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Polizei zum Anfassen für 15.000 Besucher

Tag der offenen Tür Polizei zum Anfassen für 15.000 Besucher

Rund 15.000 Besucher konnten beim Tag der offenen Tür dem Außengelände der Polizeidirektion und an der Waterloostraße an 70 Ständen die Arbeit der Beamten kennenlernen oder den umfangreichen Fuhrpark begutachten. Polizeipräsident Volker Kluwe lobte die Bürgernähe der hannoverschen Polizei.

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Großer Andrang: Viele Kinder wollen einen Blick in den Polizeihubschrauber Phönix werfen.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Mit gerade mal neun Jahren hat es Max geschafft in einem Zellenwagen der Polizei zu landen. Mit flacher Hand klopft er an das kleine Ausguckfenster, grinst und ruft irgendetwas nach draußen. Dort steht seine Mutter Inga und meint: „Hoffentlich ist es das erste und letzte Mal, dass der Junge in einem solchen Gefährt sitzt.“ Auch die anderen Minizellen, in denen sonst Fußballchaoten oder Demonstranten abtransportiert werden, sind voll mit Kindern, die schelmisch lachend nach draußen winken. Das Gewahrsam im Transporter ist beim Tag der offenen Tür der Polizei Hannover freiwillig - und schnell wieder vorbei.

Polizei zum Anfassen: 15.000 Besucher lernen die Polizei Hannover beim Tag der offenen Tür besser kennen.

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Polizeipräsident Volker Kluwe betonte, dass der Ausdruck „Die Polizei - dein Freund und Helfer“ zwar aus der Zeit der Weimarer Republik stamme, aber nichts von seiner Bedeutung verloren hat. „Wir sind mit der Zeit gegangen und modern und bürgernah aufgestellt. Und so haben wir uns den rund 15.000 Besuchern präsentiert.“

Auf dem Außengelände der Polizeidirektion und an der Waterloostraße konnten Besucher an 70 Ständen die Arbeit der Beamten kennenlernen oder den umfangreichen Fuhrpark begutachten. Hier war vor allem der Arbeitsplatz von Stefan Scharfschwerdt gefragt: Um den Piloten des Polizeihubschraubers „Phönix“ drängten sich immer Menschentrauben. Geduldig erklärte Scharfschwerdt, wie die am Vorderteil angebrachte Wärmebildkamera funktioniert oder wie der Arbeitstag eines Piloten aussieht. So oft, wie der Satz „Ich will auch mal Pilot werden“ rund um das Fluggerät aus Kindermündern zu hören war, braucht sich die Polizei langfristig keine Sorgen um Mangel beim fliegenden Personal zu machen.

Neben dem Anfassen und Anschauen stand die polizeiliche Präventionsarbeit im Vordergrund: Beamte führten vor, wie leicht ungesicherte Fenster aufzubrechen sind. Mit einem Holzkeil und ein paar geschickten Handgriffen löste ein Polizist innerhalb weniger Sekunden eine Glasscheibe aus ihrer Verankerung. Wie schnell und leise ein Einbrecher in der Wohnung stehen kann, sorgte vor allem bei den Erwachsenen für ungläubiges Staunen.

Ein Hingucker war auch der Stand des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Schließlich war vor dem Pavillonzelt eine entschärfte 250-Kilo-Bombe aufgestellt. Zur spannenden Arbeit des Entschärfungsteams hatten die Besucher etliche Fragen. Und die Gelegenheit, eine Weltkriegsbombe aus der Nähe zu sehen, hat man auch nicht alle Tage.

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