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Polizeitaucher finden drei Messer im Maschsee

Nach Angriff am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer Polizeitaucher finden drei Messer im Maschsee

Polizeitaucher der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen haben im Maschsee drei Messer gefunden. Nun wird geprüft, ob eins davon im Zusammenhang mit einer brutalen Auseinandersetzung steht, die sich am 11. Juni dieses Jahres am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ereignete. Ein 28-Jähriger war dabei von drei Männern angegriffen und mit einem Messer verletzt worden.

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Polizeitaucher suchen im Maschsee nach einem Messer.

Quelle: Elsner

Hannover. Mehr als zwei Monate nach einem eskalierten Beziehungsstreit am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer haben Polizeitaucher gestern drei Messer aus dem Maschsee geborgen. Die Polizei in Celle geht davon aus, das mit einer dieser Waffen ein 17 Jahre alter Jugendlicher schwer verletzt wurde. Er war gemeinsam mit zwei männlichen Familienmitgliedern am 11. Juni nach Hannover gekommen, um sich mit dem ehemaligen Freund einer Verwandten zu treffen. Die Aussprache zwischen den Männern, die alle im Bereich Celle wohnen, eskalierte jedoch.

Vor den Augen von zahlreichen Passanten prügelten die drei 17, 20 und 32 Jahre alten Angreifer auf ihr Opfer ein, attackierten es mit Pfefferspray und flüchteten kurz darauf mit einem Auto. Der 28-Jährige, der einen Imbiss in Hannover betreibt, hatte jedoch einen Bekannten mit zu dem Treffen gebracht. Dieser eilte ihm zu Hilfe und rief einen Rettungswagen, der den 28-Jährigen in ein Krankenhaus brachte. Bei dem Kampf wurde offenbar auch der 17-Jährige Angreifer mit einem Messer verletzt. Seine Verwandten brachten ihn in eine Klinik in Celle, die daraufhin die Polizei informierte. Die Behörde ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Polizeitaucher der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen haben im Maschsee drei Messer gefunden.

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Im Rahmen dieser Ermittlungen hatten Zeugen ausgesagt, dass einer der Beteiligten sein Messer in den See geworfen hat. Daraufhin suchten Polizeitaucher gestern eine Fläche von etwa 80 Quadratmetern ab. Dabei stießen sie auf die drei Messer. Diese sollen nun von Kriminaltechnikern untersucht werden, um zu klären, ob es sich um die Tatwaffe handelt.

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