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Ermittlungserfolg

Polizei fasst rechtsradikale U-Bahn-Schläger


Der Übergriff rechtsradikaler Schläger auf einen 18-Jährigen während der Silvesternacht in Hannover ist aufgeklärt. Die Polizei hat die beiden Gewalttäter gefasst, sie werden wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

Ein 20-Jähriger aus Wunstorf und ein 23-jähriger Kleefelder, der Mitglied der Autonomen Nationalisten ist, werden unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Sie hatten gemeinsam mit etwa acht weiteren Komplizen an der Stadtbahnhaltestelle Kröpcke einen 18-Jährigen zusammengeschlagen. Das Opfer, das in der linken Szene aktiv ist, und weitere Zeugen konnten die Schläger anhand von Fotos, die ihnen bei der Polizei vorgelegt wurden, eindeutig wiedererkennen.

Die jungen Männer sind der Polizei als rechts motivierte Täter bekannt. Beide sind bereits unter anderem wegen Körperverletzung in Erscheinung getreten. So muss sich der 20-Jährige derzeit vor dem Amtsgericht Neustadt am Rübenberge in einer anderen Sache wegen Körperverletzung verantworten.

Wegen des Übergriffs ruft ein Bündnis linker Gruppen am 5. März zu einer Mahnwache am Kantplatz in Kleefeld auf. Die Aktion beginnt um 18 Uhr. Einen Tag später wollen die Organisatoren mit einer Demonstration in der Innenstadt gegen rechte Gewalttaten protestieren. Die Aktion, zu der 250 Menschen erwartet werden, beginnt um 14 Uhr auf dem Steintorplatz. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von der Ratsfraktion der Linken und dem AStA der Universität.

Tobias Morchner

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  • Traurige Zensur .. – 26.02.10
    es ist doch wohl schon mehr traurig wenn eine einfache der in München innerhalb einer Woche begangenen Straftaten zensiert wird.
    Sämtliche Taten wurden von der Polizei München öffentlich ins Netz gestellt.
    Der einzige Fehler war wohl nur das sie auch die Täterherkunft genannt hat.
    Aber das passt wohl nicht ins Hannoversche Rot/Grüne Weltbild.
  • @ Gerhard .. – 26.02.10
    Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungen
  • So a Schmarn echo167 – 26.02.10
    @ Jens Böning
    Dem Opfer soll es egal sein von wem er genau verprügelt wurde? Das kann doch nicht ihr Ernst sein?

    @ Adi
    Okay...ich achte mal drauf. Bei Deutschen steht´s also definitiv dabei, richtig? Und wo? Im Artikel steht was über ihr Alter, ihre politische Gesinnung und auch über den Stadtteil aus dem sie kommen. Darüber das sie deutsch sind steht da nichts. Kein Wort. Es ist genauso eine Vermutung, wie der Migrationshintergrund, den ihr sonst immer fleißig heraufbeschwört.
  • Importierte Gewaltkriminalität Gerhard – 26.02.10
    Nein, auch wenn man die soziale Stellung betrachtet, ändert sich an dem Befund nichts.

    Allerdings ist es richtig, daß das Problem mit dem Begriff "Ausländerkriminalität" unzureichend beschrieben ist. Tatsächlich sind Einwanderer z.B. aus dem europäischen oder asiatischen Ausland nicht krimineller als Deutsche.
    Allerdings sind Fremde aus dem arabischen und türkischen Kulturkreis bezüglich der Gewaltkriminalität in den Statistiken überrepräsentiert. Besonders deutlich wird das bei Intensivtätern. Diese rekrutieren sich zu bspw. in Berlin zu 80 % aus dem Einwanderermilieu.

    Überdies fördert gerade das Verschweigen der Herkunft die Vorurteile und verhindert jeglichen Ansatz zur Problemlösung, da dadurch notwendige Diskussionen verhindert werden.
  • mich Adi – 26.02.10
    Doch, achten Sie einmal darauf. WENN es sich um einen Deutschen handelt, steht dies auch immer im Bericht! Steht über die Nationalität nichts, handelt es sich um einen Ausländer! Und angebliche rechtsmotivierte Straftaten werden groß auf "Bild-Zeitungs-Niveau" herausgebracht; auch wenn unklar ist, ob es sich um eine politisch motivierte Tat handelt. (Siehe auch HAZ-Niedersachsen 25.02.)
  • warum pauschalisierender Begriff des Ausländers? mich – 25.02.10
    @ Lindener: Wenn man diese "politisch nicht korrekte" Statistik auf die Soziale Stellung der Individuen umrechnen würde, sehe die Statistik deutlich anders aus.

