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Aus der Stadt LKA warnt vor falschen Polizisten
Hannover Aus der Stadt LKA warnt vor falschen Polizisten
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22:32 20.02.2017
Quelle: dpa (Symbolbild)

Nicht jede Uniform ist echt: Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen stellt eine deutliche Zunahme an „falschen Polizisten“ fest. „Die Zahl der Betrugsversuche durch angebliche Ermittlungsbeamte hat zuletzt in ganz Niedersachsen zugenommen“, sagt LKA-Sprecherin Stephanie Weiß.

Meist rufen die Kriminellen ihre Opfer an und überreden sie dazu, Bargeld und andere Wertsachen zum Schutz vor Einbrechern bei ihnen in Sicherheit zu bringen. Dazu fälschen die Trickbetrüger sogar ihre Rufnummern, sodass teils echt anmutende Nummern wie die „110“ im Display erscheinen.

Und auch gestern registrierte die hiesige Polizei wieder vier Anrufe in den Stadtteilen Bothfeld, Sahlkamp, Ledeburg und Südstadt. „Die Männer gaben sich als Hauptkommissar Schneider von der Polizei Welfenplatz beziehungsweise Schützenplatz oder allgemein als Polizeibeamter aus“, sagt Polizeisprecher Thorsten Schiewe. Doch die 71- bis 87-Jährigen wurden „misstrauisch, reagierten richtig und informierten die Polizei“, so Schiewe.

Aber die Trickbetrüger greifen nicht nur zum Telefon. Sie tauchen auch mit gefälschten Ausweisen vor der Tür auf und wollen sich die  Wohnung ansehen - um angeblich Tipps zum Einbruchschutz zu geben. Mitunter geben sich die Betrüger auch als Mitarbeiter größerer Unternehmen aus. Am vergangenen Mittwoch behaupteten Unbekannte in der Großen Barlinge (Südstadt), sie kämen von den Kölner Stadtwerken. Nur einen Tag später klingelten vermeintliche Telekom-Angestellte an einer Wohnung am Altenbekener Damm und wollten sich den Internetrouter ansehen. In beiden Fällen blieben die Betrüger aber erfolglos.

Nichtsdestotrotz warnt die Polizei daher noch einmal eindringlich: „Ausweise sollten sorgfältig überprüft werden“, sagt Schiewe. Im Zweifel könne man jederzeit bei der örtlichen Dienststelle nachfragen. Darüber hinaus frage die Polizei nie am Telefon nach persönlichen Daten. Und letztlich gelte der alte Grundsatz: „Keine Fremden in die Wohnung lassen.“

von Peer Hellerling

 

  

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