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Fußballfans randalieren am Hauptbahnhof

Polizeieinsatz Fußballfans randalieren am Hauptbahnhof

50 Fans des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel wurden am Sonnabendmittag von Einsatzkräften der Bundespolizei am Hauptbahnhof Hannover zeitweilig festgehalten. Auf dem Weg nach Erfurt hatten sie in einem Metronom randaliert und nach Angaben der Polizei mehrfach die Notbremse gezogen.

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50 Fans des Fußballvereins Holstein-Kiel sitzen in Hannover fest.

Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover. 50 Kieler Fußballfans, die auf dem Weg zum Spiel gegen den FC Rot-Weiß Erfurt waren, haben in einem Metronom randaliert. Nach Angaben der Polizei zogen sie mehrfach die Notbremse, demolierten die Zugverkleidung und benutzten die im Zug angebrachten Feuerlöscher. In Uelzen wurden die Fans des Zuges verwiesen. Von dort aus reisten sie weiter nach Hannover. Am Hauptbahnhof empfing sie die Bundespolizei, die sie an der Rampe am hinteren Ende von Gleis 4 festhielt. Dort wurden unter anderem die Personalien der Teilnehmer aufgenommen. Weitere 20 friedliche Kieler Fans durften ihre Reise nach Erfurt fortführen.

50 Fans des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel wurden am Sonnabendmittag von Einsatzkräften der Bundespolizei am Hauptbahnhof Hannover festgehalten. Auf dem Weg nach Erfurt hatten sie in einem Metronom randaliert.

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Die Gruppe hingegen sollte zurück nach Kiel – eine grundsätzliche Devise der Bundespolizei bei Fußballrandalen. Doch die Gruppe weigerte sich. Drei der 50 Fans wurden bei der Auseinandersetzung mit der Bundespolizei in Gewahrsam genommen. Dabei flogen Flaschen, die Polizei setzte Pfefferspray ein. Ein Richter ordnete die Verwahrung der drei randalierenden Fans bis 13.00 Uhr an. Bis dahin wollte die Gruppe in Hannover am Hauptbahnhof ausharren. 

Abfahrt um 13.40 Uhr

Um 13.40 Uhr fuhr die Gruppe mit dem Metronom aus Hannover Richtung Kiel los. Die 50 Fans saßen in einem von den anderen Fahrgästen abgetrennten Wagon. In der oberen Etage des doppelstöckigen Metronoms sind die drei Männer untergebracht, die sich zuvor in Polizeigewahrsam befanden. In der unteren Etage reisen die übrigen Fans. Der Gruppe ist es nicht gestattet, unterwegs auszusteigen. Sie müssen außerdem damit rechnen, für die Schäden, die auf der Hinfahrt im Metronom entstanden sind, aufzukommen. 

tm/mhu

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Nach Randalen am Bahnhof in Hannover
Foto: Die Randale der etwa 50 Fußballfans hatte am Samstag zu einem Einsatz der Polizei geführt.

Die 48 Anhänger des Drittligisten Holstein Kiel, die am Sonnabend im hannoverschen Hauptbahnhof randaliert hatten, müssen weitere Konsequenzen ihres Verhaltens tragen. Das Unternehmen Metronom hat jetzt ein Haus- und Beförderungsverbot gegen die Fußballchaoten verhängt.

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