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Polizei fahndet nach algerischem Kindesentführer

Flüchtling aus Hannover Polizei fahndet nach algerischem Kindesentführer

Die Polizei fahndet bundesweit nach einem 22-jährigen Algerier, der in einer Flüchtlingsunterkunft in Linden-Süd untergebracht ist. Er steht im Verdacht, einen dreijährigen Jungen mehrere Stunden entführt und die 36 Jahre alte Mutter des Kindes brutal misshandelt zu haben. 

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Symbolbild.

Quelle: Dillenberg

Hannover. Die Hintergründe der Tat, die am späten Mittwochnachmittag in Hessisch Oldendorf ihren Anfang nahm, sind noch unklar. Fest steht nur, dass der Algerier plötzlich bei der 36-Jährigen aufgetaucht ist. Das Opfer hat dazu bislang keine konkreten Angaben gemacht. Nachbarn berichten, der Mann sei ein „Freund“ der Frau. Er habe sie „schon ganz oft geschlagen“. Immer dann, wenn Polizisten Untersuchungen einleiten wollten, habe die 36-Jährige entweder keinen Strafantrag gestellt oder erzählt, sie sei von einem Unbekannten angegriffen worden, heißt es.

Am Mittwoch, so berichtet es ein Zeuge, habe der Mann die Mutter auf offener Straße angesprochen und dann an den Haaren mehrere Meter bis zu dem Haus gezogen, in dem sie mit ihrem kleinen Sohn lebt. „Sie hat sich Schürfwunden zugezogen“, sagte der Zeuge. In der Wohnung soll der Verdächtige der Frau Faustschläge ins Gesicht versetzt haben. Dann konnte die 36-Jährige, die ebenfalls aus Algerien stammt, ihrem Peiniger entkommen. „Sie ist nach draußen gelaufen und hat um Hilfe gerufen“, erzählt ein Anwohner. Mehrere Nachbarn hörten die Schreie. „Wir sind sofort nach unten gerannt, um der Frau zu helfen.“

Die Mutter habe unter Schock gestanden und sich Sorgen um ihren Sohn gemacht. „Sie hat immer wieder gerufen: ,Mein Kind ist weg.“ Die Polizei leitete eine Großfahndung ein. Auch Nachbarn beteiligten sich an der Suche nach dem Kind.

Gegen 23 Uhr spürten Polizisten das Kind in der Unterkunft an der Rosebeckstraße in Hannover auf. Es befand sich in einem Zimmer. Bewohner kümmerten sich um den Dreijährigen. Der 22-Jährige hatte sich jedoch schon aus dem Staub gemacht. Möglich, dass er die anrückenden Polizisten gesehen hatte.

Von Ulrich Behmann

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