Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Rat stimmt für Verbot von Wildtieren im Zirkus

Große Mehrheit Rat stimmt für Verbot von Wildtieren im Zirkus

Dürfen Wildtiere in Zirkussen dargeboten werden? Im Rat der Stadt Hannover hat am Donnerstag eine große Mehrheit der Forderung von SPD und Grünen zugestimmt, gegen solche Shows in Zirkussen vorzugehen. Kritik an der Entscheidung gab es von Seiten der CDU.

Voriger Artikel
Um die Potenz dieses Katers ging es vor Gericht
Nächster Artikel
Beobachtungen vom ersten Tag der IAA
Quelle: dpa/Archiv

Hannover. Mit großer Mehrheit hat der Rat am Donnerstag der Forderung von SPD und Grünen zugestimmt, gegen Wildtierdarbietungen in Zirkussen vorzugehen. Die Stadtverwaltung soll prüfen, heißt es im Antrag von Rot-Grün, ob Zirkussen mit Wildtiershows der Auftritt auf städtischen Plätzen verboten werden könne. Rot-Grün schlägt vor, mit dem Mittel der „Widmungsbeschränkung“ ein Verbot durchzusetzen. Das habe schon in anderen Städten funktioniert, sagt Grünen-Ratsfrau Elisabeth Clausen-Muradian.

Die CDU kritisiert das Vorgehen. „Ein Wildtierverbot in Zirkussen ist Sache der Bundesgesetzgebung“, sagt CDU-Fraktionsvize Kerstin Seitz. Zudem sei es schwer, Grenzen zu ziehen. „Was ist mit Wildtieren im Zoo? Wir können nicht nur die Zirkusse verpflichten“, sagt Seitz.

Die Haltung von Seehunden, Elefanten und Raubkatzen in fahrenden Zirkussen könne man nicht mit der Tierhaltung in Zoos vergleichen, kontern die Grünen. „Wir müssen in den Kommunen Druck ausüben“, sagt FDP-Mann Wilfried Engelke.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Debatte wurde beendet
Die Debatte zu diesem Artikel ist beendet. Auf HAZ.de können Sie die Themen des Tages diskutieren – hier finden Sie die aktuellen und vergangenen Themen im Überblick.
Mehr Aus der Stadt

Sie wollen auch einen kleinen Beitrag leisten, um Flüchtlingen in der Region zu helfen? Dann sind Sie hier genau richtig. Das HAZ-Portal "Hannover hilft" bringt freiwillige Helfer aus der Bevölkerung und die professionellen Hilfsorganisationen zusammen – damit die Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird. mehr

So funktioniert die KATWARN-App

Stadt und Region informieren die Bürger jetzt auch via Smartphone, wenn etwa eine Bombenentschärfung ansteht oder ein Großbrand ausgebrochen ist und Gefahr für die Anwohner besteht. So funktioniert KATWARN.