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Polizei verhindert Hooligan-Ausschreitungen

Fans aus Holland Polizei verhindert Hooligan-Ausschreitungen

Die Polizei hat am Sonnabendnachmittag etwa 80 Hooligans aus Holland daran gehindert, zum Freundschaftsspiel von Hannover 96 und Twente Enschede in Sehnde-Ilten zu fahren. Nach Angaben der Polizei seien so mögliche Ausschreitungen verhindert worden. Schon 2012 hatte es Randale zwischen den Fangruppen gegeben.

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Diese niederländischen Fans sollen laut Polizei zur Hooligan-Szene gehören und wurden beim Testspiel von Hannover 96 gegen Twente Enschede vom Sportplatz in Ilten geführt.

Quelle: Priesemann

Hannover. Die etwa 80 Personen starke Gruppe war gegen 15.30 Uhr in einem Lokal am Steintor aufgefallen. Mit Hilfe von szenekundigen Beamten aus Holland konnte die Gruppe der Hooligan-Szene zugeordnet werden.

Die Einsatzleitung der Polizei sprach ein Aufenthaltsverbot für die Region Hannover aus. Die Gruppe wurde später auf dem zur Zeit gesperrten Parkplatz Bothfeld einzeln kontrolliert und anschließend von der Polizei zur deutsch-niederländischen Grenze eskortiert.

Beim Freundschaftsspiel in Ilten, das 0:0 endete, wurden 23 weitere holländische Hooligans ermittelt. Auch sie erhielten ein Aufenthaltsverbot für die Region Hannover. Laut Augenzeugen seien diese Fans zwar alkoholisiert, aber friedlich gewesen und schließlich von einem etwa 100 Mann starken Polizeiaufgebot eingekreist worden.

Außerdem fanden die Beamten in der Nähe des Iltener Sportplatzes drei Personen, für die ein bundesweites Stadionverbot gilt. Auch sie mussten den Bereich verlassen.

Die Polizei bilanzierte nach dem Einsatz, dass sie "vor, während und nach dem Testspiel Auseinandersetzungen von Risikoanhängern" verhindert habe.

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Die Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen haben eine Vorgeschichte: Während der beiden Europa-League-Partien zwischen 96 und Enschede im September 2012 und November 2012 war es jeweils zu Randale zwischen den Fans gekommen. In Enschede flogen Tische und Stühle in der Innenstadt, es gab Prügeleien. Beim Rückspiel in Hannover mehrere Wochen später nahm die Polizei zahlreiche Fans fest, um weitere Ausschreitungen zu vermeiden.

sbü/r

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