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Aus der Stadt Weniger Alkoholabstürze unter Jugendlichen
Hannover Aus der Stadt Weniger Alkoholabstürze unter Jugendlichen
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00:15 06.12.2016
Von Mathias Klein
Quelle: Florian Gaertner/dpa (Symbolbild)
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Hannover

Im Jahr 2015 kamen in der Region Hannover insgesamt 384 Minderjährige alkoholisiert ins Krankenhaus, 200 von ihnen mussten stationär versorgt werden. Im Jahr 2014 waren es 202 Jugendliche. Im Vergleich zu den Vorjahren sind die Zahlen sogar deutlich gesunken: So kamen 2012 noch 450 Jugendliche alkoholisiert ins Krankenhaus, von denen mussten 281 stationär behandelt werden. Das Projekt „Hart am LimiT“ (HaLT), das vom Team Jugendarbeit der Region koordiniert wird, setzt sich bereits seit 2008 für die Alkoholprävention bei Jugendlichen ein. „Auch wenn das Phänomen des Komasaufens nicht mehr so präsent ist wie vor einigen Jahren, bleibt es dabei, dass das Experimentieren mit Alkohol und anderen Suchtmitteln nach wie vor ein Thema unter Jugendlichen ist“, sagt der Sozialdezernent der Region, Erwin Jordan.

Kern des Projekts ist die enge Zusammenarbeit vom Jugendschutz der Region Hannover mit den Suchtberatungsstellen Prisma, Drobs, Neues Land und Güldene Sonne sowie mit Kliniken der Region. Die sogenannten Brückengespräche, in denen Fachkräfte riskant trinkende Jugendliche und deren Eltern während oder nach einem Krankenhausaufenthalt beraten, sind ein weiterer wesentlicher Baustein des Projekts. Die Brückengespräche haben zum Ziel, den Alkoholvorfall gemeinsam zu reflektieren und den Bedarf weiterer Hilfen zu klären. Seit Projektbeginn im Jahr 2008 konnten bereits über 1000 Jugendliche und deren Eltern beraten werden.

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