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Worauf warten Sie noch?

Blutkonserven, Briefe, Führerschein Worauf warten Sie noch?

Der seit zwei Wochen andauernde Streik bei der Deutschen Post macht sich immer deutlicher bemerkbar. Zahlreiche HAZ-Leser berichten von Problemen bei der Zustellung - und auch auf die Blutreserven des Deutschen Roten Kreuzes hat der Ausstand dramatische Auswirkungen. Und worauf warten Sie noch?

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Einzelne Blutgruppen könnten schon jetzt nicht ausreichend versorgt werden.

Quelle: dpa

Hannover. Der seit zwei Wochen andauernde Streik bei der Deutschen Post macht sich immer deutlicher bemerkbar. Zahlreiche HAZ-Leser berichten von Problemen bei der Zustellung - und auch auf die Blutreserven des Deutschen Roten Kreuzes hat der Ausstand dramatische Auswirkungen. Weil potenzielle Spender nichts von den Blutspendeterminen erfahren, ist die Bereitschaft, Blut abzugeben, massiv zurückgegangen, sagt Jürgen Engelhard, zuständiger Abteilungsleiter beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Springe.

„Das sind eklatante Einbrüche“, sagt Engelhardt. Er warnt vor Engpässen bei der Versorgung von Verletzten und Schwerkranken mit Blutkonserven. Das wichtigste Werbemittel für die Blutspende sei eine einfache Postkarte, auf der Spender den neuen Termin in ihrem Ort oder Stadtteil erfahren, sagt Engelhardt. Durch den Poststreik kommen die Einladungen nicht an - zahlreiche potenzielle Blutspender bleiben zu Hause.

Probleme durch Poststreik

Haben Sie auch Probleme mit der Post? Dann melden Sie sich bei uns: Per E-Mail an online@haz.de - oder auf unserer Facebook-Seite.

Mitarbeiter bitten um Verständnis: Unterdessen werben die streikenden Postmitarbeiter mit Flugblättern um Verständnis bei den Kunden. In dem gestern verteilten Papier rufen die Streikenden dazu auf, sich an die Verhandlungsführung der Post zu wenden. Kurioserweise werden die Bürger darin aufgefordert, ihre Solidaritätsbekundungen per Brief an den Personalvorstand der Post zu senden.

In Lehrte demonstrierten am Donnerstag 120 Zusteller gegen Auslagerungen, befristete Verträge und Billigtarife. Die Gewerkschaft Verdi berichtet von einer „ungebrochenen Streikbereitschaft. Bei der Bearbeitung und Zustellung von Briefen und Paketen kommt es dadurch zu erheblichen Rückstaus, sagt Streikleiter Jürgen Wolf. Die Post versuche „mit dem massiven Einsatz von Beamten und der Beschäftigung von kurzfristig eingestellten Aushilfskräften“ dagegen zu halten . Die Post wollte nicht mitteilen, wie viele Beamte und Aushilfskräfte in der Region Hannover zur Verteilung von Briefen und Paketen eingesetzt sind.

Führerschein hängt bei der Post fest: Ein Bewohner der Region, der ein einmonatiges Fahrverbot verbüßen muss, hatte seinen Führerschein in der vergangenen Woche an die Region gesandt. Dort wurde ihm jetzt auf Anfrage mitgeteilt, dass sein Führerschein nicht angekommen sei und somit die Frist zur Verbüßung des Fahrverbots nicht laufe, berichtet sein Anwalt Albrecht Paul-Wegener. Glücklicherweise habe sein Mandant das Dokument per Einschreiben verschickt, sodass er einen Nachweis über das Versendedatum habe.

 

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