    Es wird doch nicht explizit von jeder Straftat berichtet, die eine Person deutscher Staatsbürgerschaft begangen hat. Warum sollte also vermehrt über Straftaten von Personen ohne dt. Staatsbürgerschaft berichtet werden. Wenn eine Straftat politisch motiviert ist, dann ist dies in jedem Fall einen Artikel wert.

    Eine Berichterstattung, wie von dir gewünscht beschwört nur das Feindbild "Ausländer". Warum soll eine Person über ihre Nationalität bewertet werden? Über "Ausländer" zu berichten ist schlichtweg viel zu undifferenziert. Es wird doch auch nicht bei jedem Mörder, Kinderschänder, Steuerhinterzieher oder Drogenhändler, über den berichtet wird darauf hingewiesen, dass er "deutsch" ist.

    Schade, dass es am 1. Januar "erst eine rechte" Straftat gab. :D Um die rechte Gewalt steht es in Hannover nicht wirklich gut. Es kommt immer wieder zu gewalttätigen übergriffen. Zuletzt vermehrt zur Bundestagswahl. Auch der Artikel erwähnt eine weitere Straftat einer Gruppe Neonazis, die in Wunstorf eine Frau brutal verletzten.
  • warum gegen die "Ausländer" mich – 25.02.10
    @ Lindener: Wenn man diese "politisch nicht korrekte" Statistik auf die Soziale Stellung der Individuen umrechnen würde, sehe die Statistik deutlich anders aus.

    Es wird doch nicht explizit von jeder Straftat berichtet, die eine Person deutscher Staatsbürgerschaft begangen hat. Warum sollte also vermehrt über Straftaten von Personen ohne dt. Staatsbürgerschaft berichtet werden. Wenn eine Straftat politisch motiviert ist, dann ist dies in jedem Fall einen Artikel wert.

    Eine Berichterstattung, wie von dir gewünscht beschwört nur das Feindbild "Ausländer". Warum soll eine Person über ihre Nationalität bewertet werden? Über "Ausländer" zu berichten ist schlichtweg viel zu undifferenziert. Es wird doch auch nicht bei jedem Mörder, Kinderschänder, Steuerhinterzieher oder Drogenhändler, über den berichtet wird darauf hingewiesen, dass er "deutsch" ist.

    Schade, dass es am 1. Januar "erst eine rechte" Straftat gab. :D Um die rechte Gewalt steht es in Hannover nicht wirklich gut. Es kommt immer wieder zu gewalttätigen übergriffen. Zuletzt vermehrt zur Bundestagswahl. Auch der Artikel erwähnt eine weitere Straftat einer Gruppe Neonazis, die in Wunstorf eine Frau brutal verletzten.
  • dumm und dümmer Frank – 25.02.10
    Die Dummheit ist in Linden zuhause !
  • Überfall! Lindener – 25.02.10
    @Ex-Lindenerin,

    tja, leider wohne ich gar nicht in Linden, können also beruhigt aufatmen, der Nick kommt von dem leckeren Bier...

    @hsot

    glauben Sie mir mal, ich vertrete meine Meinung auch nach außen hin, bin, bzw. war jahrelang Mitglied in einer großen Volkspartei und Erntete dort, wenn auch oft hinter vorgehaltener Hand, große Zustimmung, weil viele Menschen immer noch Angst haben, offen die Wahrheit zu sagen.

    @ein anderer Lindener

    Es steht der HAZ ja frei, einmal eine Statistik über die Kriminalität in Hannover zu veröffentlichen, wird aber leider nicht gemacht, weil das Ergebnis nicht "politisch korrekt" ist.

    Diese Statistik gibt es jedenfalls und liegt der Polizei und den Politikern vor!

    Und nein, wenn ein Ausländer eine Straftat verübt, wird dies nicht bei geschrieben, die Diskussion um den Pressekodex gab es hier gerade vor ein paar Tagen.

    Ansonsten ist es natürlich gut, wenn Schläger gefasst werden, nur diese einseitige Berichterstattung nicht.

    Und noch was lieber "ein anderer Lindener", ich jedenfalls habe die NPD noch nie gewählt und kenne auch keinen, der dies tut.

