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Linke Gruppierungen wollen AfD-Bundesparteitag stören

Rund um das HCC Linke Gruppierungen wollen AfD-Bundesparteitag stören

Drohen in Hannover während des AfD-Parteitags schwere Ausschreitungen? Rund vier Wochen vor dem Bundesparteitag der AfD in Hannover formiert sich der Protest gegen die Veranstaltung der umstrittenen Partei. Für den 2. Dezember werden um das HCC , dem Veranstaltungsort, Blockaden geplant.

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Die Polizei schützt den Bundesparteitag der AfD im November 2015 in Hannover. 

Quelle: dpa

Hannover. Vier Wochen vor dem geplanten Bundesparteitag der AfD in Hannover formiert sich der Protest gegen das Treffen der Mitglieder der umstrittenen Partei. Droht die Lage am 2. Dezember rund um das HCC, den Veranstaltungsort, ähnlich zu eskalieren, wie während der Proteste gegen den G20-Gipfel im Sommer in Hamburg? Linke Jugendorganisationen haben angekündigt, die Wege zum HCC, dem Veranstaltungsort, ab 7 Uhr mit allen Mitteln blockieren zu wollen. „Gitter, Zäune oder Polizeiabsperrungen, die uns aufhalten sollen, werden wir überwinden“, heißt es in einem Aufruf zu den Gegenprotesten, der am Freitag veröffentlicht wurde. Für die Blockaden sollen „Gegenstände wie Transparente, Fahrräder usw.“ benutzt werden, heißt es in dem Aufruf weiter. Die Polizei kündigte unterdessen an, während des Bundesparteitags der AfD „verstärkte Präsenz“ rund um das HCC zu zeigen.

Zu den Protesten gegen den Bundesparteitag aufgerufen hat ein Bündnis, an dem unter anderem die Interventionistische Linke, die Grüne Jugend und die IG Metall Jugend beteiligt sind. „Wir merken in der Vorbereitung, dass viele das Bedürfnis haben, aktiv zu werden“, sagte Timon Dzienus von der Grünen Jugend.

Zusätzlich zu den Blockaden ist eine große Demonstration geplant, die am 2. Dezember vom Theodor-Heuss-Platz am HCC in die Innenstadt führen soll. Die Zahl der zu erwartenden Teilnehmer an dieser Veranstaltung ist noch unklar. „Beim ersten Protest gegen Pegida in Hannover haben 19.000 Menschen dagegen protestiert“, sagte Dzienus weiter.

Die Organisatoren der Anti-AfD-Veranstaltungen kritisierten auch die Stadt scharf. „Es ist das zweite Mal, dass die Verwaltung in Hannover der AfD Räume vermietet - andere Städte sind da kreativer“, sagte Torben Hansen von der Organisation Interventionistische Linke.

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