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Ideenwettbewerb für Hannover

Projekte zur Förderung des Integration stellen sich vor


Ein bunter Markt für die Integration: Am Donnerstag haben sich in Hannover dies Ideenwettbewerbs „Miteinander – Gemeinsam für Integration“ vorgestellt.
Erfolgreiche Arbeit: Ronkiatou Maas vom Projekt MiMi-Kénéya.

Erfolgreiche Arbeit: Ronkiatou Maas vom Projekt MiMi-Kénéya.

© Rainer Surrey

Die Erstauflage des Gesellschaftsfonds „Miteinander – Gemeinsam für Integration“, für den die Region Hannover im vergangenen 150 000 Euro bereitgestellt hatte, war ein voller Erfolg. 101 Projektideen gingen bei der Verwaltung ein, 22 davon erhielten eine Förderzusage. Am Donnerstag stellten sich die Preisträger auf einem „Markt der Möglichkeiten“ im Regionshaus vor. Außerdem gab Regionspräsident Hauke Jagau den Startschuss für den Wettbewerb 2010. „Ich freue mich wieder auf viele gute Projektideen. Schon beim ersten Mal waren wir von der Vielzahl der unterschiedlichen Vorhaben überwältigt“, sagte der Verwaltungschef.

Beim Fußballverein SV 06 Lehrte wird das Thema Integration längst gelebt. Mehr als 60 Prozent der jugendlichen Mitglieder kommen aus Migrationsfamilien, seit Jahren ist der Verein Integrationsstützpunkt des Niedersächsischen Fußballverbandes. Angeboten werden etwa Nachhilfetraining für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund sowie Bewerbungstraining. Für sein Angebot, Kindern Musikunterricht für Mundharmonika und Gitarre zu erteilen, erhielt der Verein jetzt einen Zuschuss von 3000 Euro aus dem Integrationsfonds der Region. „Viele Zuwandererfamilien haben zu wenig Geld, um ihre Kinder auf eine Musikschule zu schicken“, sagte Projektleiter Dirk Ewert. Das Angebot des Vereins werde sehr gut angenommen.

Für französisch sprechende Migrantinnen vor allem aus Afrika bietet das Projekt MiMi-Kénéya regelmäßige Informationsveranstaltungen, damit sie sich besser im deutschen Gesundheitssystem zurechtfinden. Hinter „MiMi“ verbirgt sich das Projekt „Migranten für Migranten“, das das Ethno-Medizinische Zentrum sehr erfolgreich mit Gesundheitslotsen praktiziert. Das Wort Kénéya bedeutet Gesundheit auf Bambara, einer weit verbreiteten westafrikanischen Sprache.

„Deutschsprechen im Alltag“ nennen Dagmar Ghane und Filiz Aktar ihren Konversationskurs für türkischstämmige Frauen in Garbsen – mit dem Ziel, diese aus ihrer Isolation zu Hause herauszuholen. Inzwischen veranstaltet die immer größer werdende Gruppe Frauenfrühstücke und Aktionen mit anderen Gruppen im Ort. „Natürlich sind auch Frauen anderer Herkunft willkommen“, sagt Dagmar Ghane. Andere Gruppen betreuen behinderte Kindern und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, helfen Migrantinnen beim Einstieg in den Beruf oder haben eine Selbsthilfegruppe für psychisch Kranke gegründet.

● Wettbewerb 2010: Beim Fonds „Miteinander – Gemeinsam für Integration“ können sich Vereine, Verbände und Einzelpersonen bewerben. Gesucht werden Projekte, die Bildung und Ausbildung fördern, Initiativen zur Förderung von Frauen und zur Verbesserung des Miteinanders der Generationen. Einsendeschluss ist der 15. Juni. Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es bei der Leitstelle für Integration der Region Hannover, Hildesheimer Straße 20, Telefon (05 11) 61 62 29 81, E-Mail: simone-thomaschewsky@region-hannover.de.

Veronika Thomas

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  • islam genug – 16.04.10
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  • löschen Zensur ist heute – 16.04.10
    Ist mal wieder typisch HAZ, bloß die Wahrheit nicht zur Kenntnis nehmen, da löschen wir doch lieber gleich. Macht ruhig so weiter, verschließt die Augen vor der Wahrheit, irgendwann hat das Volk die S....voll und dann gibt es auch hier Montagsdemos für die Freiheit!
  • @Politisch Korrekter paulchen – 16.04.10
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  • Integrationssteuer Politisch Korrekter – 16.04.10
    Die Stadt Hannover könnte von den berufstätigen einheimischen Bürgern eine Art von Integrationsförderungssteuer erheben.
    Dieses Geld könnte dann den diversen Integrationsprojekten zugute kommen.
    Das wäre ein Mindestbeitrag von uns Deutschen den unsere Geschichte von uns fordert !
  • Migranten Lindener – 16.04.10
    An sich eine feine Sache, dennoch ist dem, was Praktiker schrieb, wohl kaum etwas hinzu zu fügen.

    Wenn ich lese, das beim SV Lehrte die Migration längst gelebt wird...

    Nun ja, es gibt wohl kaum eine Mannschaft oder einen Schiedsrichter, die noch gerne gegen Mannschaften mit einem hohen Ausländeranteil antreten, zu groß ist die Gefahr, mal eben Grundlos ein paar Faustschläge zu bekommen...
    Jeder der sich in den unteren Ligen engagiert, weiß dies auch.
    In Köln musste gerade wegen der hohen Gewalt von Ausländern im Sport ein türkischer Verein dicht machen.
    Auch in der HAZ ist dies ja öfter zu lesen, natürlich wird, politisch korrekt, die Nationalität recht selten genannt.

    Gruss

    Lindener
  • Tja ... Klaus – 16.04.10
    Ich bin beeindruckt.
  • Eine Farce! Praktiker – 16.04.10
    Das ganze ist doch Augenwischerei!

    Solange man ignoriert, wie hoch der Migrantenanteil an Intensivstraftätern und Sozialleistungsbeziehern ist, solange wird man keine wirklichen Lösungsansätze entwickeln.

    Ob die HAZ-Mitarbeiter, die hier dauernd entsprechende Kommentare löschen, eigentlich ahnen, wie die Arbeitswirklichkeit von Hauptschullehrern, Justizbeamten, Polizisten, Arbeitsvermittlern usw. aussieht?

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