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Polizei warnt vor falschen Microsoft-Mitarbeitern

Betrüger unterwegs Polizei warnt vor falschen Microsoft-Mitarbeitern

Vor betrügerischen Anrufen von vermeintlichen Mitarbeitern von Microsoft warnt die Polizei Hannover. In einem Fall gelang es den Betrügern, 5000 Euro von einem Konto abzubuchen.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Hannover. Trickbetrüger versuchen derzeit in Hannover, mit einer neuen Masche an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Die Polizei registriert vermehrt Anrufe, bei denen sich die Täter als Mitarbeiter des Unternehmens Microsoft ausgeben. Die Anrufer sprechen in der Regel Englisch und erklären ihren Opfern, dass das Betriebssystem ihres Computers mit einer Schadsoftware infiziert worden sei. Der Schaden könne aber nach Bezahlung einer Gebühr sofort mit einer sogenannten Fernwartungssoftware behoben werden.

Am Vormittag des 28. Juli meldete sich ein vermeintlicher Mitarbeiter von Microsoft bei einem 73-Jährigen und teilten diesem am Telefon mit, dass das Betriebssystem seines Computers mit einer Schadsoftware infiziert sei. Diese könne jedoch gegen Zahlung einer Gebühr entfernt werden. Der 73-Jährige stimmte dem zu und übermittelte die Zugangsdaten für sein Online-Banking. Der unbekannte Anrufer hob daraufhin 5000 Euro vom Konto des 73-Jährigen ab.

In einem anderen Fall gelang es den Tätern die Opfer zu überreden, eine Fernwartungssoftware (sog. TeamViewer) auf dem Computer zu installieren. Die Betrüger erhielten dadurch einen Zugriff auf das Betriebssystem. Anschließend forderten sie ebenfalls eine Gebühr für das Entfernen von Schadsoftware. Dabei konnten die falschen Microsoft-Mitarbeiter die Zugangsdaten für das Online-Banking ausspähen und Geld von den Konten überweisen.

Insgesamt haben Betrüger auf diese Weise in den vergangenen Tagen rund 50 000 Euro erbeutet.

Die Polizei rät bei Anrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter zur Vorsicht. Das Unternehmen tätige grundsätzlich derartige Anrufe nicht. Niemand sollte sich am Telefon dazu überreden lassen, etwas auf heimischen Computern installieren zu lassen. Derzeit prüft die Polizei, ob es noch weitere Geschädigte gibt. Ober der neuen Betrugsmasche sollten sich so schnell wie möglich mit der Behörde in Verbindung setzen.     

tm/sbü/r

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