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Prozess gegen Bundespolizist findet nicht statt

Verfahren um Porno-Fotos Prozess gegen Bundespolizist findet nicht statt

Ein Bundespolizist aus Hannover sollte am Dienstag vor Gericht kommen, weil er ein pornografisches Foto an eine 14-Jährige geschickt haben soll. Doch der Prozess findet nicht statt: Torsten S. hat die Tat eingeräumt und den Einspruch gegen einen Strafbefehl zurückgezogen.

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Eine Tat hat der Bundespolizist Torsten S. eingeräumt, ob es aber zum Prozess wegen Misshandlungen in der Wache kommt, ist noch unklar.

Quelle: Archiv

Hannover. Vor dem Amtsgericht Stadthagen wird am Dienstag nicht, wie ursprünglich geplant, der Prozess gegen den Bundespolizisten Torsten S. aus Hannover stattfinden. Der Beamte, der einer 14-Jährigen ein Foto seines Geschlechtsteils geschickt haben soll, hat die Tat eingeräumt. Der 40-Jährige soll das Mädchen in einem Zug kennengelernt und ihr später das Bild gesendet haben. 

Wie Kai Oliver Stumpe, der Sprecher des Amtsgerichts Stadthagen mitteilt, hat der Anwalt des Beamten den Einspruch gegen den Strafbefehl über die Zahlung von 2400 Euro heute überraschend zurückgezogen. "Damit akzeptiert er das Urteil", sagt Stumpe. Unklar ist, ob Anklage gegen den 40-Jährigen in einer anderen Sache erhoben wird. Torsten S., der vom Dienst freigestellt ist, soll in seiner Dienststelle am Hauptbahnhof Hannover in mindestens zwei Fällen Flüchtlinge misshandelt und damit geprahlt haben. Die Foltervorwürfe gegen den Mann hatten für bundesweites Aufsehen gesorgt

Einer der beiden Flüchtlinge konnte später ermittelt werden und bestätigte die Vorwürfe. Die Ermittlungen in der Sache laufen nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Hannover noch. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass sich weitere Beamte an den Misshandlungen beteiligt haben, gebe es derzeit noch nicht, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Die Polizisten, die dafür infrage kämen, seien ermittelt worden.

(mit: dpa)

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Verhandlung ab 6. Oktober

Der Bundespolizist, der Flüchtlinge geschlagen und gedemütigt haben soll, muss sich in einem anderen Fall vor Gericht verantworten: Der Polizist steht wegen eines pornografischen Fotos ab dem 6. Oktober vor dem Amtsgericht Stadthagen, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag.

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