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Polizei Hannover wertet Bilder nach Laser-Attacke auf Stadtbahnfahrer aus

Üstra-Mitarbeiter geblendet Polizei Hannover wertet Bilder nach Laser-Attacke auf Stadtbahnfahrer aus

Nach der gefährlichen Laser-Attacke auf einen Stadtbahnfahrer sucht die Polizei mit Hochdruck nach dem Täter. Die Ermittler waren am Freitag noch damit beschäftigt, die Bilder auszuwerten, die eine Überwachungskamera von dem Vorfall in der U-Bahn-Station Geibelstraße aufgezeichnet hat.

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In der U-Bahn-Station Geibelstraße ist am Mittwoch ein Stadtbahnfahrer schwer an den Augen verletzt worden. 

Quelle: Tobias Kleinschmidt

Hannover. Dort war ein 53-jähriger Üstra-Mitarbeiter am Mittwochnachmittag offenbar mutwillig mit einem Laserpointer geblendet worden, als er mit einer Stadtbahn der Linie 8 in die unterirdische Station einfuhr. Durch den Laserstrahl wurde das Gewebe beider Augen geschädigt. Der Stadtbahnfahrer wird weiterhin stationär in der Augenklinik des Klinikums Nordstadt behandelt. Er befindet sich auf dem Weg der Besserung, ob er bleibende Schäden davontragen wird, ist noch nicht absehbar. Die Üstra hat angekündigt, auch mit allen zivilrechtlichen Mitteln gegen den Täter vorzugehen, sollte er gefasst werden. Außerdem muss der Täter sich auf ein strafrechtliches Verfahren wegen Körperverletzung und Eingriffs in den Bahnverkehr einstellen. Hier droht eine Geld- oder Freiheitsstrafe. Ein ähnlicher Vorfall hatte im vergangenen Jahr zu einer Verurteilung geführt. Ein Jugendlicher hatte im Oktober 2009 einen Stadtbahnfahrer mit einem Laserpointer geblendet. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig vor dem aggressiven Lichtstrahl schützen, aus seiner Kabine springen – und den Täter stellen. Der Jugendliche wurde zu 40 Arbeitsstunden verurteilt.

Einen wirksamen Schutz gegen die Laserpointer, wie etwa eine Folie auf der Frontscheibe der Bahnen, gibt es nicht. „Wir müssen gewährleisten, dass die Fahrer die Streckensignale erkennen können – gerade in den Tunneln“, sagte Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes ProTec sind angehalten, besonders aufmerksam zu sein. „Wir bitten auch unsere Fahrgäste alle Beobachtungen sofort zu melden, am besten über die Notrufsäule in den Stationen“, sagte Iwannek. Hinweise zu dem Fall, der sich am Mittwoch gegen 16.30 Uhr in der U-Bahn-Station Geibelstraße ereignete, nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0511-1093217 entgegen. Die Beamten erhoffen sich insbesondere Angaben zu einer Gruppe Jugendlicher, die sich am Bahnsteig in Richtung Innenstadt aufgehalten haben soll.

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U-Bahn-Station Geibelstraße
Foto: Der Fahrer konnte mit geschlossenen Augen in der Station Geibelstraße eine Vollbremsung einleiten.

Angriff mit dem Laserstrahl: In der U-Bahn-Station Geibelstraße ist am Mittwoch ein Stadtbahnfahrer schwer an den Augen verletzt worden. Die Polizei vermutet eine Gruppe Jugendlicher hinter dem Angriff – und wertet derzeit Videomaterial aus.

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Von Redakteur Vivien-Marie Drews

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