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Aus der Stadt Cebit-Gäste probieren sich an der Lüttjen Lage
Hannover Aus der Stadt Cebit-Gäste probieren sich an der Lüttjen Lage
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22:34 20.03.2017
Von Bernd Haase
Das Knut-Richter-Trio machte die Musik zum Empfang. Quelle: Franke
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Hannover

„Das hannoversche Rathaus ist auch ein Ort für Kultur und Begegnungen“, sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok in seiner Begrüßungsrede. Er möchte, dass die Cebit wieder präsenter wird in der Stadt. Die Idee, das Rathaus zum Ort eines Beisammenseins für internationale Messeaussteller zu machen, sei vor diesem Hintergrund entstanden. Um den Gästen den Abstecher zu erleichtern, ist extra ein Bus-Shuttle-Service vom Ausstellungsgelände in die Innenstadt eingerichtet worden.

Rund 300 Besucher ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, unter ihnen Messechef Wolfram von Fritsch, Cebit-Messevorstand Oliver Frese, Industrie- und Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Horst Schrage oder Adolf Kopp, Geschäftsführer von Hannoverimpuls. Verwaltungsspitze und Ratsmitglieder waren ebenfalls mit von der Partie. Nach Messeschluss am Abend trafen nach und nach auch immer mehr von denen ein, die eigentlich die Hauptrolle spielen sollten – die internationalen Gäste.

Besucher aus Japan stellten das Hauptkontingent unter den Besuchern, was nicht weiter verwundert, da es das Partnerland der diesjährigen Cebit ist. „Wir sind sehr froh, dass wir hier sein dürfen“, sagte Hitoshi Matsuda, Generaldirektor der japanischen Außenhandelsbehörde. Das Rathaus am Trammplatz sei ein imposanter Bau, was viele seiner Landsleute offensichtlich genauso empfanden: Es wurde reichlich fotografiert.

„Cebit ist nicht zuletzt auch Netzwerken“, sagte Frese. Für den Abend im Rathaus hatten sich die Veranstalter aber bemüht, dass das Geschäftliche in den Hintergrund treten durfte. Das Knut-Richter-Trio spielte beschwingte Musik, Kleinkünstler bewegten sich auf Stelzen durch die Halle, und der Pantomime Herr Nils hatte einen Auftritt auf der Rathaustreppe.

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Erstmals hat die Stadt Hannover die Geschäftsführer aller internationalen Aussteller der Cebit mit einem Empfang im Neuen Rathaus begrüßt. 

Und dann waren da noch die vier amtierenden Bruchmeister Maximilian Bode, Norman Hennies, Markus Hirte und Dennis Wellner. Die Idee dahinter: Die Gäste sollten unter fachkundiger Anleitung etwas wirklich typisch Hannöversches tun, nämlich eine Lüttje Lage trinken. Sarah Messie und Roger Hancock, die aus dem US-Staat Idaho nach Hannover gekommen sind, ließen sich das zunächst ausführlich erläutern, zögerten aber noch. „Wir werden das später bestimmt noch probieren“, kündigten sie an. Auch Matsuda wollte einen Versuch nicht ganz ausschließen.

Je länger der Abend dauerte, desto beschwingter wurde die Stimmung. „Ich finde dieses Format gut“, sagte von Fritsch. Viele Besucher erwarteten einfach, dass die Gastgeberstadt ein Angebot in dieser Form mache. „Wir müssen das ein paar Mal wiederholen, dann wird sich die Veranstaltung schnell etablieren“, prophezeite er.

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