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Aus der Stadt Kritik an Ausstellung von „Kurti“
Hannover Aus der Stadt Kritik an Ausstellung von „Kurti“
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10:07 11.02.2017
Von Simon Benne
Der Wolf "Kurti" wurde im vergangenen Jahr erschossen. Quelle: Konstantin Knorr/HAZ/dpa
Hannover

„Es gruselt mich regelrecht“, sagt der Wolfsfreund Christian Berge, der selbst mit mehreren Wolfshunden in der Lüneburger Heide lebt. „Pietätloser geht es nicht mehr.“

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Der Wolf – Ein Wildtier kehrt zurück“ wolle er im Mai mit anderen Aktivisten protestieren, sagt Berge. „Und natürlich werden wir ,Kurtis‘ gedenken.“ Auch Heiko Schwarzfeld, Geschäftsführer des Tierschutzvereins Hannover, bezeichnet die Ausstellung des Wolfes als „unangebracht“.

Das Landesmuseum verteidigt die geplante Ausstellung indes: Diese solle gerade ein Forum für Diskussion und Austausch bieten, sagt der stellvertretende Museumsdirektor Martin Schmidt. Derzeit wird „Kurti“ für die Ausstellung präpariert. Jäger dürften Wölfe nicht ohne Weiteres präparieren, da diese nicht auf der Liste jagdbarer Tierarten geführt werden. Das Landesmuseum hingegen ist Aufnahmestelle auch für besonders geschützte Arten und darf diese für Forschung und Lehre präparieren und ausstellen.

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