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Randalierer bei Gauland-Auftritt festgenommen

AfD-Veranstaltung auf Trammplatz Randalierer bei Gauland-Auftritt festgenommen

Bei der Wahlkampfveranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) mit Spitzenkandidat Alexander Gauland hat ein Demonstrant für Unruhe gesorgt. Er hatte sich unter die Anhänger der Partei gemischt und war plötzlich auf der Bühne aufgetaucht. Dort stieß er einen Stehtisch um und wurde anschließend festgenommen.

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Bei der AfD-Wahlkampfveranstaltung vor dem Neuen Rathaus hat ein Demonstrant einen Stehtisch auf der Bühne umgeworfen.

Quelle: Wallmüller

Hannover. Die Wahlkampfveranstaltung der Partei Alternative für Deutschland ist am Freitagnachmittag auf dem Trammplatz von Protesten begleitet worden. Rund 120 Demonstranten waren dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes und verschiedener Parteien gefolgt. Die meisten von ihnen versammelten sich vor dem ehemaligen Maritim-Hotel. Einige der Gegendemonstranten mischten sich aber auch unter die Menge der AfD-Anhänger auf dem Trammplatz.

Ihren Protest brachten sie durch Plakate und Zwischenrufe vor. Insbesondere beim Auftritt des Bundestags-Spitzenkandidaten Alexander Gauland, der als Hauptredner der Veranstaltung angekündigt war, richtete sich der Protest. Ein Gegendemonstrant riss auf der improvisierten Bühne während der Rede Gaulands den Stehtisch um, auf dem der AfD-Politiker sein Redemanuskript gelegt hatte. Nach einem kurzen Tumult wurde der Störer von der Polizei abgeführt. Gauland konnte seine Rede nach einer kurzen Unterbrechung fortsetzen.

Unruhe bei Wahlkampfveranstaltung: Der AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland wird bei seiner Rede auf dem Trammplatz in Hannover von einem Demonstranten gestört.

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Bei seinem knapp 20-minütigen Auftritt erinnerte er zunächst an die "stolze deutsche Geschichte" der Stadt Hannover und wetterte dann gegen die Flüchtlingspolitik der großen Koalition. "Wir sind inzwischen zum Fußabtreter der Welt geworden", sagte Gauland. 13.000 Flüchtlinge kämen immer noch jeden Monat ins Land, der geringste Teil davon sein politisch verfolgt. "Wir sind nicht dafür da, die sozialen Probleme der Welt zu lösen", rief er seinen Anhängern zu.

Es war nicht das erste Mal, dass die AfD eine Wahlkampfveranstaltung unmittelbar vor dem Neuen Rathaus abgehalten hat. Es war aber die erste Veranstaltung der rechstkonservativen Partei, die nicht mehr in einem eingezäunten Areal durchgeführt wurde. Doch auch ohne Absperrungen rings herum konnte die Partei nicht so viele Anhänger mobilisieren wie erhofft. Gegenüber der Polizei hatten die AfD-Organisatoren angegeben, man rechne mit rund 500 Teilnehmern. Nach Angaben der Polizei fanden am Freitag allerdings nur rund 100 AfD-Anhänger den Weg zum Trammplatz.

tm

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