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Public Viewing in Hannover künftig in abgespeckter Form?

Parkbühne, Stammestraße und AWD-Hall Public Viewing in Hannover künftig in abgespeckter Form?

Für die kommenden Turniere, die EM 2012 in Polen und der Ukraine sowie die WM 2014 in Brasilien, kündigte der städtische Eventmanager Klaus Timaeus bereits eine Neuauflage des Public Viewing in Hannover an – nur möglicherweise in abgespeckter Form.

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Runde Sache: Fans an der Parkbühne beim Spiel Deutschland gegen Uruguay.

Quelle: Christian Burkert

Nachdem die deutsche Mannschaft das große Finale nicht erreicht hatte, war die Luft ein wenig draußen. Zum Endspurt am Sonnabend und Sonntag kamen zwar noch einmal ein paar Tausend Fans zum Public Viewing, aber ganz so viele, wie bei den voran gegangenen Deutschlandspielen sind es nicht mehr gewesen. Insgesamt zählten Stadt und Sponsoren seit dem WM-Anstoß am 11. Juni rund 130.000 Menschen, die die Spiele an der Parkbühne, der Stammestraße und der AWD-Hall verfolgten. „Wir haben eine tolle Veranstaltung erlebt – und dass die deutsche Elf so weit gekommen ist, hat das ganze rund gemacht“, bilanzierte der städtische Eventmanager Klaus Timaeus.

Für die kommenden Turniere, die EM 2012 in Polen und der Ukraine sowie die WM 2014 in Brasilien, kündigte Timaeus bereits eine Neuauflage des Public Viewing an – nur möglicherweise in abgespeckter Form.

Michael Lohmann von Hannover Concerts sagte, man werde prüfen, ob es sich künftig lohnt, weiter alle Spiele auf Großbildleinwand zu zeigen. Denn insgesamt lediglich 10.000 Fans hätten sich die 57 Spiele ohne deutsche Beteiligung beim Public Viewing angesehen. Es sei schlichtweg unwirtschaftlich, die Logistik für wenige Interessierte bereit zu halten, sagte er. Allerdings sei dies zur EM 2008 anders gewesen: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die europäischen Teams auf deutlich größeres Interesse gestoßen sind“, so Lohmann.

Zum letzten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft kamen nicht so viele Fans wie zu den Spielen zuvor. Die Hitze machte dann doch vielen zu schaffen. Dennoch feierten allein an der Gilde Parkbühne 2500 Menschen.

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Spitzenreiter der diesjährigen WM waren die Begegnungen Deutschland-Ghana mit 23 000 und das Halbfinale Spanien-Deutschland mit 20 000 Fans.

Timaeus lobte zum Abschluss auch die Helfer von Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie die Disziplin der Fans: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf, bis auf eine Schlägerei beim Spiel gegen England hat es keine Ausschreitungen gegeben.“

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 hat aus deutscher Sicht etwas von einer Achterbahnfahrt. Auf das gloriose 4:0 gegen Australien folgte die Pleite gegen Serbien – und gestern dann der Riesenjubel nach dem 1:0-Arbeitssieg gegen Ghana, der den Einzug ins Achtelfinale bedeutete. Das Public Viewing wurde dabei zum kollektiven Krimi-Schauen – und später dank Torschütze Mesut Özil zur Public-Party auf einem Parkplatz, vor der Parkbühne, in der AWD-Hall und an vielen anderen Orten in der Stadt.

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Auch die übermäßige Hitze habe der Stimmung keinen Abbruch getan, betonten die Veranstalter. Geradezu euphorisch reagierten die Fans am Sonnabend auf das erste deutsche Tor im Spiel um Platz 3 – und feierten den Ausgang des kleines Finales als kleines Sommermärchen.

So haben die Hannoveraner die Spiele der deutschen Nationalmannschaft beim Public Viewing erlebt:

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