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Aus der Stadt Radio ffn feiert mit prominenten Gästen
Hannover Aus der Stadt Radio ffn feiert mit prominenten Gästen
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21:04 19.01.2017
Quelle: Wilde/M
Hannover

Radio ffn. 30 Jahre und kein bisschen leise. Der Sender, der vom ehemaligen Goseriede-Herrenschwimmbad aus Niedersachsen mit Musik und Muntermachermoderationen versorgt, begeht derzeit gleich zwei Jubiläen: Am 31. Dezember 1986 fing alles an, mit „Walk like an Egyptian“ von den Bangles, und vor 20 Jahren zog das Radio ans hannoversche Steintor. Grund genug zum Feiern also, und beim Neujahrsempfang am Donnerstag feierte jede Menge Prominenz mit, von Ministerpräsident Stephan Weil bis zu Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, von Madsack-Chef Thomas Düffert bis Verlagsleiter Günter Evert, von Kestnergesellschaftschefin Christina Végh bis HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt.

Der Radiosender ffn feiert Neujahresempfang mit der ersten Pool-Party des Jahres.

Passend zur historischen Heimstatt der jüngst modernisierten Studios hatte ffn-Geschäftsführer Harald Gehrung als „Hobbybademeister“ zur ersten Poolparty des Jahres geladen. Gehrung erinnerte daran, dass seinerzeit bei der ffn-Gründung eine Villa in Isernhagen den Sender beherbergte: „Dort war es so beschaulich, dass sich Fuchs und Hase schon in der Morning­show gute Nacht sagen konnten.“ Das galt aber nur für die Umgebung. Der Ton im Studio war damals sehr frisch und sehr provokant. Da kanzelten die Moderatoren Politiker, die den Themen der Interviews auswichen, schon mal knallhart ab: Das sei Politiker Sowieso gewesen, der die Fragen nicht habe beantworten wollen, hieß es des öfteren.

Heute hat Unterhaltung im Programm größeres Gewicht – dafür steht „Morgenmän“ Franky, der durch den Abend führte. Aber der ewig frische ffn-Alt-Komiker Dietmar Wischmeyer erinnerte als Günther der Treckerfahrer daran, dass der seinerzeitige niedersächsische CDU-Ministerpräsident Ernst Albrecht dem Privatfunk den Weg ebnete, weil er – sagte Wischmeyer – geglaubt habe, „vom NDR ginge die Weltrevolution aus“ (worüber NDR-Funkhauschef Arno Beyer nur schmunzeln konnten). Jedenfalls sagte der jetzige MP Weil, ffn sei inzwischen aus der Medienszene des Landes nicht mehr wegzudenken: „Auf die nächsten 30 Jahre – mindestens.“

Gekommen war auch Ina Tenz, langjährige Programmdirektorin des Senders. Jetzt als Gast: Tenz ist im Herbst zu Antenne Bayern gegangen, was viele zwischen Garnelenspießen und Süßkartoffel-Pommes bedauerten. Dazu hatte auch Günther der Treckerfahrer eine Meinung: „Größe is‘ nicht alles, es zählt auch das liebliche Wesen“, sagte er – er meinte das ffn-Team und natürlich Hannover. „Und zweitens: Antenne! Das ist ein Loser-Vorname, quasi der Kevin unter den Radionamen“, sagte Wischmeyer. Wobei keiner wusste, wie er darauf gekommen war.

Von Bert Strebe

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