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Demos behindern den Verkehr

Polizei erwartet mehr Proteste gegen Sommerbiwak


Die Polizeidirektion Hannover erwartet für den Sonnabend weitere Proteste gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision, das am Sonnabendabend im Stadtpark beginnt. „Wir sind darauf eingestellt und werden sehr wachsam sein“, sagte eine Behördensprecherin.
Schon vor zwei Jahren demonstrierten Bundeswehr-Gegner gegen das Sommerbiwak.

Schon vor zwei Jahren demonstrierten Bundeswehr-Gegner gegen das Sommerbiwak.

© HAZ (Archiv)

Inzwischen hat auch das Oberverwaltungsgericht den Eilantrag der Anti-Bundeswehr-Demonstranten gegen die Auflagen der Polizei abgeschmettert. „Wir werden jetzt nicht weiter klagen, sondern versuchen, die Proteste so ordnungsgemäß wie möglich hinzubekommen“, sagte Dirk Wittenbrink, einer der Biwak-Gegener.

Wegen der zahlreichen Demonstrationen gegen die Feier der 1. Panzerdivision kommt es bereits am Nachmittag zu Beeinträchtigungen des Verkehrs in der Innenstadt. Ab 16 Uhr ziehen die Biwak-Gegner vom Georgsplatz in einem sogenannten Trauermarsch vor den Stadtpark. Dort findet ab 17.30 Uhr die zentrale Kundgebung statt. Ab 19.10 Uhr setzt sich dann von dort erneut ein Demonstrationszug zur Freundallee, dem Sitz der 1. Panzerdivision, in Bewegung. „Auch rund um den Stadtpark und im Zooviertel ist mit zeitweisen Behinderungen des Verkehrs zu rechnen“, teilte die Polizei mit. Bereits am Freitagabend zogen rund 70 Demonstranten vom Ernst-August-Platz zum Innenministerium, um unter anderem gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision zu protestieren. Es kam zu keinen Zwischenfällen.

Die Bundeswehr rechnet bei ihrem Fest mit rund 6000 Gästen. Auch Ministerpräsident David McAllister (CDU), Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) und Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) werden erwartet. Oberstleutnant Thomas Poloczek von der 1. Panzerdivision sagte, die Proteste müssten als Zeichen in einer Demokratie akzeptiert werden. Es gebe aber Grenzen, wenn es zu Gewalt gegen Menschen und Einrichtungen komme.

Im Vorfeld des Sommerbiwaks war es bereits zu Protesten gekommen. In der Nacht zum Donnerstag hatten Unbekannte eine Polizeistation in der List mit Farbe beworfen. Auch das Büro der SPD in Linden wurde mit Steinen und Farbflaschen beschädigt. Zu den Anschlägen hatten sich Gegner des Biwaks bekannt.

Tobias Morchner und Felix Harbart

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  • Argh Dahlschlag – 07.08.10
    "Geht doch nach drüben!!!"
  • @ ich Vaumann – 07.08.10
    Der angesteckte Pavillion im Stadtpark, dort wo das Biwak stattfindet. Ja, die Linksterroristen haben sich dazu bekannt.
  • @ Berliner Hannoveraner – 07.08.10
    Love parade und Anti-Biwak-Demo zu vergleichen ist ja wohl selten dumm.
    Ausserdem ist die Love parade nicht veranstaltet worden, um eine andere Veranstaltung durch Lärm zu stören.
    Wer seien Weisheit aus solchen Apfel und Birnenvergleichen zieht, tut mir nun noch leid. Vielleicht mal eine Schule besuchen und unterscheiden lernen.
  • ... ... – 07.08.10
    "Krieg ist Terror!" Nee, Terror ist Krieg dank den Taliban...
    die Menschen in Afghanistan haben ein Recht auf freies Leben...
  • Krieg dem Kriege M Punkt – 07.08.10
    "(...)und friedliches Leben unserer Kinder an den Schulen demonstrieren!!!!!"

