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Aus der Stadt Ranger rammt Kitesurfer: Region findet das legitim
Hannover Aus der Stadt Ranger rammt Kitesurfer: Region findet das legitim
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00:15 28.03.2017
Anstupsen erlaubt? Ein Kitesurfer zieht auf dem Steinhuder Meer vor dem Kali-Berg Sigmundshall seine Bahnen. Quelle: Rainer Dröse
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Hannover/Neustadt

Der Ranger soll vor einigen Tagen selbst gesagt haben, es sei „manchmal nötig, Kite-Surfern einen Stups zu geben“.

Kitesurfer haben am Nordufer des Steinhuder Meeres einen abgegrenzten Bereich von einem Quadratkilometer. Sie lassen sich mithilfe eines Lenkdrachens über das Wasser ziehen.

Die Wassersportler sind über das Verhalten des Rangers empört. Die Kitesurfer würden in „absolute Lebensgefahr“ gebracht, sagt der Surfer Thomas Iseke, der für die FDP im Rat der Stadt Neustadt sitzt. Iseke sprach von Rambo-Manieren, die es zu verhindern gelte.

Die Regionsverwaltung stellt sich allerdings hinter den Ranger. Es sei seine Aufgabe, die Einhaltung der Regeln zu beachten. Es sei nötig, sich den Surfern zu nähern, um mit ihnen zu reden. Ein „leichtes Touchieren“ bei geringer Geschwindigkeit sei ein legitimes Mittel.

Die beiden FDP-Landtagsabgeordneten Stefan Birkner aus Neustadt und Gero Hocker aus Achim wollen jetzt von der Landesregierung unter anderem wissen, auf welcher Rechtsgrundlage der Ranger die Surfer anrempelt. Zudem bitten Birkner und Hocker die Landesregierung um eine Bewertung der Vorfälle.

Entschlammung: Unterdessen hat der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit der Entschlammung des Nordufers des Steinhuder Meers begonnen. Zunächst wird die größte Fläche zwischen Jugendherberge und Mardorfer Holunderweg entschlammt. Rund 80 000 Kubikmeter Schlamm werden dabei über eine 3,5 Kilometer lange Rohrleitung zum Spülfeld Kolkdobben transportiert. Die Arbeiten sollen bis Juni dauern, die Kosten werden auf 420 000 Euro beziffert.

Der Berufungsprozess gegen den Tunesier, der seine beiden Töchter nicht nach Hannover heimkehren lassen will, hat zu einer Verdoppelung seiner Strafe geführt. Die 7. Kleine Strafkammer am Landgericht verurteilte Kais B. Freitag wegen Kindesentziehung zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung.

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