Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Polizei sichert HIV-Blutspur am Kröpcke in Hannover
Hannover Aus der Stadt Polizei sichert HIV-Blutspur am Kröpcke in Hannover
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:30 15.06.2011
Ein Polizist bewacht am Kröpcke in Hannover die Blutspur des Obdachlosen. Quelle: Schaarschmidt
Anzeige
Hannover

Er war erst vor kurzem operiert worden: Am Mittwoch platzte einem Obdachlosen am Kröpcke in Hannover seine OP-Wunde. Auf etwa 200 Metern zog er eine Blutspur in Richtung Bahnhofstraße hinter sich her, bis er schließlich zusammenbrach.

Da die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 35-Jährige HIV-positiv sein könnte und womöglich auch mit Hepatitis-C infiziert, sicherten Beamten die Blutspur bis zur Reinigung. Beide Krankheiten werden durch Blut übertragen, daher habe hohe Ansteckungsgefahr bestanden. Die Feuerwehr übernahm die Reinigung der Flächen.

Der Obdachlose wurde nach der Versorgung durch einen Notarzt in ein Krankenhaus gebracht.

frx

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Alles aus einem Stoff: Eine junge Modedesign-Studentin schneidert Kleidung, ohne dass dabei Müll entsteht. Ihre ökologisch korrekten Outfits sehen dabei alles andere als „öko“ aus - sondern ziemlich ästethisch.

02.03.2016

Auch am dritten Verhandlungstag im Bestechungsskandal bei der Landesbehörde für Straßenbau hat der angeklagte Hans-Gerhard G. aus der Region Hannover mehrere Tatvorwürfe gestanden. Er habe Enrico B., einem Mitarbeiter der Braunschweiger Autobahnmeisterei, zu Autos und mietfreiem Wohnen verholfen.

14.06.2011

„Soziale Kontrolle ist wirksamer als jede Überwachungskamera“, sagt Dirk Behrmann. Der Kriminalhauptkommissar vom Landeskriminalamt Niedersachsen beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Kriminalprävention im Städtebau. Die Annahme dabei ist, dass Straftaten durch eine durchdachte Gestaltung des öffentlichen Raums verhindert werden können.

15.06.2011
Anzeige