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Aus der Stadt Polizei startet Offensive 
gegen Autodiebstahl
Hannover Aus der Stadt Polizei startet Offensive 
gegen Autodiebstahl
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18:53 03.12.2016
Von Tobias Morchner
Hannovers neuer Polizei-Vizepräsident Jörg Müller. Quelle: Alexander Körner
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Hannover

Die Zahl der Autodiebstähle ist in den vergangenen beiden Jahren deutlich angestiegen. Registrierte die Polizei in der Stadt und im Umland 2014 nur 589 Fälle, waren es im Jahr darauf bereits 752. Auch für das Jahr 2016 ist die Tendenz nach Angaben der Polizei weiter steigend. Zeitgleich ist die Aufklärungsquote extrem gesunken – von 31,6 Prozent im Jahr 2013 auf 20,2 Prozent zwei Jahre später.

Die neue Ermittlungsgruppe soll diesen Trends entgegenwirken. Bei einem anderen Delikt hat die Polizeidirektion bereits gute Erfahrungen mit der zentralen Bearbeitung der Fälle gemacht. Seit 2013 kümmert sich eine Ermittlungsgruppe, die in der Polizeiinspektion Ost angesiedelt ist, um alle Einbrüche im Zuständigkeitsbereich der Behörde. Seit dieser Zeit geht die Zahl der Wohnungseinbrüche zurück. Auch die Aufklärungsquote hat sich verbessert. Einen ähnlichen Effekt erhofft man sich bei der Polizeidirektion jetzt für den Bereich der Autoaufbrüche.

Der Bund deutscher Kriminalbeamte (BdK) begrüßte die Entscheidung der Polizei. Damit greife die Behörde eine seit Langem erhobene Forderung der Gewerkschaft auf. „Werden Delikte zentral bearbeitet, ist es deutlich leichter, Zusammenhänge und Strukturen zu erkennen“, sagt Matthias Karsch, der Vorsitzende des BdK in Hannover. Bei den Automarken, die von den Tätern bevorzugt werden, liegt Volkswagen nach Erkenntnissen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft nach wie vor vorne, gefolgt von Audi, BMW und Mercedes-Benz.
Bei den Automodellen, die im Fokus der Täter liegen, steht ein Land-Rover-Fabrikat an der Spitze. Die Rangliste der sogenannten Lieblinge der Autodiebe führt für das Jahr 2015 der Range Rover 3.0 TD an. Danach belegen der BMW X6 XDrive 40 D und der Toyota Lexus RX 350 die nächsten Plätze. Das erste VW-Modell taucht erst auf Platz 17 auf. Diesen Rang belegt der T4 Caravelle, Multivan 2.5 TDI.

Bei den Autoaufbrechern unterscheidet die Polizei zwei Gruppierungen: die organisierten Banden und die Gelegenheitsdiebe. Je nach Tätergruppe haben die Aufbrecher andere Autos im Visier. Professionelle Banden suchen sich vor allem teure Autos, aus denen sie die eingebauten Navigationsgeräte und die Airbags stehlen. Gelegenheitsdiebe erbeuten meist arglos im Auto liegen gelassene Handys, mobile Navigationsgeräte oder teure Sonnenbrillen.

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