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Kaufen ist meist günstiger als mieten

Immobilienmarkt in Hannover Kaufen ist meist günstiger als mieten

Auch wenn die Immobilienpreise nicht mehr am Tiefstpunkt sind: Einer Studie der Postbank zufolge lohnt sich für Berufstätige ein Kauf gegenüber regelmäßigen Mietzahlungen in Hannover in den allermeisten Fällen. Grund dafür sind vor allem die weiterhin sehr niedrigen Zinsen.

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Im Auftrag der Postbank, für die Immobilienfinanzierung zum Kerngeschäft gehört, haben die Datensammler errechnet wie teuer Wohnen in Hannover ist.

Quelle: Thomas

Hannover. Das Institut hat errechnen lassen, in welchem Stadtteil die Ersparnis für welche Personengruppe besonders hoch ist. Ergebnis: Selbst in beliebten Stadtteilen wie der Calenberger Neustadt oder Bemerode lassen sich bei durchschnittlichem Einkommen monatlich gut 200 Euro sparen, wenn man mit einer 70-Quadratmeter-Wohnung vorliebnimmt.

Für die Studie, die der HAZ vorliegt, hat die Postbank das Institut Prognos gebeten, Einkommens- und Immobilienmarktdaten in Hannover auszuwerten. Für 28 Stadtteile wurden dann Berechnungen gegenübergestellt, wie hoch die Kosten für Singles (70 Quadratmeter), Paare (110 Quadratmeter), Familie mit einem Kind (130 Quadratmeter) oder mit zwei Kindern (195 Quadratmeter) sind, wenn sie mieten oder kaufen.

Immobilien 105,13 kB

Zum Teil erscheinen die Ergebnisse fast obskur: In Bemerode etwa können Paare angeblich durch Kauf jeden Monat 518 Euro einsparen, in Buchholz sollen es 403 Euro sein, in Anderten 371 Euro. Aber auch in sehr begehrten Lagen wie Südstadt-Bult soll die Ersparnis monatlich noch 68 Euro betragen, in Linden-Mitte 89 Euro oder in Mitte 100 Euro. In Isernhagen-Süd allerdings soll den Prognos-Daten zufolge der Kauf größerer Wohnungen 244 Euro pro Monat teurer sein als die Miete. Konstant zwischen 100 und gut 200 Euro hingegen soll die monatliche Ersparnis bei den Wohnungen mit 70 Quadratmetern betragen.

Kaufen vs. Miete in Hannover

Kaufen vs. Miete in Hannover

Quelle: haz

Im Auftrag der Postbank, für die Immobilienfinanzierung zum Kerngeschäft gehört, haben die Datensammler auch errechnet, wie hoch der Anteil des Nettoeinkommens ist, das für Kauf oder Miete aufgebracht werden muss. Gemeinhin gilt 40 Prozent des verfügbaren Nettoeinkommens als Obergrenze, wenn man eine Immobilie finanzieren will, sicherer fährt man mit 30 Prozent. Der Berechnung zufolge ist eine Eigentumswohnung für Paare in der Oststadt für durchschnittliche Doppelverdiener noch gerade erschwinglich (39,9 Prozent), in der Südstadt (42,2 bis 43,1 Prozent) hingegen nicht unbedingt. Besonders gut ist die Lage in Davenstedt. Dort zahlen durchschnittliche Doppelverdiener nur 18,9 Prozent ihres Nettoeinkommens für den Immobilienkauf, Singles 20,3 Prozent. Für Familien mit zwei Kindern allerdings ist die Situation nirgendwo in Hannover rosig – sie müssen für ein 195-Quadratmeter-Haus überall über
40 Prozent ihres Nettoeinkommens bezahlen.

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