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Protec-Mitarbeiter wegen SS-Tattoo entlassen

Nach Beschwerden bei der Üstra Protec-Mitarbeiter wegen SS-Tattoo entlassen

Das Sicherheitsunternehmen der Üstra, Protec, hat sich von einem Mitarbeiter getrennt. Der Grund: Der Mann trug ein nationalsozialistisches Tattoo an seinem Unterarm. Der Totenkopf mit den gekreuzten Knochen im Hintergrund ist das Zeichen der Schutzstaffel.

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Quelle: privat/HAZ-Collage

Hannover. Das Symbol der SS ist verboten und darf öffentlich nicht gezeigt werden. Die Firma Protec als eine 100-prozentige Tochter des Stadtbahnunternehmens Üstra war durch einen Hinweis der HAZ auf den Sicherheitsmitarbeiter aufmerksam gemacht worden. Der HAZ waren Fotos des Betroffenen zuvor zugespielt worden. "Er war bei einem Subunternehmer der Protec beschäftigt. Wir haben uns mit sofortiger Wirkung von ihm getrennt", sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek.

Der Mann war nach Angaben des Unternehmens seit November 2016 als Sicherheitsmitarbeiter in den Stadtbahnen unterwegs. Die Üstra betonte, er habe zu keinem Zeitpunkt Fahrkartenkontrollen vorgenommen. "Somit ist er auch im Dienst nicht an persönliche Daten gekommen", sagt Iwannek. Der Mann habe eine offizielle Anmeldung als Wachmann bei der Stadt vorgelegt und im Dienst in der Regel langärmlige Oberbekleidung getragen. "Da ist das Tattoo natürlich nicht aufgefallen", sagt Iwannek.

Die Üstra selber hat keine Anzeige gegen den Mann wegen des Verwendens von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen erstattet. "Wir haben dem Subunternehmer, bei dem er angestellt war, genau über die Hintergründe seiner Entlassung informiert", sagt Iwannek. Ob die Verantwortlichen dort die Polizei eingeschaltet haben, ist unklar.

Die Üstra wollte den Namen des Subunternehmens mit Verweis auf den Datenschutz nicht nennen.

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