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Polizei verhindert Schlägerei zwischen Hooligans

Großeinsatz in Hannover Polizei verhindert Schlägerei zwischen Hooligans

Beamte der Landes- und der Bundespolizei haben in der Nacht zu Sonntag eine geplante Schlägerei zwischen Hooligans von Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg am Bahnhof Leinhausen verhindert. Zuvor hatte die Bundespolizei am Hauptbahnhof Hannover bereits einen ICE mit rund 60 gewaltbereiten Ultras aus Rostock gestoppt. 

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Nach Angaben der Bundespolizei waren rund 50 gewaltbereite Anhänger aus Wolfsburg auf der Rückreise vom Auswärtsspiel ihres Teams bei Schalke 04 in einer S-Bahn unterwegs. Kurz vor Hannover vermummten und bewaffneten sich die Mitglieder der Gruppierung. Nach Erkenntnissen der Behörden wollten sie am hannoverschen Hauptbahnhof umsteigen, um zum Bahnhof Leinhausen zu gelangen. Dort hatten sie sich offenbar mit hannoverschen Hooligans verabredet.

Die Wolfsburger Schläger wurden allerdings am Hauptbahnhof von der Polizei gestoppt. Daraufhin änderten auch die rund 80 hannoverschen Hooligans ihre Strategie. Statt nach Leinhausen zu fahren, setzten sie sich in eine Stadtbahn der Linie 4, um damit zum Hauptbahnhof zu gelangen, wo sie auf ein Aufeinandertreffen mit den Wolfsburger Schlägern hofften. Die Polizei stoppte die Stadtbahn kurz vor Mitternacht am Königsworther Platz für etwa 20 Minuten. Die Linie 4 konnte ihre Fahrt in Richtung Kröpcke erst fortsetzen, nachdem die Wolfsburger in einen anderen Zug in Richtung Heimat gestiegen waren.

Gut zwei Stunden zuvor hatte die Bundespolizei am Hauptbahnhof Hannover bereits einen ICE mit rund 60 gewaltbereiten Ultras aus Rostock gestoppt. Einige aus der Gruppe hatten im Zug randaliert und zwei Fans anderer Mannschaften bestohlen. Die Polizei holte insgesamt 24 verdächtige Ultras aus dem Zug und nahm deren Personalien auf. Der ICE konnte seine Fahrt erst mit 90 Minuten Verspätung fortsetzten.

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