegen Sturzgefahr oder Auto zu fahren...es sterben jährlich mehr menschen auf deutschen Straßen als Polizisten Hörschäden davontragen

  • Sirenen m.e – 28.07.10
    @ Demo

    ein besonders geistreicher Kommentar von Ihnen...

    Die Sirene auf dem Dach wird durch die Schallisolierung des Pkw gedämpft.

    Weiterhin sind bei modernen Fahrzeugen die Sirenen hinter dem Stoßfänger verbaut um den Lärmschutz zu gewährleisten. Andernfalls versteht man nämlich wirklich kaum sein eigenes Wort geschweige denn den Funk etc.
  • Schutz am Arbeitsplatz my50cent – 28.07.10
    Die Entscheidung ist richtig.

    Überall werden Bestimmungen zum Schutz der Arbeitnehmer geschaffen und befürwortet nur die blöden Polizsiten sollen mal wieder ihre Gesundheit aufs Spiel setzen...

    Am besten sie lassen sich von den linken "Friedensaktivisten" auch gleich noch einen Stein an den Kopf werfen, sind ja selber Schuld dass Sie den Beruf gewählt haben...

    Im ünbrigen kann ein Polizist schon deshalb keinen Lärmschutz tragen weil er seine Umgebung noch wahrnehmen muß und bspw. den Funk verstehen muß.

    Eine Lärmobergrenze ist in jedem Beruf üblich, also warum die Polizisten als Arbeitnehmer zweiter Klasse behandeln?

    Im übrigen erschliesst sich mir nicht was das GG und das Recht auf Demonstrationen mit ohrenbetäubendem Lärm zu tun haben soll!
  • Nur ein Baustein... Demo – 28.07.10
    Zitat:
    "Wenn direkt neben das Ohr eines Polizisten eine Sirene gehalten wird, ist das Körperverletzung“, betonte der Sprecher. "


    und ich dachte immer die Sirenen seinen auf den Dächern der Einsatzwagen....


    Warum gibt den keiner zu das Demonstrationen einfach zu unbequem sind (schließlich sagen hier normale Leute ihre Meinung/ treten für ihre Überzeugungen ein) und deßhalb werde die Bedingungen für eine Demo soweit verschärft (s. Versammlungsgegsetz das bald beschlossen wird) das es immer schwerer (bis unmöglich) wird eine Demo Vorschriftsmäßig zu gestalten...

    Freie Meinungsäußerung unerwünscht?!
  • Tja... ^-^ – 28.07.10
    Wenn man die Demonstranten näher an den Ort des Geschehens gelassen hätte, hätten sie auch nicht so laut sein müssen, um bei den Adressaten ihres Protests wahrgenommen zu werden.

    Vermutlich darf man dann in Zukunft nur noch Schweigemärsche anmelden. Und dann gibts auch schon den nächsten Zielkonflikt: Knebel verstoßen vermutlich gegen das Vermummungsverbot.
  • Ohrenstöpsel der Commander – 28.07.10
    Weshalb dürfen die Einsatzkräfte denn keine Ohrenstöpsel tragen?
  • Warum keine Ohrstöpsel Andreas – 28.07.10
    Beim eingestellten Bild handelt es sich um eine Demonstation zum Bildungsnotstand in Deutschland. Aus Kreisen der Union wurde von verbrauchtem Personal bereits die Abschaffung der Bildung gefordert.
    Unsere Kanzerin hat nach meiner Erkenntnis dafür zwar Ohren, nutzt sie aber nicht effektiv. Wenn sie das Aufnehmen könnte müssten nicht tausende in einen verlorenen Krieg (in Afghanistan)ziehen. Also lieber nicht hören, als die Verfassung ändern!
  • Was habt Ihr denn alle? Carsten – 28.07.10
    Das ist doch nur die konsequente Fortführung des ernsten Anliegens einiger Südstädter und Herrenhäuser. Wenn schon Lärmschutz, dann für alle. ;-)

  • @ Popanzstaat Regierung – 28.07.10
    Nein, haben wir nicht, aber wir wollen auch nicht, dass es Linksradikale wie das sog. Friedensbüro Hannover das schaffen.
    :-)))))
  • Grundgesetz und Lärmschutz Dr. Hans Olg – 28.07.10
    "Aha. Na mit dem Verweis auf den Lärmschutz kann man das im GG verankerte Demonstrationsrecht dann locker mal eben ausser Kraft setzen."

    Nein, kann man nicht, da die Grundrechte höherrangiges Recht sind und die Polizei versuchen muss, sich gegen Lärm zu schützen.
  • Liebe Regierung Popanzstaat – 28.07.10
    Gebt es doch endlich zu: Ihr habt die Demokratie schon längst abgeschafft.
  • netter versuch manne – 28.07.10
    Aha. Na mit dem Verweis auf den Lärmschutz kann man das im GG verankerte Demonstrationsrecht dann locker mal eben ausser Kraft setzen.

    Wie war das noch: jeder Bürger hat das Recht sich friedlich zu versammeln .... ja aber nur, wenn er dabei leise ist und sich in Zimmerlautstärke unterhält. Schliesslich soll die Demo ja keinen stören....

    Ich mag solche Ideen wahrer Demokraten. Ehrlich innovativ.
  • Kopfweh unwichtig – 28.07.10
    LÄRMGRENZE BEI DEMO?
    Geprüft durch die Polizei? Wegen Arbeitsschutz?

    IHR HABT DOCH WAS AM KOPF!
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