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Polizei will in Mühlenberg mehr Präsenz zeigen

Neues Konzept Polizei will in Mühlenberg mehr Präsenz zeigen

Mit einer erhöhten Präsenz will die Polizei das Sicherheitsgefühl der Bürger im Stadtteil Mühlenberg verbessern. „Wir wollen hier nicht nur schnell mit dem Polizeiwagen durchfahren“, sagte der stellvertretende Polizeipräsident Jörg Müller am Montagabend bei einer Diskussionsveranstaltung der SPD zur Situation im Mühlenberg.

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„Nicht auffällig“: Vize-Polizeichef Jörg Müller im Ökumenischen Kirchenzentrum Mühlenberg.

Quelle: Michael Wallmüller

Hannover. „Wir wollen auch mit Fußstreifen durch den Stadtteil laufen“, kündigte Müller an. Die Polizei müsse sichtbar sein. Bereits seit April ist in dem Stadtteil ein sogenannter Kontaktbeamter als Ansprechpartner für die Bürger unterwegs.

Der Stadtteil war in den vergangenen Monaten in die Schlagzeilen geraten, weil dort unter anderem ein großer Mangel an Betreuungsplätzen in Kitas herrscht und weil Schulen über mangelnde Unterstützung bei der Integration von Migranten geklagt hatten.

Viel Müll liegt am Canarisweg auf den Straßen und Wegen.

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„Der Mühlenberg ist bei der Menge der Straftaten nicht auffällig“, betonte Vize-Polizeichef Müller. In der gesamten Region erfasste die Polizei im vergangenen Jahr rund 122.000 Straftaten, davon entfielen auf den Mühlenberg etwa 675. Müller hob den hohen Anteil der Migranten in dem Stadtteil hervor. Er liegt bei 62,5 Prozent, insgesamt in Hannover dagegen nur bei 29 Prozent. „Das hat Einfluss auf unsere polizeiliche Arbeit“, sagte Müller, ohne dazu jedoch nähere Angaben zu machen.

Oberbürgermeister Stefan Schostok kündigte eine umfassende  Reaktion der Verwaltung auf die Probleme in dem Stadtteil an. Dazu gehöre die Ausweitung der Arbeit des städtischen Ordnungsdienstes auf die einzelnen Stadtteile. Außerdem werde in der Stadtverwaltung derzeit an einem Konzept mit dem Ziel gearbeitet, mehr Eltern einen Betreuungsplatz anbieten zu können. Das Ergebnis will Schostok in drei Wochen vorlegen.

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