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Projektentwickler Bauwo feiert 25-Jähriges

Jubiläum mit 200 Gästen Projektentwickler Bauwo feiert 25-Jähriges

Es gibt wenige große Ausfallstraßen in Hannover, an denen die Bauwo keine großen Büroimmobilien errichtet hat. Als nächstes Großprojekt in Hannover kommt ein Hotel hinterm Hauptbahnhof – der erste 15-geschossige Neubau in Hannover seit Langem. Jetzt hat das Unternehmen des umtriebigen Inhabers Bernd Rathenow das 25-jährige Bestehen gefeiert.

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Bernd Rathenow und Bernhard Rückert feierten mit 200 Gästen.

Quelle: Schunck

Hannover. Es war eine für Hannover ungewöhnliche Runde. „Ich habe nur die eingeladen, über die ich mich nicht geärgert habe“, sagt Rathenow. Immerhin: 200 Gäste feierten im GOP.
Die Bilanz des Unternehmens darf man wohl stadtbildprägend nennen. An der Hans-Böckler-Allee reihen sich die Gebäude von AOK und Sparkassen-Backoffice aneinander, auch am Haus der Schlüterschen hatte die Bauwo Anteil. Im Norden der Vahrenwalder Straße hat das Unternehmen die Backsteinbebauung für Ricoh, Kone und andere geschaffen.

An der Podbi entstanden die Neubauten für 1-2-fly und die Diba, dazu hat die Bauwo das Geha-Carrée an der Noltemeyerbrücke revitalisiert. „Das war 1997 unser erstes großes Projekt in Hannover“, sagt Rathenow. Zuvor hat die Bauwo kleinere Altbauten erworben und modernisiert. Zehn Mitarbeiter hat das Unternehmen heute. Rathenow ist mittlerweile 68, er hat als zweiten Geschäftsführer Bernhard Rückert in die Firma geholt. Der 49-Jährige bringt frische Ideen und Energie.

Geld verdient die Bauwo vor allem mit großen Logistikprojekten: Für Reifenhändler Delticom wurde eine beeindruckende Halle in Anderten gebaut, am Flughafen an der Münchner Straße ein großes Hallenareal errichtet. Renommierprojekte aber sehen anders aus. Im Ostseebad Kühlungsborn etwa hat man 2011 die Hotelresidenz Upstalsboom gebaut, in Braunschweig ein Vier-Sterne-Steigenberger. Auch der Hotelneubau in Hannover wird ein Steigenberger, die Stadt ändert gerade den Bebauungsplan am Andreas-Hermes-Platz.

Architekt Jürgen Böge, der im GOP ebenso mitfeierte wie Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette oder BDA-Chef Harald Kiefer, hat ein schlankes Pendant zum Bredero-Hochhaus entworfen, das mit 55 Metern allerdings deutlich kleiner wird als der 91-Meter-Bredero-Bau. 30 Millionen Euro kostet der Invest – in der Branche der Immobilien- und Projektentwickler sind die Summen so hoch, dass man leicht ins Schwindeln kommen kann.

„Es hat auch bei uns nicht nur gute Jahre gegeben“, sagt Rathenow ehrlich. Wenn zwischendurch Millionenprojekte platzten, drohte die Situation prekär zu werden. Dann ist Ehefrau Gisela mit klaren Worten zur Stelle. „Ich verstehe etwas von Immobilien“, sagt Rathenow, „sie hat ein Gespür dafür, auf wen ich mich verlassen kann.“     

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