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Aus der Stadt So werden Studenten aus aller Welt unterstützt
Hannover Aus der Stadt So werden Studenten aus aller Welt unterstützt
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09:41 24.11.2016
Catalina Moreno erzählt bei dem Treffen von ihren Erfahrungen mit einem Tandem-Partner. Quelle: Schaarschmidt
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Hannover

Ghiath Alkurdi und Catalina Moreno sind froh, Tandempartner zu haben: Die Uni-Doktoranden treffen sich regelmäßig mit Seniorinnen und Senioren, die sie beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen und ihnen einen Einblick in die hiesige Kultur geben – sei es bei Ausflügen oder beim Kochen. „Das hilft, beim Deutschsprechen sicherer zu werden“, sagt der Syrer Alkurdi. „Wir erzählen auch von unseren Heimatländern“, ergänzt die Kolumbianerin Moreno. Ihre Erfahrungen haben beide am Montag bei der Abschlusspräsentation des Programms „Willkommenskultur für internationale Studierende“ geschildert.

„Von 64 Punkten auf der Agenda haben wir einen Großteil abgearbeitet“, sagt Theda Minthe von der Stadt. Ein besonderer Erfolg sei die Aktion, bei der private Vermieter Zimmer für ausländische Studenten anbieten. Rund 170 Angebote sind beim Studentenwerk seit Ende August eingegangen – mehr als 100 Studenten konnten bisher vermittelt werden.

Zu den Projekten gehört auch ein Internetvideo zur Studienfinanzierung, das erklärt, was internationale Studenten beim Jobben beachten müssen.

„Die Hälfte von ihnen muss neben dem Studium Geld dazuverdienen“, sagt Linda Wilken vom Studentenwerk. Damit die Studenten auch nach dem Examen in der Region Hannover Fuß fassen können, gibt es bei der Arbeitsagentur nun eine Vermittlerin, die den Kontakt zu Arbeitgebern gezielt ausbauen wird.

Die Aktionen sollen weiterlaufen. 2017 ist zum Beispiel eine monatliche Veranstaltungsreihe geplant, die internationale und deutsche Studenten zum Kennenlernen zusammenbringt. Die Bertelsmann Stiftung empfiehlt das Programm als Vorbild für zwölf Hochschulstädte.

Von Juliane Kaune

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