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Aus der Stadt Mutmaßlicher Autodieb rast vor Polizei davon
Hannover Aus der Stadt Mutmaßlicher Autodieb rast vor Polizei davon
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15:55 11.08.2016
Über eine Strecke von 60 Kilometer verfolgte die Polizei den mutmaßlichen Autodieb über die A2. Quelle: Symbolbild
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Hannover

Auf den Mann aus Holzminden aufmerksam geworden war die Polizei nachdem der Mitarbeiter einer Tankstelle in Berenbostel gegen 7 Uhr den Notruf alarmiert hatte. Kurz zuvor hatte ein VW-Fahrer an der Station an der Bremer Straße (B6) getankt und war danach ohne zu bezahlen wieder weggefahren. Dank der Beschreibung des Tankstellenangestellten konnte eine Streife den Wagen kurz darauf auf der B6 anhalten. Als die Polizisten den Fahrer dann aber kontrollieren wollten, gab der 37-Jährige Gas und flüchtete Richtung Autobahn.

Die Beamten hängten sich daraufhin an seine Fersen und rasten hinter ihm her auf die A2 in Richtung Dortmund, wo der Verdächtige zeitweise mit einem Tempo von bis zu 200 Stundenkilometern unterwegs war. Um ihn nicht zu verlieren, schalteten sich nicht nur weitere Streifenwagen in die Verfolgungsjagd ein, auch ein Polizeihubschrauber wurde eingesetzt.

Auf seiner Flucht in Richtung Westen versuchte der 37-Jährige immer wieder, die Polizeiautos abzudrängen und gefährdete nach Informationen der Polizei durch seine Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer. Auf der Höhe von Veltheim in Nordrhein-Westfalen kam es dann zu einem Zusammenstoß zwischen dem Auto des Holzmindeners und einem Streifenwagen. Kurz darauf konnte die Polizei den VW stoppen und den Mann festnehmen. An dem Streifenwagen entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro.

Die Ermittlungen nach der Festnahme ergaben, dass der VW bereits am vergangenen Sonntag im Saarland gestohlen worden war. Die Kennzeichen, die sich an dem Fahrzeug befanden wurden in einem anderen Ort im Saarland entwendeten. Nach der Aufnahme der Personalien des 37-Jährigen vernahm die Polizei den Mann und nahm ihm eine Blutprobe ab.

Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren PKW-Diebstahls, des Tankbetrugs, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der versuchten gefährlichen Körperverletzung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, der Straßenverkehrsgefährdung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Fahrens unter Drogeneinfluss eingeleitet.

Zeugen und gegebenenfalls  Geschädigte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-4520 zu melden. 

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