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Polizei bestellt Sudanesen zum Gespräch ein

Camp am Weißekreuzplatz Polizei bestellt Sudanesen zum Gespräch ein

Die sudanesischen Flüchtlinge, deren Camp seit mehr als 20 Monaten auf dem Weißekreuzplatz steht, haben wiederholt gegen Auflagen der Behörden verstoßen. Deshalb wurden die Verantwortlichen von der Polizei zu einem Gespräch einbestellt,

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Das Camp am Weißekreuzplatz.

Quelle: Rainer Dröse (Archiv)

Hannover. Zuletzt hatten Polizisten, die im Rahmen der Streife die Zelte im Blick behalten, dort keine Flüchtlinge mehr angetroffen, also auch keinen Versammlungsleiter. Dieser muss aber vor Ort sein, weil das Camp rechtlich als eine Demonstration angesehen wird, bei der die Anwesenheit eines solchen Versammlungsleiters zwingend ist. Wegen des Verstoßes gegen die Auflage wurden die Verantwortlichen des Camps am Donnerstag zu einem Gespräch einbestellt, bei dem sie an ihre Pflichten erinnert wurden. Sollten die Organisatoren weiter gegen Auflagen verstoßen, ist die Polizei berechtigt, die Demonstration zu beenden.

Seit Mai 2014 halten sudanesische Flüchtlinge einen Teil des Areals an der Lister Meile besetzt. Mit der Aktion wollen sie auf die politischen Missstände in ihrem Heimatland hinweisen. Ein gutes Jahr nach dem Beginn der Demonstration hatten die damaligen Organisatoren auf einer Pressekonferenz für beendet erklärt. Kurz darauf kam es zum Putsch innerhalb der Gruppe. Die Sprecher des Camps wurden abgesetzt, die Sudanesen, die offiziell alle in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften untergebracht sind, bestimmten einen neuen Versammlungsleiter. Unklar ist, warum dieser, nach nicht mal einem Jahr im Amt, seinen Posten wieder räumen musste.

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