    Gruss

    Lindener
  • Die Gewalt der vermeintlich "Anständigen" Gerhard – 25.02.10
    @ ein anderer Lindener

    Aber es wird doch auch mit zweierlei Maß gemessen, wenn es um rechte und linke Gewalt geht. Einerseits wird jeder vermeintliche "rechte" Angriff sofort zur Spitzennachricht und für den Verfasser dieses Artikels sogar zum Anlaß genommen , Werbung für eine Demonstration einer von Verfassungsschutz beobachteten Partei zu machen.
    Andererseits werden die Gewalttaten, die von Linksradikalen ausgehen, kaum thematisiert. Im Gegenteil - die HAZ glorifiziert sogar Kriminelle, die mit Steinen und Flaschen auf Polizisten und Andersdenkende werfen, wenn mal wieder irgendeine NPD-Veranstaltung in Hannover ansteht.

    Schade, daß nicht einmal Einigkeit darüber herrscht, daß Gewalt grundsätzlich abzulehnen ist, egal von wem sie angewandt wird.
  • Krawall Atze – 25.02.10
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  • hier gibt es mehr Rechte ein anderer Lindener – 25.02.10
    Es gibt in Linden weit aus mehr Rechte als den einen. 0,8 % haben 2009 allein in Linden-Nord NPD gewählt. Man darf sich nicht täuschen.

    Aber noch mal zu "Lindener":
    Der Vergleich politischer Motivation mit Nationalität zu vergleichen ist dumm.

    Es macht einen grossen Unterschied anhand der politischen Motivation Gewalt aus zu üben als aus irgendwelchen anderen Gründen.
    Was spielt die Nationalität eine Rolle? Wäre die Tat von Ausländern nachweislich idiologisch begründet dann wird ja auch darüber genau so berichtet wie über deutsche rechte oder linke Schläger.

    Und mir würde es wesentlich mehr weh tun wenn mich jemand verletzt weil ihm meine Nase nicht passt als wenn er es tut weil er an mein Portomaise will. Das wäre nicht so persönlich.

    Von daher würde ich politische, bzw. rassistische Gewalt immer als die schlimmere empfinden.
  • Genau hsot hsotunterstützer – 25.02.10
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  • Lindener sind Links hsot – 25.02.10
    Es gibt nur einen rechten Lindener, und der tummelt sich online bei der HAZ rum, weil er auf offener Straße hier so etwas nicht laut sagen dürfte ...
  • @Ex-Lindenerin und Lindener Hannoveraner – 25.02.10
    @Ex-Lindenerin: Richtig, das Niveau in Linden ist durch Ihren Weggang extrem gesunken. Bitte kommen Sie wieder zurück! Wir aus Linden brauchen Sie!!

    @Lindener: so, jetzt haben wir wieder schon aus der untersten Schublade polemisiert. Jetzt bitte nur noch Zähne putzen und ab ins Bett.
  • @Lindener Ex-Lindenerin – 25.02.10
    Ist schon widerlich, welche Leute heutzutage in Linden leben...
  • Überfall Lindener – 25.02.10
    ---Zitat:Der nächste brutale Überfall kommt bestimmt (leider).---

    Ja, leider,schon Morgen, spätestens Übermorgen, aber bestimmt nicht von Rechten!

    Interessant übrigens zu sehen, für wen der "Pressekodex" gilt und für wen nicht, hätten Ausländer diesen Überfall verübt, würden Sie mit keinem Wörtchen erwähnt werden, das ist dann auf einmal der "Schutz von Minderheiten"!
    Ist ja auch schon ziemlich mager, in einem Jahr nur ein Überfall von "Rechten", das muss dann gleich auf die Startseite.

    Es lebe der Pressecodex.

    Gruss

    Lindener
  • Mahnwache Jens Böning – 24.02.10
    Dem Opfer ist es glaub´ich ziemlich egal, ob es von Neonazis oder von sonstwem brutal zusammengeschlagen wird. (Bitte korrigiert mich, falls ich mich irre!!)

    Folglich müsste dann ja eigentlich bei jedem Opfer von brutalen Schlägern eine Mahnwache gehalten werden...?
    Wir wollen doch schliesslich nicht mit zweierlei Maß messen, oder??

    Also: Der nächste brutale Überfall kommt bestimmt (leider).

    Bin gespannt, wer dann die Mahnwäche hält.

    Vielleicht sollten WIR das dann einfach mal übernehmen...







  • juhu Ralphi – 24.02.10
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  • Fein! Rudolf – 24.02.10
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  • Glückwunsch Chief Wiggum – 24.02.10
    Gute Polizeiarbeit bringt Freude und Zufreidenheit !

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