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"Das Icarus-Projekt": Preis für Wissenschaftsreportage der HAZ

Wettbewerb "Hauptsache Biologie" "Das Icarus-Projekt": Preis für Wissenschaftsreportage der HAZ

HAZ-Autor Christian Jung hat einen der wichtigsten Preise für Wissenschaftsjournalismus erhalten: Sein Text „Das Icarus-Projekt“ war der Auftakt eines Zweiteilers in der ehemaligen HAZ-Wochenendbeilage „Der 7. Tag“. Darin berichtete er etwa über Tiere, die aufgrund ihrer hoch entwickelten Sensorik Naturkatastrophen vorausahnen können.

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Das Icarus-Projekt

Preisgekrönt: HAZ-Autor Christian Jung.

Quelle: HAZ

Was können uns Storchdame Alessia oder Galapagosschildkröte Nigrita über die Zukunft der Welt beibringen, über Winde und Meeresströmungen und darüber, wie sie durch Umweltverschmutzung beeinflusst werden? Und warum starben durch den verheerenden Tsunami 2004 in Sri Lanka Hunderte Menschen, aber kaum Tiere? In der HAZ hat sich Wissenschaftsjournalist Christian Jung mit diesen Fragen beschäftigt – und dafür jetzt zum zweiten Mal in Folge einen der wichtigsten Preise für Wissenschaftsjournalismus erhalten. Mit seinem Artikel „Das Icarus-Projekt“ aus dem Jahr 2015 gewann er erneut den alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerb Hauptsache Biologie.

Hier können Sie die preisgekrönte Reportage "Das Icarus-Projekt" nachlesen

Als beteiligten Wissenschaftler zeichnete die Jury Professor Martin Wikelski aus. Wikelski ist Leiter der deutschen Vogelwarte Radolfzell am Bodensee und zugleich Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell – und stattet Tiere mit Kameras und Sendern aus. Auf diese Weise verfolgen seine Kollegen und er nicht nur, wo der Weg eines Zugvogels beginnt und endet, sondern können die Welt jederzeit aus seiner Perspektive sehen. „Mithilfe dieser Sender kann ich jetzt für jeden Zeitpunkt herausbekommen, was dieser oder jener Storch auf der Arabischen Halbinsel oder irgendwo in Afrika gerade macht“, sagt Wikelski im preisgekrönten Text von Jung. „So können die Tiere auf dieser Erde für uns Augen und Ohren sein.“

Jung sei es durch seine „bild- und wortreiche Sprache“ gelungen, ein „hochaktuelles und spektakuläres Forschungsvorhaben anschaulich zu vermitteln“, urteilte die Jury. Ihr Fazit: „Ein spannend zu lesender Artikel und ein eindrucksvolles Beispiel für das gelungene Zusammenwirken von Autor und Wissenschaftler.“

„Das Icarus-Projekt“ war der Auftakt eines Zweiteilers von Jung in der damaligen HAZ-Wochenendbeilage „Der 7. Tag“. Im zweiten Teil berichtete er unter dem Titel „Tierisch aufmerksam“ über Tiere, die aufgrund ihrer hoch entwickelten Sensorik Naturkatastrophen um mehrere Tage vorausahnen können – wie die Ziegen, die sich rechtzeitig vor einem Ausbruch des Vulkans Ätna in Italien in Sicherheit brachten. Wenn es gelänge, die Vorahnungen der Tiere an die Menschen weiterzugeben, könnten Tausende vor Stürmen, Erdbeben oder Feuern gerettet werden.

Hier können Sie den zweiten Teil der preisgekrönten Serie nachlesen

Christian Jung ist seit fast 25 Jahren als freier Wissenschaftsjournalist tätig, insbesondere für die HAZ und das Magazin „Bild der Wissenschaft“. Seine Arbeiten wurden bislang mit mehr als einem halben Dutzend Ehrungen und Preisen ausgezeichnet.

lok

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