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Polizei muss bei Protest gegen Pegida eingreifen

Demo in Hannover Polizei muss bei Protest gegen Pegida eingreifen

Die Polizei musste am Montagabend eine Gruppe linksgerichteter Demonstranten davon abhalten, eine Pegida-Versammlung in der City zu sprengen. Am Georgsplatz protestierten mehr als 100 Teilnehmer gegen das Treffen von rund 30 Pegida-Anhängern. Es kam zu Rangeleien mit der Polizei, vereinzelt flogen Flaschen. 

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Bei einer Demo gegen Pegida in der City musste die Polizei nahe der Oper eingreifen.

Quelle: Thomas

Hannover. Am Georgsplatz hatten sich am Abend mehr als 100 Demonstranten versammelt, um gegen das noch immer regelmäßig stattfindende Pegida-Treffen zu protestieren. Die rechtspopulistische Gruppe brachte zwar nur rund 30 Leute auf die Straße, doch diese zog nichts desto trotz den Unmut der Gegendemonstranten auf sich. An der Ecke Georgsplatz / An der Börse versuchte ein Teil der linken Protestler den Georgsplatz zu erreichen, um die Pegida-Demo zu sprengen. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei verhinderten das. Nachdem die Gruppe den Lautsprecherdurchsagen mit der Aufforderung zum Verlassen der Straßenkreuzung nicht nachkam, räumte die Polizei den Platz. Dabei kam zu handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen den Beamten und den Demo-Teilnehmern, vereinzelt flogen Flaschen. Die Polizei nahm mehrere Personen vorläufig fest.

Die Polizei musste eine Gruppe linksgerichteter Demonstranten davon abhalten, eine Pegida-Versammlung in der City zu sprengen. 

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Bei den linken Demonstranten handelt es sich offensichtlich um die gleiche Gruppe, die bereits am Wochenende den großen Umzug gegen den Bundesparteitag der rechtspopulistischen AfD am Congress Centrum (HCC) angeführt hatte. Am Montag wurde dasselbe große Plakat mit der Aufschrift "Es reicht" gezeigt. Um die Anti-AfD-Demo am Wochenende hatte es einigen Wirbel gegeben. Denn obwohl das Teilnehmer-Bündnis größtenteils aus Vertretern von Gewerkschaften und großen Parteien bestand, wurde der Umzug von einem schwarzen Block der Antifa angeführt, die beleidigende und deutschland-feindliche Parolen riefen. 

tm/mic

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