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Aus der Stadt Nach Stromschlag: Polizei ermittelt gegen Sprayer
Hannover Aus der Stadt Nach Stromschlag: Polizei ermittelt gegen Sprayer
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00:16 24.11.2017
Die Bundespolizei ermittelt gegen den lebensgefährlich verletzten 26-Jährigen unter anderem wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Quelle: Christan Elsner
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Hannover

 Dem 26-Jährigen werden betriebsstörende Handlungen und gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorgeworden, teilt die Bundespolizei auf HAZ-Anfrage mit. Der mutmaßliche Sprayer befinde sich weiter im Krankenhaus, „es geht ihm den Umständen entsprechend gut“, sagt Bundespolizeisprecher Detlef Lenger. Der 26-Jährige hatte am Freitagmorgen im Rangierbahnhof Hainholz einen Stromschlag abbekommen, nachdem er einer 15 000-Volt-Oberleitung zu nah gekommen war. Mit lebensgefährlichen Verletzungen kam der junge Mann in ein Krankenhaus, sein Zustand sei stabil.

Möglicherweise drohen dem 26-Jährige nicht nur strafrechtliche, sondern auch zivilrechtliche Konsequenzen. Nach Angaben von Bundespolizeisprecher Lenger könnte die Deutsche Bahn versuchen, sich die entstandenen Kosten zurückzuholen. „Es geht um Umleitungen, Verspätungen und Reparaturarbeiten“, sagt Lenger. Der Rettungseinsatz am Gleis dauerte mehr als eine Stunde, die Bahnstrecke Hannover – Nienburg war davon betroffen. Außerdem musste die Oberleitung nach dem Stromschlag wieder instandgesetzt werden.

Von Peer Hellerling

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