    Tja, für "unsere Kinder" ein friedliches Leben, während in Afghanistan Zivilisten (darunter auch Kinder) durch NATO- Bomben, angefordert durch die Bundeswehr, ums Leben kommen. Schöne Logik. Krieg ist Terror!
  • Unglaubliche Auflagen Berliner – 07.08.10
    Hat die Polizei bei der Love-Parade die laute Musik verboten???
    Und bestimmte Kleidung auch ??
    Das sind politisch motivierte Auflagen.
  • Biwak ego – 07.08.10
    Heute schon gelesen? Ärzte einer christlichen Hilfsorganisation wurden umgebracht, weil sie angeblich missioniert haben sollen.
    Und gleichzeitig demonstrieren Menschen in Deutschland gegen die Bundeswehr.
    Armes Deutschland, der Feind im eigenen Land. Die Taliban lachen sich doch ins Fäustchen.
  • Protest gegen Sommerbiwak ? RG – 07.08.10
    Hat dieser Haufen nichts besseres zu tun. Hier in Deutschland könnt ihr protestieren. Geht doch mal nach Afghanistan und protestiert mal gegen die Morde der Taliban und die Unterdrückung der Frauen. Das Rückflugticket könnt ihr euch dann gleich sparen. Glaubt ihr wirklich, es wäre sinnvoll Afghanistan Hals über Kopf zu verlassen, ohne den Aufbau des Landes ohne Taliban versucht zu haben. Dies wäre äußerst dumm und realitätsfremd. Aber auch solche Leute muss eine Demokratie ertragen. Leider !
  • Biwak Melchior – 07.08.10
    Das Biwak der BW ist harmlos. Warum der starke Protest?
    Die Leute sollte besser für Pressefreiheit,Datenschutz, Mieterrechte und friedliches Leben unserer Kinder an den Schulen demonstrieren!!!!!
  • Extremistenlogik Carsten – 07.08.10
    Was heißt hier Freund und Feind unterscheiden? Für einen Extremisten ist jeder ein Feind, der die eigene Meinung nicht zu 100% teilt. Sei es ein Ultrarechter oder ein gemäßigter Linker.

    Noch ein Grund, warum solche Spinner in einer Demokratie nichts zu suchen haben. Das betrifft ausdrücklich KEINE friedlichen Demonstranten. Auch wenn ich Ziel und Form des Protests subjektiv als große Kinderkacke bezeichnen würde.

  • "Büro der SPD in Linden wurde ... beschädigt." Hansi – 07.08.10
    Die Linken sind einfach zu dämlich, Freund und Feind unterscheiden zu können ...
  • Gefährlich! Santa – 07.08.10
    Die tägliche Gefahr für die Allgemeinheit ist durch Intensivtäter und sonstige Asoziale wesentlich größer, als durch solche Zusammenkünfte.
    Aber irgendwo muss die Staatsgewalt ja Stärke zeigen...
  • @im ich – 07.08.10
    welcher Pavillon?
  • Pavillon Tim – 07.08.10
    Der abgebrannte Pavillon geht doch auch auf das Konto dieser Spießgesellen?!
  • Inhaltsfrei - bedingt ich – 07.08.10
    ...es zeigt doch die Verbundenheit der Gesellschaft mit der Bundeswehr, deren Töchter und Söhne derzeit im politischen Auftrag Ihre Gesundheit riskieren, damit alle politischen Gruppierungen friedlich in D. demonstrieren dürfen und nicht in Burka und abgeschlagenen Händen drei Meter hinter dem Mann herlaufen müsssen...
  • Biwak Protest Axel F. – 07.08.10
    Wie tief muß ein linker Streetfighter gesunken sein, um gegen diese inhaltsfreie Wohlfühl-Veranstaltung für die etablierte Mittelschicht rebellieren zu wollen?! Den Peinlichkeits-Schwarzen-Peter halten in diesem Fall die wie auch immer bewegten Gegner.

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