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Randale von Fußballfans hat ein Nachspiel

Bremen-Fans am Hauptbahnhof Randale von Fußballfans hat ein Nachspiel

Die Randale, die Fußballfans von Werder Bremen am Sonnabend während der Fahrt zum Auswärtsspiel in Wolfsburg in Zügen und im Hauptbahnhof Hannover angezettelt haben, ruft die Bahn auf den Plan. Diese will sich nun mit der Bundespolizei zusammensetzen, um über Sicherheitskonzepte zu reden.

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Polizei und Bahn wollen eine Lösung suchen, Krawalle durch Fußballfans künftig zu verhindern.

Quelle: dpa/Symbolbild

Hannover. „Wir sind einiges gewohnt, aber das hatte eine neue Qualität“, sagt Egbert Meyer-Lovis, Sprecher von DB Regio Nord. Man wolle sich mit der Bundespolizei, den Verkehrsunternehmen sowie den Fußballvereinen zusammensetzen, um über Sicherheitskonzepte, aber auch über den Fahrzeugeinsatz bei Fußballspielen zu reden.

Die Bremer hatten am Wochenende in einem Regionalzug mit der Randale begonnen, als eine Kontrolleurin ihre Fahrscheine überprüfen wollte. Sie sperrten daraufhin die Bahnmitarbeiterin aus dem Abteil aus. Diese wusste sich nicht anders zu behelfen und rief die Bundespolizei, die im Hauptbahnhof unter anderem auch Personalien aufnahm.

Währenddessen blockierten die Fans weitere Gleise und hinderten so Züge an der Weiterfahrt. Schließlich kam es zu offenen Gewaltausbrüchen. 300 Bundespolizisten waren im Einsatz und nahmen Fußballchaoten fest.

Laut Bilanz der Bahn haben die Randalierer zwei komplette Züge schwer beschädigt - vor allem, indem sie sowohl Fensterscheiben als auch die Glastüren zwischen den Abteilen zertrümmerten. „Mit Sonderschichten in unseren Werkstätten in Hannover und Bremen konnten wir sie über das Wochenende wieder fahrbereit machen“, sagt Meyer-Lovis. Die Auswirkungen der Ausschreitungen haben aber auch unbeteiligte Reisende zu spüren bekommen.

Insgesamt sind am Sonnabend in Hannover 20 Züge ausgefallen, weil Gleise durch Fans oder beschädigte Wagen nicht frei waren. Es handelte sich in erster Linie um Regionalzüge, aber auch eine S-Bahn war betroffen.

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